Porsche startet auch auf zwei Rädern durch

<p>Porsche will sein strategisches E-Bike-Engagement erweitern. Zu diesem Zweck nahmen Anfang August zwei Joint Ventures ihre Geschäfte auf, die Porsche zusammen mit der niederländischen Gesellschaft Ponooc Investment B.V. gegründet hat. Die Porsche eBike Performance GmbH mit Sitz in Ottobrunn bei München soll elektrische Antriebssysteme für Zweiräder entwickeln. Dazu zählen Motoren, Batterien und die notwendige Software-Architektur für Konnektivitätslösungen. Die P2 eBike GmbH – powered by Porsche mit Sitz in Stuttgart will diese Drive Systems einsetzen, um ab Mitte des Jahrzehnts eine neue Generation von Porsche E-Bikes auf den Markt zu bringen.</p>

Porsche startet auch auf zwei Rädern durch

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Porsche startet auch auf zwei Rädern durch

Wie wichtig Porsche und Ponooc das gemeinsame Projekt ist, zeigt die Besetzung der Führungsmannschaft. Mit Jan Becker übernimmt der bisherige CEO der Porsche Lifestyle GmbH & Co. KG den Vorsitz der Geschäftsführung der Porsche eBike Performance GmbH. Sein Pendant bei der P2 eBike GmbH wird Moritz Failenschmid, gleichzeitig Managing Director bei Focus Bikes.

„Wir sehen für Porsche im E-Bike-Segment großes Potenzial. Deshalb bauen wir unsere Aktivitäten in diesem Bereich konsequent aus“, betont Lutz Meschke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Porsche AG und Vorstand Finanzen und IT. „Jan Becker und Moritz Failenschmid sind ausgewiesene Experten, wenn es um den Aufbau und die Entwicklung zukunftsweisender und kundenorientierter Unternehmen geht. Als Teil einer hoch qualifizierten und motivierten Mannschaft werden sie dies in den beiden Joint Ventures unter Beweis stellen. Porsche-typisch geht es um die Entwicklung von Produkten, die die Menschen durch intelligentes Design, ausgereifte Technik und überragende Performance begeistern.“ 

Die Porsche eBike Performance GmbH wird neben kompakten Antriebssystemen von Fazua besonders leistungsfähige E-Bike-Drive Systems unter dem Markennamen Porsche entwickeln und produzieren. Beide Produktkategorien sollen in Zukunft weltweit an E-Bike-Hersteller vertrieben werden. Das neu gegründete Joint Venture agiert dabei als Technik-Partner. Die elektrischen Antriebssysteme sollen sowohl in Porsche E-Bikes zum Einsatz kommen als auch in Produkten anderer Marken.

In den vergangenen Monaten hat Porsche Beteiligungen an mehreren Unternehmen im E-Bike-Segment erworben. Dazu zählt neben der kroatischen E-Bike-Marke Greyp auch Fazua. Hier hat Porsche seine Anteile im Juni von 20 auf 100 Prozent aufgestockt. Das Münchner Unternehmen ist bei Fachleuten als Begründer der sogenannten Light E-Bikes bekannt. Es geht nun in der Porsche eBike Performance GmbH auf.

Unabhängig von den Joint Venture-Aktivitäten arbeitet Porsche bei seinen aktuellen E-Bike-Modellen weiterhin mit seinem langjährigen Partner Rotwild zusammen. Im März 2021 launchte das Unternehmen mit dem Porsche eBike Sport und dem Porsche eBike Cross seine Interpretation exklusiver Elektrofahrräder. Darüber hinaus bietet die Porsche Digital GmbH unter der Marke Cyklær eine Plattform für digitale Dienste rund um das Fahrraderlebnis. Dieses Projekt gibt einen Ausblick darauf, wieviel Innovationskraft in den neuen Joint Ventures steckt: Das mehrfach ausgezeichnete Cyklær Bike wurde gemeinsam mit Fazua und Greyp entwickelt.

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Hankook mit Leidenschaft für Innovation auf der IAA 2011 in Frankfurt am Main

