Quo vadis, Flottenfahrzeuge?

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Quo vadis, Flottenfahrzeuge?

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Die Sperrung der Straße von Hormus hat die Elektroautokäufer bestätigt – der Strompreis blieb stabil, im Gegensatz zu den fossilen Kraftstoffpreisen: Diese erhöhten sich zeitweise um deutlich mehr als ein Drittel, Diesel war zeitweise teurer als Benzin.

Ist das Elektroauto also nicht nur günstiger im Betrieb sowie aus steuerlicher Sicht, sondern auch langfristig sicherer kalkulierbar? Danach schaut es aus, denn die weltweiten Krisen werden ja eher nicht weniger. Und selbst wenn Öl aus den USA zuverlässig unseren Bedarf ausgleichen würde: Wollen wir wirklich in Europa umweltfreundlich werden und dann Fracking-Produkte aus Amerika kaufen, die per schweröl-betriebenem Schiff nach Europa kommen? Das klingt wenig konsequent.

Also sollte sich der Fuhrparkleiter doch verstärkt um Elektromobilität kümmern. Mit den neueren Modellen geht Strom laden ja ordentlich schnell, kompatible Ladeinfrastruktur auf der Strecke vorausgesetzt. Und es wird immer schneller geladen – das Thema Reichweitenangst jedenfalls sollte weitgehend passé sein. Steuerlich bleibt die 0,25-Prozent-Grenze (bis immerhin 100.000 Euro Bruttolistenpreis, danach 0,5 Prozent) weiterhin ein fettes Argument, und die Wartungskosten sind durch weniger reparaturanfällige Teile auch deutlich günstiger. Dazu kommt noch die Fahrzeugsteuerbefreiung bis einschließlich 2035 plus Sonderabschreibungsmöglichkeiten. Ach ja, und dann haben wir künftig noch das bidirektionale Laden: Bei hohen Strompreisen kann das Elektroauto künftig Strom ins Netz einspeisen, bei niedrigen oder gar negativen Strompreisen laden. So verdient das Elektroauto vielleicht sogar Geld – oder wird zumindest noch kosteneffizienter. OK, dafür wird das Abrechnen des Heimladens der Mitarbeiter etwas komplizierter, da es keine Pauschalen mehr gibt: Der Arbeitnehmer benötigt eine Wallbox oder einen Zwischenzähler und muss den geladenen Strom dokumentieren.

Elektromobilität jedenfalls bleibt ein Riesenthema in den Fuhrparks. Auch daher dürfen Sie auf unser nächstes Jahresspecial Elektromobilität im August gespannt sein – dieses wird zusammen mit dem Flottenmanagement Nummer 4 verschickt.

Auch auf „Flotte! Der Branchentreff“ im März war Elektromobilität ein Riesenthema. Den ausführlichen Rückblick zur „Flotte!“ mit vielen Bildern finden Sie ab Seite 46 in dieser Ausgabe. Vergessen Sie nicht, sich gleich den 17. + 18. März 2027 vorzumerken und seien Sie dabei bei der nächsten „Flotte!“ in Düsseldorf.

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Ralph Wuttke
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