In Hamburg sagt man: Moin
„Moin“ – ein Gruß, der weit über die Grenzen der Hansestadt hinaus bekannt ist. Doch „Moin“ ist mehr als nur eine Begrüßung: Es steht für norddeutsche Gelassenheit und Herzlichkeit. Ob morgens, mittags oder abends – im gesamten Norden wird „Moin“ zu jeder Tageszeit verwendet. Mit diesem kurzen, prägnanten Gruß öffnet man in Hamburg nicht nur Türen, sondern auch Herzen. Kein Wunder also, dass die Hansestadt zum vierten Mal den Jahresauftakt für das FleetDating! bildete. Auch Flottenmanagement war wieder mit von der Partie.

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Auch beim FleetDating! geht es darum, Türen und Herzen zu öffnen – und vor allem herauszufinden, ob das Portfolio eines Dienstleisters zu den eigenen Anforderungen in der Unternehmensmobilität passt. Innerhalb weniger Stunden bietet sich die Gelegenheit, zahlreiche intensive Gespräche zu führen. Fuhrpark- und Mobilitätsverantwortliche können so schnell Ideen für die Weiterentwicklung ihrer betrieblichen Mobilität sammeln, ohne viel Zeit zu verlieren, falls ein Dienstleister nicht den Anforderungen entspricht. Seit 2012 erfreut sich „FleetDating! Das Business SPEEDDATING“ großer Beliebtheit in der Fuhrparkbranche – und das aus gutem Grund: Alle sechs Minuten ertönt die Glocke, und die Gesprächspartner wechseln. Dienstleister und Flottenverantwortliche haben also nur sechs Minuten Zeit, um sich vorzustellen und mögliche Synergien auszuloten. Das erfordert volle Konzentration über mehrere Stunden hinweg.
Um den Ablauf weiter zu optimieren, hat Sven Wißmann, Geschäftsführer der Fidato GmbH, gemeinsam mit seinem Team um Milena Schmitzl das Format kontinuierlich weiterentwickelt. In Hamburg wurden die Dienstleister in zwei Gruppen aufgeteilt, sodass jeweils eine Gruppe an Dienstleistern sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag auf die Fuhrparkverantwortlichen traf. Umgerechnet gab es somit mehr als 600 kurze Gespräche zwischen Flottenverantwortlichen und Dienstleistern. Dazwischen gab es aber immer auch eine kurze Gelegenheit, um das Gehörte zu reflektieren und Notizen zu ergänzen. Trotz der intensiven Gespräche und der ein oder anderen heiseren Stimme am Ende des Tages bietet das FleetDating! eine einzigartige Gelegenheit, in kürzester Zeit wertvolle Kontakte zu knüpfen und Ideen auszutauschen. Auch das Konzept von FleetDating! hat sich im Laufe der Jahre kontinuierlich weiterentwickelt, um immer wieder neuen Fuhrparks die Möglichkeit zu bieten, an dieser besonderen Form des Business-Speeddatings teilzunehmen. „Mit dem FleetDating! wollen wir regionales Netzwerken ermöglichen und somit direkt zu den Fuhrparks kommen. Unser Ziel ist eine Vernetzung der Region bei geringer Anreisezeit. Darüber hinaus möchten wir eine hohe Qualität der Gespräche mit Dienstleistern und zu Fachthemen gewährleisten“, erklärt Sven Wißmann.
In diesem Jahr findet das FleetDating! deshalb nicht nur einmal, sondern gleich fünfmal statt: Nach dem Auftakt in Hamburg macht das FleetDating! an Weiberfastnacht erstmals Station in „Mainhattan“ – Frankfurt am Main. Im Juni steht Düsseldorf im Mittelpunkt, wo ein spezielles Event rund um Nutzfahrzeuge geplant ist. Im Herbst können Flottenverantwortliche aus dem tiefen Süden Deutschlands lange Anreisen sparen, denn München ist die vierte Station des FleetDating! in diesem Jahr. Den Abschluss bildet im November erneut Düsseldorf.
Das idyllisch gelegene Hotel Kleinhuis Mellingburger Schleuse, eingebettet im Naturschutzgebiet entlang des Alsterlaufs im Norden Hamburgs, bot auch in diesem Jahr die perfekte Kulisse für das norddeutsche FleetDating! Die großzügigen Räumlichkeiten sorgten nicht nur für eine angenehme Atmosphäre beim geschäftlichen Speeddating, sondern auch bei den zwei Round-Table-Gesprächen zwischen Flottenverantwortlichen, die im Anschluss an das traditionelle FleetDating! stattfanden. Diese einzigartige Kombination aus Networking-Event und „Eisbrecher“-Business-Speeddating macht das FleetDating! zu einem ganz besonderen Erlebnis.
Nach der Begrüßung durch Sven Wißmann und Milena Schmitzl sowie einer kurzen Einführung in den Ablauf begann am Morgen die erste Runde des FleetDating! Über mehr als zwei Stunden ertönte regelmäßig ein Glöckchen, das die Fuhrparkentscheider zum Wechsel an den nächsten DienstleisterTisch aufforderte. Dank der Vielzahl an Gesprächen, die jeder Teilnehmer führte, waren selbstverständlich ausreichend Pausen eingeplant. Diese boten Gelegenheit, sich mit Getränken und kleinen Snacks zu stärken oder einfach kurz durchzuatmen. Nach etwa 90 Minuten folgte eine längere Pause, in der die Flottenexperten die Räume wechselten und auf weitere neun Dienstleister trafen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen starteten die Fuhrparkentscheider gestärkt in den zweiten Teil der Veranstaltung: Hier suchte eine weitere Gruppe an Dienstleistern den Erstkontakt zu den Mobilitätsentscheidern. Auch in dieser Runde ertönte alle sechs Minuten die Glocke, die zum Wechsel zum nächsten Gesprächspartner aufforderte. Die Gespräche boten nicht nur einen umfassenden Einblick in das Dienstleisterportfolio, sondern auch die Möglichkeit, neue Ideen und Ansätze für die betriebliche Mobilität kennenzulernen. Das FleetDating! bleibt somit eine einzigartige Plattform, die Networking und geschäftlichen Austausch auf effiziente und inspirierende Weise miteinander verbindet.