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Am Messestand in <strong>Halle 8 Stand F03</strong>wird der Reifenhersteller seine Innovationskraft unter Beweis stellen und Weltpremieren in den Bereichen Premium-Hochleistungsreifen, eine neue Generation Winterreifen und Konzeptreifen f&uuml;r Elektrofahrzeuge vorstellen.</p> <p> &bdquo;Die IAA ist f&uuml;r uns ideales Forum, um zu zeigen, dass wir f&uuml;r die mobilen Herausforderungen der Zukunft bestens ger&uuml;stet sind&ldquo;, erl&auml;utert Jin-Wook Choi, Executive Vice Presiedent Hankook Tire und Europa-Chef. &bdquo;Mit Leidenschaft zur Innovation entwickeln unsere Ingenieure in weltweit f&uuml;nf Forschungs- und Entwicklungszentren effiziente, leistungsstarke und umweltfreundliche Reifen, die optimal auf die unterschiedlichen Bed&uuml;rfnisse regionaler M&auml;rkte zugeschnitten sind. 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In Verbindung mit seinem optimierten Fahrverhalten bei Schnee bedeutet dies maximale Sicherheit bei gleichzeitig verbesserter Umweltfreundlichkeit. Der Winterreifen <em>i*cept RS</em>wird ab Herbst dieses Jahres in Gr&ouml;&szlig;en passend f&uuml;r Fahrzeuge von Kleinwagen &uuml;ber Mittelklasselimousinen und -kombis bis zu Familienvans erh&auml;ltlich sein.</p> <p> <strong>Zukunftsweisende Konzeptreifen</strong></p> <p> Passend zum diesj&auml;hrigen IAA PKW Themenschwerpunkt &bdquo;E-Mobilit&auml;t&ldquo; pr&auml;sentiert der Reifenhersteller auf der diesj&auml;hrigen IAA PKW seinen speziell f&uuml;r Elektro- und Hybridfahrzeuge entwickelten neuen Konzeptreifen, den <em>Kinergy Eco EV</em>. Der neue Reifen f&uuml;r Electric Vehicles ist dabei die konsequente Weiterentwicklung seines Namens-Vetters <em>Kinergy Eco</em>, der seit Fr&uuml;hjahr 2011 auf dem Markt ist und bereits Umweltfreundlichkeit f&uuml;r jedermann bietet. Hankook gibt damit auf seinem Messestand in Halle 8 F03 einen realen und serienreifen Ausblick auf die Reifen der n&auml;chsten Generation. Mit reduziertem Rollwiderstand und optimierter Reifenkontur f&uuml;r niedrigen Luftwiderstandsbeiwert ist der <em>Kinergy Eco EV</em>Hankooks reifenseitiger Beitrag f&uuml;r verbrauchsoptimiertes, sicheres, anspruchsvolles und nicht zuletzt auch stylisches Fahren.</p> <p> Ebenfalls auf dem Hankook Messestand wird die vom Unternehmen bereits zum Patent angemeldete Studie einer besonders aerodynamisch effektiven Seitenwand-Gestaltung zu sehen sein. 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DTM-Lauf in Oschersleben am Sonntag, den 18. September, live am Stand &uuml;bertragen und l&auml;dt dazu alle Motorsportbegeisterten herzlich ein. Au&szlig;erdem freut sich Hankook, dass die Fahrer der DTM Teams von Audi und Mercedes-Benz w&auml;hrend der Publikumstage f&uuml;r ein Meet and Greet mit den Fans am Stand des Reifenherstellers zur Verf&uuml;gung stehen werden.</p> <p> Auch die Spieler des amtierenden Deutschen Fu&szlig;ball-Meisters Borussia Dortmund werden f&uuml;r eine exklusive Autogrammstunde mit den Fans vor Ort sein. Als Champion-Partner des erfolgreichen Fu&szlig;ballclubs gibt der Reifenhersteller, allen Fans und Fu&szlig;ballenthusiasten unter den IAA-Besuchern die Gelegenheit, am Sonntag, dem 25. September auf dem Hankook-Messestand ihre Lieblingsspieler zu treffen und sich ein pers&ouml;nliches Autogramm abzuholen.</p>

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Mercedes-Benz verkündet Aufbruch in die dritte industrielle Revolution

<p> <img alt="" src="https://www.flotte.de/files/UserFiles/benz.jpg" style="width: 250px; height: 156px; " /></p> <p> Am Vorabend der IAA in Frankfurt bot Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstandes der Daimler AG und Leiter Mercedes Benz Cars, anl&auml;sslich des 125j&auml;hrigen Geburtstags einen Ausblick auf &quot;die n&auml;chsten 125 Jahre&quot;. Da die Verbrennungsmotoren nicht mehr beliebig optimierter seien und das Elektroauto absehbar nicht die volle Mobilit&auml;t bieten k&ouml;nne, sieht Dr. Zetsche den Wasserstoff-Antrieb als ideale Mobilit&auml;tsquelle f&uuml;r die Zukunft. Denn nur diese Alternative bietet die gewohnten Vorteile wie Reichweite, Tankgeschwindigkeit und Modellvielfalt. Zumal, so Dr. Zetsche weiter, Wasserstoff nicht nur eine &ouml;kologische, sondern eine &auml;u&szlig;erst demokratische Energiequelle ist - denn sie ist nahezu &uuml;berall verf&uuml;gbar. Au&szlig;erdem k&ouml;nne verst&auml;rkter Einsatz von Wasserstoff - nicht nur in Autos - auch das Problem der Speicherung der sehr schwankenden regenerativen Energie l&ouml;sen. Spektakul&auml;r wurde das neue Forschungsfahrzeug F125! enth&uuml;llt: Ein Auto mit zwei Fl&uuml;geln, Platz f&uuml;r 4 Personen, mit 1000 Kilometern Reichweite und ohne Emissionen. Mercedes will das Thema Wasserstoff aktiv anpacken: Die Serienproduktion der Mercedes B-Klasse mit Brennstoffzelle wurde um ein Jahr auf 2014 vorgezogen, und auch die Infrastruktur der Tankstellen wird Mercedes zusammen mit Partnern anschieben, damit die gro&szlig;e Idee nicht am bekannten Henne-Ei-Problem scheitert.&nbsp;</p>

