Auf die Vier!

Kurz nach dem Vierer-Coupé legt BMW auch wieder ein Cabrio auf. Der Dreier-Nachfolger, der ebenso mit Stahlverdeck aufwartet, präsentiert sich in puncto Design evolutionär weiterentwickelt. Flottenmanagement fuhr das Sechszylinder-Topmodell mit 306 PS.

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Wer als Dienstwagenfahrer auch ein Cabrio wählen darf, steht im wahrsten Sinne des Wortes auf der Sonnenseite des Lebens. Und wenn es dann auch noch das neue BMW Vierer-Cabrio werden soll, gilt das erst recht. Vor allem mit dem starken Sechszylinder unter der Haube avanciert das schlicht gezeichnete Metalldach-Auto zum luxuriösen Tourer. Dank 306 PS muss man sich über brenzlige Überholsituationen nun wirklich keine Gedanken mehr machen und der Sound des modernen Direkteinspritzers betört innen wie außen. Sonor setzt sich der Hecktriebler in Bewegung und legt bissig zu; schwarze Striche auf den Asphalt zu zaubern, ist hier keine Kunst, sondern wird schnell zum Versehen. Lässt man der luftigen Mittelklasse freien Lauf, wird sie im Handumdrehen mehr als 200 Sachen schnell.

Die Metallkapuze lässt sich übrigens während der Fahrt (bis 18 km/h) abnehmen und auch wieder aufziehen – ein Feature, das bisher dem Stoffverdeck vorbehalten war. So richtig windig wird es im Innenraum nicht, da gibt der Bayer ganz den Gentleman. Falls Sturm das Ziel ist, bitte einfach in der zweiten Reihe Platz nehmen. Dort geht es abgesehen von der Windkraft recht bequem zu, wenngleich die Passagiere keinen verschwenderischen Raum erwarten sollten. Dafür sollte das Konto des Interessenten recht ordentlich gefüllt sein, denn zum Spartarif ist der noble Luftikus nicht zu haben. Als 435i möchte BMW mindestens 45.378 Euro netto sehen; obwohl die Ausstattung mit Bluetooth-Freisprechanlage, Klimaanlage, elektrisch verstellbaren Sitzen, elektrischem Verdeck, Tempomat und sogar Xenonlicht nicht schlecht ist – Automatik (1.806 Euro netto), Leder (1.529 Euro netto) sowie Navi (2.008 Euro netto) sind hier ein Muss. Ebenso wie der Nackenwärmer für moderate 336 Euro netto.

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