Nach einem erfolgreichen Start in das laufende Geschäftsjahr wurden die Ambitionen der Volkswagen Finanzdienstleistungen durch die Covid-19-Pandemie weltweit ausgebremst. „Wir haben als Folge der Pandemie natürlich noch einmal deutlich auf die Kostenbremse getreten und von unserem hohen Vertragsbestand profitiert. Nichtsdestotrotz mussten wir höhere Kreditrisikokosten verbuchen“, sagt Fiedler und erklärt weiter: „In welchem Umfang Kreditausfälle wirklich eintreten werden, wird sich erst im kommenden Jahr zeigen, wenn die weltweiten Stundungsprogramme beziehungsweise das Aussetzen der Insolvenzantragspflicht auslaufen.“

Um das Geschäft abzusichern, haben die Volkswagen Finanzdienstleistungen zahlreiche Stabilisierungsmaßnahmen eingeleitet. „Wir haben auch in diesem Jahr bewiesen, wie dynamisch und schnell wir agieren können. So hat sich unser gemeinsames Absatzförderungsprogramm mit den Konzernmarken erfolgreich auf die Fahrzeugverkäufe sowie unsere Vertragszugänge ausgewirkt“, sagt Santelmann und schaut bereits nach vorne: „Im kommenden Geschäftsjahr wollen wir die Folgen der Krise überwinden und weiter an der Entwicklung unseres digitalen Geschäftsmodells arbeiten, sodass wir mit unseren Kunden noch häufiger direkt online interagieren können. Gleichzeitig werden wir das Gebrauchtwagengeschäft mit Finanzdienstleistungen weltweit weiter vorantreiben. Dabei werden wir auch das relativ neue Gebrauchtwagengeschäft in China in den Fokus nehmen.“