Klein und giftig
Hot Hatch ohne Reue gefällig? Dann wäre die Alpine A290 genau die richtige Wahl. Der giftige Stromer sieht nicht nur cool aus, sondern macht auch verdammt viel Spaß. Flottenmanagement hat ihn gefahren.

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Das hat noch gefehlt: ein kleiner und giftiger Sportler mit elektrischem Antrieb für reuelosen Fahrspaß. Und, da steht sie, die Alpine A290. Der französische Fronttriebler mit dem bärigen Antrieb leistet im Falle der hier besprochenen GTS-Version 218 PS. Und die spürt man schon auf den ersten Metern, denn der kleine Zwerg legt aus dem Stand schon wuchtig los, erreicht Landstraßentempo binnen 6,4 Sekunden. Schön dabei ist, dass der Kleine nicht brutal hart agiert, sondern ein Quäntchen Restkomfort übrig lässt, um auch mal längere Strecken zu absolvieren. Was nicht heißt, dass Fahrwerk und präzise Servolenkung mit einem wohldosierten Maß an Rückmeldung keinen Raum lassen würden für ambitioniertes Treiben auf kurvigen Überlandpassagen.
Dank 380 Kilometern WLTP-Reichweite wird die Alpine zum Multipurpose-Tool. Klar, wer die 300 Newtonmeter des Antriebsstrangs fleißig nutzt, wird auch mal früher die Ladesäule ansteuern müssen. Aber dank 130 kW Peakladeleistung bleibt die Zwangspause überschaubar – nach rund 30 Minuten kann es in der Regel weitergehen. Ab netto 37.815 Euro gibt es den exklusiven Cityflitzer – allerdings spendiert Alpine bereits ab Werk eine reichhaltige Serienausstattung. Wichtig heute ist ein umfangreiches Infotainment-System, und das liefert die A290. Also finden die Passagiere einen zehn Zoll großen Touchscreen, dessen Betriebssystem auf Google basiert und daher wirklich intuitiv zu bedienen ist. Fein ist außerdem, dass sich sämtliche Assistenten mit bloß einem einzigen Knopfdruck aufrufen und entsprechend konfigurieren lassen. Übrigens packt der Konzern auch dicke Brocken frei Haus ein, zu denen Nappa-Ledersitze, schlüsselloses Schließsystem sowie ein Tempomat mit adaptiver Steuerung gehören. Sieben Außenfarben sowie sechs verschiedene Felgendesigns erlauben ein gerüttelt Maß an Individualisierung, wie sich das für ein Fahrzeug gehört, das sich an Enthusiasten richtet.

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