TCO-Übersicht Oberklassefahrzeuge

In Zusammenarbeit mit E urotaxSchwacke beleuchten wir in jeder A usgabe des Flottenmanagement ein Fahrzeugsegment unter dem G esichtspunkt der Vollkosten. Dabei gehen wir von einem Kauffuhrpark aus und berücksichtigen alle wesentlichen Kosten (siehe Kasten „So haben wir gerechnet“). Im E-Segment, also in der automobilen Oberklasse, haben wir als praxisgerechte Basis eine dreijährige Haltedauer, eine jährliche Fahrleistung von 30.000 Kilometern und ausschließlich Dieselmotoren gewählt.

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Eine Ausnahme haben wir bei der Motorisierung gemacht: Den Lexus GS 450h gibt es nur als Benziner mit Elektromotor, dennoch wollten wir den Lexus im Vergleich mit aufführen. Alle anderen Vergleichsfahrzeuge sind weitgehend tatsächlich vergleichbar: Alle haben einen Dieselmotor, alle haben um die 245 PS (mit weniger als zehn Prozent maximaler Abweichung) und alle Fahrzeuge haben ein Automatikgetriebe, welches wir in der Oberklasse als Standard ansehen. Auch, weil nur mit einer Automatik die schönen neuen Bequemfahr-Assistenten wie radar tempomatges teuer t e Geschwindigkeit von Schrittgeschwindigkeit bis weit über Richtgeschwindigkeit hinaus in allen Lebenslagen automatisch funktionieren. Ebenfalls einheitlich bei allen vergleichbaren Fahrzeugen ist der Heckantrieb, nur der Audi verfügt über einen permanenten Allradantrieb – anders ist er in dieser Konfiguration gar nicht lieferbar.

Oberklasse fahren kostet gemäß EurotaxSchwacke bei einer dreijährigen Haltedauer und 90.000 Kilometer Gesamtfahrleistung, ordentlich motorisiert mit 231 bis 258 PS (Ausnahme: Lexus mit 345 PS), zwischen 40 und 49 Cent pro Kilometer – alles inklusive. Damit fährt man in der Oberklasse rund zehn Cent oder gut 30 Prozent pro Kilometer teurer als in der Mittelklasse (siehe Flottenmanagement Ausgabe 4/2013).

Der Kostenunterschied zwischen den einzelnen Modellen ist in der Oberklasse sehr deutlich: 22,5 Prozent mehr kostet das teuerste Fahrzeug gegenüber dem günstigsten bei den Gesamtkosten. Lässt man den Lexus mit seinen 345 PS aus der Betrachtung heraus, beträgt der prozentuale Unterschied zwischen günstigstem und teuerstem Fortbewegungsmittel noch immer 15 Prozent. Natürlich gibt es in dieser Fahrzeugklasse dennoch eine weitgehend freie Fahrzeugwahl – aber vielleicht kann der Fuhrparkleiter ja im Sinne der Kosten doch den ein oder andern Einfluss ausüben oder die Fahrer mit Extras in Richtung kostengünstigere Modelle motivieren.

Limousine versus Diesel
Auch in der Oberklasse ist der Kombianteil traditionell hoch, wenngleich viele Dienstwagenberechtigte hier eher die elegantere Limousine bevorzugen als in niedrigeren Fahrzeugklassen, wo der praktische Nutzwert entscheidender ist als der optische Auftritt. Innerhalb der gleichen Marke lohnt sich der Verzicht auf das gepäckfressende Heck jedoch kaum: Bei BMW und Audi kostet die Limousine nur rund ein Cent pro Kilometer weniger, bei Mercedes sind es derer immerhin drei. Der Jaguar XF ist als Kombi – beziehungsweise Sportbrake, wie es hier heißt – hingegen sogar einen Cent pro Kilometer günstiger als die Limousine. Einzig bei der Versteuerung des geldwerten Vorteils spart man mit der Limousine, und das sogar teilweise deutlich – aber das betrifft ja „nur“ den Fahrer.

 

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So haben wir gerechnet: Eine Auswahl vergleichbarer Fahrzeuge aus der unteren Mittelklasse wurde als Limousine sowie als Kombi mit dem EurotaxSchwacke-Tool „CarCost Expert“ verglichen. Eingeflossen sind neben dem Kaufpreis – mit einem kalkulatorischen einheitlichen Rabatt auf den Listenpreis von 15 Prozent – die Kosten für Wertverlust, Finanzierung, Steuern, Versicherung, Kraftstoff, Reifen sowie Werkstattkosten für regulären Service sowie Abnutzung inklusive Teile und Arbeitskosten. Alle Preise sind Nettopreise. Das Tool „CarCost Expert“ von EurotaxSchwacke kann nahezu jede gewünschte Kombination aus Haltedauer, Laufleistung und Finanzierungsform darstellen, auch sind alle Einzelwerte wie der Fahrzeugrabatt oder Finanzierungskosten pauschal oder pro Fahrzeug individuell veränderbar.

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