5,3 Milliarden Euro Stau-Kosten pro Jahr: Ein neues Steuerungsinstrumentarium zeigt, wo sich Investitionen in Deutschlands Straßen wirklich lohnen

Am 3. Juni 2026 sperrte die Autobahn GmbH die Friedrich-Ebert- Brücke in Bonn von einem Tag auf den anderen für den gesamten Verkehr. Der Zustand des Bauwerks war seit Monaten bekannt. Bekannt war auch, was eine solche Sperrung kostet: Der ADAC hatte den Schaden bereits im November 2025 berechnet – mehr als 170 Millionen Euro pro Jahr allein durch Staus und Umwege. Gewusst hat es also jemand. Verhindert hat es niemand. So ergeht es Deutschland derzeit an vielen Stellen seines Straßennetzes. Ohne ein wirkungsorientiertes Steuerungsinstrument, argumentieren die Studienautoren, dürften die jährlichen Stau- und Ausfallkosten von heute 5,3 Milliarden Euro weiter steigen.

5,3 Milliarden Euro Stau-Kosten pro Jahr: Ein neues Steuerungsinstrumentarium zeigt, wo sich Investitionen in Deutschlands Straßen wirklich lohnen

1 /1

5,3 Milliarden Euro Stau-Kosten pro Jahr: Ein neues Steuerungsinstrumentarium zeigt, wo sich Investitionen in Deutschlands Straßen wirklich lohnen

Vor diesem Hintergrund haben die Beratungshäuser Bridge the Momentum und EY-Parthenon, unterstützt von DKV Mobility und Vitronic, eine gemeinsame Studie vorgelegt: „Digitale Straße Deutschland“. Die Kernthese der Studie: Der Staat hat nicht zu wenig Geld für seine Straßen – er setzt es nur noch nicht dort ein, wo es der Wirtschaft am meisten nutzt.

Straßen sind für die Wirtschaft so wichtig wie Strom oder Internet: Sie entscheiden mit darüber, ob Deutschland wettbewerbsfähig, robust und wohlhabend bleibt. Trotzdem behandelt der Staat sie bis heute vor allem als Ausgabenposten im Haushalt – und nicht als System, dessen Wirkung man messen und gezielt steuern kann. „Niemand hat versagt. Aber auch niemand hat bis- lang das Gesamtbild: Zustand, Nutzung, Investition und Wirkung einer Straße hängen zusammen, werden aber unzureichend zusammengeführt. Im Grunde eine strukturelle Governance-Lücke“, stellt Michael C. Blum, Partner bei EY-Parthenon mit Schwerpunkt auf Mobilitäts- und Infrastruktursysteme, fest.

Ein Index zeigt, wo Investitionen am meisten bringen

Die Antwort der Studienautoren heißt Economic Reach Index, kurz ERI. „Der ERI funktioniert wie ein Kompass für Investitionsentscheidungen“, so Blum. Er zeigt, welche Straße für die Wirtschaft wirklich wichtig ist – und wo eine Sanierung kaum etwas bringt. Zwei weitere Bausteine machen daraus ein vollständiges Steuerungsmodell: eine digitale Abbildung der Straße, die Entscheidungen vorab durchspielbar macht, sowie ein Kreislauf, der aus jeder Maßnahme lernt.

Konkret misst der ERI, wie gut Unternehmen, Beschäftigte und Märkte einen Ort erreichen können – unter realen Bedingungen, also mit echten Reisezeiten und echter Zuverlässigkeit, nicht nur auf dem Papier. Ein Beispiel: Auf der Achse Hamburg–Hannover–Wolfsburg, einer der wichtigsten Wirtschaftsadern Deutschlands, zeigt der Index, wie stark ein Stau oder eine gesperrte Brücke die wirtschaftliche Erreichbarkeit einer ganzen Region schmälern kann. Nicht die Zahl der Kilometer entscheidet also, sondern die Frage: Wie viel Wirtschaft hängt an diesem Straßenkorridor?

newspaper_img

Aktuelles Magazin

Ausgabe 4/2026

newspaper_img

Sonderausgabe Elektro

Das neue Jahresspecial Elektromobilität.

Beleuchtet alle Aspekte der batteriebetriebenen Mobilität im Unternehmen

Ergänzt wird der Index durch einen digitalen Zwilling des Straßennetzes: eine Plattform, die Zustand, Nutzung und Wirkung einer Straße integriert und es erlaubt, eine Investition vorab durchzuspielen, bevor tatsächlich Geld fließt. Das ist keine Zukunftsmusik mehr: Auf der A6 (ViA6West) und der A9 (Providentia++) funktioniert das Prinzip bereits heute im laufenden Betrieb.

