And the winner is...

...der Audi A8 3.0 TDI quattro tiptronic in der 51. Folge der großen Flottenmanagement- Vergleichsserie, Oberklasse Limousinen. Der Kostenvergleich basiert wesentlich auf den Full- Service-Leasingraten und den Treibstoffkosten.

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Der Marktanteil der Oberklasse im bereinigten deutschen Flottengeschäft schwankt nach Dataforce- Angaben seit drei Jahren knapp über einem Prozent, das wird 2010 noch auf rund 7.000 verkaufte Einheiten hinauslaufen. Da mag auf den ersten Blick der Begriff Flottengeschäft bei einem Gesamtvolumen dieses Marktsegmentes jenseits von einer halben Million Stück etwas übertrieben klingen.

Der Klasse kommt hier aber insofern eine gesteigerte Bedeutung zu, als sie nach wie vor ein relevantes Fahrzeugangebot für den Unternehmer selbst, den Geschäftsführer oder Vorstand bereit hält – jedenfalls überall dort, wo eine ehrgeizige CO2-Reduktion noch nicht alle Etagen des Hauses betreffen muss. Aber selbst dann würden ein, zwei oder drei Oberklässler im Fuhrpark einen angestrebten tieferen CO2-Durchschnitt im Gesamt-Fuhrpark kaum nennenswert beeinträchtigen.

Schließlich besteht auch innerhalb der Oberklasse inzwischen bei den meisten Herstellern die Möglichkeit, CO2-optimierte Fahrzeuge zu ordern – wo ein Wille ist... Das bedeutet also weiterhin, dass sich auch mit den Oberklasse-Fahrzeugen die Entscheider für eine Marke gewinnen lassen, die dann schon einmal automatisch in der jeweiligen Car Policy gelistet wird.

Im Fuhrpark werden auch in dieser Klasse immer noch ganz wesentlich Diesel-Fahrzeuge bestellt, und hier sind die optimierten Versionen diverser Hersteller in den Werksangaben für den Durchschnitts-Verbrauch schon bei rund sieben Liter und knapp darunter angekommen – für Zwei-Tonnen-Fahrzeuge wohlgemerkt. Mit einem flottenrelevanten Angebot stellen sich derzeit acht Hersteller dem Kunden, wobei aber gegenwärtig nicht überall Selbstzünder erhältlich sind. Daher finden sich in diesem FM-Vergleich auch Hybrid- und reine Benziner-Versionen.

Die Oberklasse ist jetzt über die Jahre betrachtet auch nach den Kriterien des Flottenmanagement- Vergleiches eine Domäne der deutschen Hersteller, mehr als jede andere Fahrzeugklasse. Der Audi A8 gewann hier in früheren Jahren bereits dreimal, 2009 schnitt der 7er BMW am besten ab. Auch 2010 lagen wieder die einheimischen Fabrikate vorn. Diesmal gab es ein regelrechtes Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden bayerischen Produkte, die sich wirklich nicht viel nehmen.

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Der Audi A8 3.0 TDI quattro tiptronic und der BMW 730d Blue Performance überzeugen vornweg schon in allen Kostenkriterien (inklusive Restwerte), hier kommt nur noch der Lexus GS 450h halbwegs mit. Das liegt bei den deutschen Vertretern wesentlich begründet in den günstigsten Treibstoffkosten (hier auf einer Höhe mit dem Mercedes S 350 BlueTEC DPF 7GTRONIC), der Japaner wiederum punktet stärker bei den Full Service-Leasingraten (wie übrigens auch der Cadillac). Abgesehen davon sammeln Audi und BMW aber auch einige grüne Buttons im Technik-Teil und bei den Rahmenkriterien wie Garantiebedingungen und Wartungsfreundlichkeit. Letztlich schlug der Audi mit 14 „Grün“ den BMW mit 13 überaus knapp – das Servicenetz für den Ingolstädter ist dreimal so dicht wie für den Bajuwaren.

Mit dem Mercedes S 350 BlueTEC belegt auch den dritten Platz ein deutsches Fahrzeug. Er wartet ebenfalls mit dem besten Restwert auf und überzeugt außerdem mit den zweitbesten Treibstoffkosten, bei der Reichweite, beim maximalen Kofferraumvolumen und bei der Servicenetz- Dichte. Dahinter rangiert der Lexus GS 450h, der mit dem zweitgünstigsten Netto- Listenpreis, vergleichsweise günstigen Full Service-Leasingraten und den besten Garantiebedingungen glänzt.

 

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