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Obwohl die meisten Teilnehmer ursprünglich zum Business-Speeddating gekommen waren, boten zwei Round-Table-Gespräche nach der Kaffeepause eine willkommene und erfrischende Abwechslung zu den intensiven Gesprächsrunden. Eine Gruppe widmete sich dem Thema „Elektrifizierung im Fuhrpark“, während die andere sich mit der „Car Policy“ auseinandersetzte. Dabei wurde bewusst darauf geachtet, dass vor allem die Flottenverantwortlichen miteinander ins Gespräch kamen, während Dienstleister überwiegend die Rolle der Zuhörer einnahmen. Die beiden Themenkomplexe „Car Policy“ und „Elektrifizierung“ regten zum Nachdenken an und führten zu lebhaften Diskussionen – und das aus gutem Grund: Viele Unternehmen haben sich ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele gesetzt, die oft direkt oder indirekt auch ihre Fahrzeugflotten betreffen. Sei es die Umstellung auf (rein-)elektrische Fahrzeuge oder die Gestaltung des Fuhrparks nach verbindlichen Richtlinien – stets mit dem Ziel, neben den Kosten auch die Emissionen zu optimieren.
Den ereignisreichen Tag ließ man bei einem gemeinsamen Abendessen im Restaurant der Kleinhuis Mellingburger Schleuse entspannt ausklingen. In angenehmer Atmosphäre hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Gespräche zu vertiefen und neue Kontakte zu knüpfen. Insgesamt ist es daher wenig überraschend, dass das Fazit der Teilnehmer zum ersten BusinessSpeeddating des Jahres durchweg positiv ausfiel. Wer aufgrund einer weiten Anreise bisher noch nicht die Gelegenheit hatte, selbst am FleetDating! teilzunehmen und zudem einen Fuhrpark mit Schwerpunkt auf Nutzfahrzeuge besitzt, sollte sich unbedingt den 18. Juni vormerken: An diesem Tag macht das Special des Business-Speeddating für die Fuhrparkwelt in Düsseldorf Station. Am 5. November sowie am 19. November findet das klassische FleetDating!-Format in München beziehungsweise zwei Wochen später erneut in Düsseldorf statt. Weitere Informationen sind auf www.flottentermine.de, www.fleetdating.de sowie auf unserer Nachrichtenseite verfügbar.

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