Index und digitaler Zwilling greifen dabei ineinander: Der Zustand einer Straße und ihre wirt- schaftliche Bedeutung bestimmen, was priorisiert wird. Die Priorität steuert, was gebaut wird. Und ob eine Maßnahme tatsächlich wirkt, fließt in die nächste Entscheidung wieder ein. Am Ende zählt damit nicht mehr allein, wie viel Geld in eine Straße fließt, sondern was diese Investition der Wirtschaft tatsächlich bringt. Vorbilder dafür liefern die Mautmodelle in Österreich und der Schweiz sowie die datenbasierte Netzsteuerung in den Niederlanden und Schweden.

Auch bei der Finanzierung selbst geht es künftig weniger um die Höhe der Mittel als um ihre Wirkung. „Für mich zählt am Ende eine Frage: Welche volkswirtschaftliche Wirkung erzeugt ein eingesetzter Euro? Ganz gleich, ob er aus der Lkw-Maut, dem Bundeshaushalt oder von privatem Kapital stammt - entscheidend ist, dass wir diese drei Säulen endlich so kombinieren, dass der wirtschaftliche Nutzen am größten ist und früh wirkt“, sagt Blum.

„Wer Infrastruktur als wirtschaftliches System versteht, kann ihren Wert messbar und vergleichbar machen, jenseits von Kosten und Kilometern. Der Economic Reach Index zeigt, wo eine Maßnahme die größte volkswirtschaftliche Wirkung entfalten kann, und schafft so eine belastbare Grundlage, um knappe Mittel wirkungsorientiert zu priorisieren.“, ergänzt Tobias Merten, Partner von Bridge the Momentum.

Der Einstieg beginnt klein: ein Pilot-Korridor statt einer neuen Behörde

Umgesetzt werden soll das nicht über ein neues System, einen neuen Fördertopf oder eine neue Behörde, sondern zunächst an einem einzigen Pilot-Korridor, an dem sich das Prinzip unter realen Bedingungen bewährt. Den Rahmen dafür setzt der Bund. Verantwortlich bleiben, wie heute, die jeweiligen Betreiber vor Ort; wo ein Korridor Bundes-, Landes- und kommunale Straßen verbindet, arbeiten die zuständigen Ebenen zusammen. Eine unabhängige Stelle sorgt zusätzlich dafür, dass die Priorisierung nachvollziehbar bleibt – keine neue Behörde, sondern eine Art Qualitätskontrolle für den Prozess.

„Insbesondere der Güterverkehr zeigt Tag für Tag, wie das Straßennetz tatsächlich funktioniert – wo es fließt und wo es stockt", sagt Jérôme Lejeune, Managing Director bei DKV Mobility. „Daten aus Nutzung, Betrieb und Infrastruktur müssen stärker zusammengeführt werden, damit wir Engpässe frühzeitig erkennen und knappe Mittel effizient einsetzen – und perspektivisch auch den Verkehr intelligenter steuern können.“

„Die technologischen Bausteine für eine intelligentere Straße sind vorhanden“, sagt Boris Wagner, Head of Business Unit Traffic bei Vitronic. „Innovative Sensorik, digitale Modelle und datenbasierte Auswertung sowie effizienter Betrieb stellen sicher, aus Infrastrukturzustand und Verkehrsgeschehen ein besseres Lagebild zu gewinnen. Der nächste Schritt ist, diese Informationen konsequent für Priorisierung und Wirkungsmessung nutzbar zu machen.“

Stauinformationen liefern heute bereits viele Anbieter, das ist für sich genommen nichts Neues. Neu ist, sie systematisch mit Zustands- und Investitionsdaten zu verknüpfen. Erst dadurch wird aus einer Verkehrsmeldung eine belastbare Entscheidungsgrundlage dafür, wo als Nächstes investiert werden sollte.

Der Zeitpunkt dafür ist günstig: Mit dem Koalitionsvertrag 2025 und dem Infrastruktur-Zukunftsgesetz, dem der Bundesrat am 10. Juli 2026 zugestimmt hat, hat der Bund einen neuen Hebel in der Hand, um Verkehrsprojekte künftig gezielter zu priorisieren. Die Autoren schlagen einen ersten, kleinen Schritt vor: einen wirkungsorientierten Bericht an den Bundestag, ein Mandat zur Zusammenführung von Zustands- und Mautdaten – und die politische Rückendeckung für den Pilot-Korridor.