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Keine Reservierung von kurzen Kennzeichen für künftige Neuzulassung eines anderen Kfz

<p> Das Oberverwaltungsgericht des Saarlandes hat mit Beschluss vom 30.5.2011 &ndash; 1 A 37/11 &ndash; den Berufungszulassungsantrag einer Kl&auml;gerin zur&uuml;ckgewiesen, die die Verpflichtung des Landkreises Saarlouis &ndash; Stra&szlig;enverkehrszulassungsbeh&ouml;rde - begehrte, ihr im Falle der Abmeldung des derzeit auf sie zugelassenen Kraftfahrzeugs dessen &bdquo;kurzes&ldquo; (zweistelliges) Kennzeichen f&uuml;r das dann zuzulassende Fahrzeug &ndash; unabh&auml;ngig von einer bauartbedingten Erforderlichkeit - erneut zuzuteilen. &Uuml;ber das Begehren der Kl&auml;gerin hatte das Verwaltungsgericht noch auf der Grundlage der bis 7.4.2011 geltenden Fahrzeug-Zulassungsverordnung entschieden und ihre Klage abgewiesen, da die beh&ouml;rdliche ablehnende Entscheidung ermessensfehlerfrei ergangen sei. Zur Begr&uuml;ndung seiner nunmehr ergangenen Entscheidung hat das Oberverwaltungsgericht im Wesentlichen ausgef&uuml;hrt, dass das Begehren der Kl&auml;gerin wegen dessen Zukunftsbezugs nach der zum 8.4.2011 in Kraft getretenen &Auml;nderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung zu beurteilen sei. Danach d&uuml;rften zwei- und dreistellige Erkennungsnummern nur noch solchen Fahrzeugen zugeteilt werden, f&uuml;r die eine l&auml;ngere Erkennungsnummer nicht geeignet sei. Ausnahmen lasse die &Auml;nderungsverordnung &ndash; im Gegensatz zum alten Recht &ndash; nicht mehr zu. Die Neuregelung sei als geltendes Recht ab Inkrafttreten von den Beh&ouml;rden anzuwenden. Eine Rechtsgrundlage f&uuml;r die zwischenzeitlich ergangene Anordnung der Landr&auml;tin, die Neuregelung f&uuml;r den Bereich des Landkreises auszusetzen, gebe es nicht. Der Beschluss ist nicht anfechtbar.</p> <p> <em>OVG Saarland, Beschluss vom 30.05.2011, Az. 1 A 37/11 (Pressemeldung des Gerichts)</em></p>

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Unverhältnismäßige Abschleppanordnung

<p> Ist aufgrund der konkreten Umst&auml;nde des Einzelfalls sicher, dass der Fahrer eines verkehrsordnungswidrig abgestellten Fahrzeugs in K&uuml;rze die St&ouml;rung/Behinderung selbst beseitigen wird, so ist eine Abschleppanordnung in der Regel nicht verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig, da durch das Abschleppen des Fahrzeugs die St&ouml;rung/Behinderung erkennbar allenfalls um einige Minuten verk&uuml;rzt werden k&ouml;nnte. Dies gilt selbst dann, wenn sich der St&ouml;rer vors&auml;tzlich &uuml;ber eine ihm gegen&uuml;ber m&uuml;ndlich ergangene Anordnung hinwegsetzt. Eine Abschleppanordnung darf nicht aus Gr&uuml;nden der General- oder Spezialpr&auml;vention getroffen werden.</p> <p> <em>Hamburgisches Oberverwaltungsgericht, Urteil vom 08.06.2011, Az. 5 Bf 124/08</em></p> <p> <strong>Die Entscheidung kann in der Rechtsprechungsdatenbank des Hamburgischen Oberverwaltungsgerichts kostenlos im Volltext abgerufen werden: <a href="http://rechtsprechung.hamburg.de/jportal/portal/page/bshaprod.psml?form=bsIntExpertSearch&amp;neuesuche=Neu&amp;st=ent&amp;sm=gercont&amp;desc=text&amp;query=+&amp;desc=norm&amp;query=+&amp;desc=court&amp;query=OVG+Hamburg">http://rechtsprechung.hamburg.de/jportal/portal/page/bshaprod.psml?form=bsIntExpertSearch&amp;neuesuche=Neu&amp;st=ent&amp;sm=gercont&amp;desc=text&amp;query=+&amp;desc=norm&amp;query=+&amp;desc=court&amp;query=OVG+Hamburg</a> </strong></p>