„Die Milliardenfrage ist beantwortet. Die Steuerungsfrage beginnt jetzt. Gelingt der Nachweis an einem ersten Beispiel, wird aus einer Studie ein neuer Maßstab für Infrastrukturpolitik“, sagt Rainer Scholz, Partner von Bridge the Momentum.

Bis 2035, so die Vision der Autoren, könnten Erhalt und Ausbau der Straßen in Deutschland nach einer einfachen Regel ablaufen: Zustand, Bedeutung für das Netz und wirtschaftlicher Nutzen einer Straße entscheiden gemeinsam darüber, was zuerst gebaut wird. Was die Studie am Beispiel der Straße entwickelt, lässt sich aus Sicht der Autoren auch auf andere öffentliche Systeme übertragen, die Zustand, Investition und Wirkung bislang nicht miteinander verknüpfen.

Die Studie finden sie unter: Digitale Straße Deutschland – Vom Haushaltsakt zum Wirkungssystem | EY - Deutschlandwww.ey.com/de_de/ und www.digitale-strasse.de.

0 Kommentare

Zeichenbegrenzung: 0/2000

newspaper_img

Aktuelles Magazin

Ausgabe 4/2026

newspaper_img

Sonderausgabe Elektro

Das neue Jahresspecial Elektromobilität.

Beleuchtet alle Aspekte der batteriebetriebenen Mobilität im Unternehmen

countdown-bg

Der nächste „Flotte!
Der Branchentreff" 2027

Ähnliche Artikel

Vermischtes

Recht, Reifen, Risiken: Darauf müssen Fuhrparks im Herbst achten

<p>(Ad) Wenn im Herbst die Temperaturen sinken und die Straßen feuchter werden, steigt das Risiko für Fuhrparks deutlich. Sommerreifen verlieren an Haftung, Bremswege verlängern sich und nasses Laub oder Aquaplaning erschweren die Fahrsituation zusätzlich. Für Unternehmen bedeutet das mehr als eine angepasste Fahrweise: Saisonale Maßnahmen müssen rechtzeitig geplant werden, ohne die Fahrzeugverfügbarkeit einzuschränken. Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und betriebliche Abläufe greifen dabei unmittelbar ineinander.</p>

Vermischtes

Hitzewelle und E-Auto: Muss ich mir Sorgen um die Batterie machen?

<p>Die Sorge vor Reichweitenverlusten im Winter kennen viele Fahrer von Elektroautos. Doch was passiert eigentlich am anderen Ende der Temperaturskala, wenn das Thermometer auf 40 Grad Celsius oder mehr klettert? Dr. Johannes Hattendorff, Batteriespezialist beim deutschen Automobilzulieferer Webasto, erklärt, was es zu beachten gilt.</p>

Vermischtes

Neuer Carglass® Campus in Köln-Godorf eröffnet

<p>Carglass<sup>®</sup>&nbsp;hat die Modernisierung seines Standorts in Köln-Godorf abgeschlossen und den Carglass<sup>®</sup>&nbsp;Campus eröffnet. Am Unternehmenssitz vereint Carglass<sup>®</sup>&nbsp;künftig zentrale Support- und Kundenservice-Funktionen, darunter das Customer Contact Center sowie eines der mehr als 420 Service-Center in Deutschland sowie das Carglass<sup>®</sup>&nbsp;Forum als zentralen Ort für Aus- und Weiterbildung.</p>

Vermischtes

Von Neuheiten und historischen Schätzen: Mercedes-Benz auf dem Caravan Salon Düsseldorf 2026

<p>Mercedes-Benz präsentiert auf seinem Messestand in Halle 17 auf dem diesjährigen Caravan Salon Düsseldorf Messeneuheiten und einen „historischen Schatz“, den Benz Patent-Motorwagen. Als erstes praxistaugliches Benzin-Automobil der Welt steht er für 140 Jahre Markengeschichte, in denen Mercedes-Benz Generationen inspiriert und die Mobilität mit zahlreichen Innovationen geprägt hat. Zu den Neuheiten, die Messebesucher vor Ort erleben können, zählen allen voran der neue Marco Polo und der neue Marco Polo HORIZON.&nbsp;</p>

Vermischtes

„Flotte! Der Branchentreff“ 2026: Das Video ist online!

<p>Wer die größte Flottenmesse des Jahres noch einmal in lebendigen Bildern erleben oder einen ersten Eindruck von diesem einzigartigen Event gewinnen möchte, ist herzlich eingeladen, unser Highlight-Video anzusehen. Wir hoffen, dass viele Besucher darin ihre eigenen Momente wiederentdecken und sich von den vielfältigen, beeindruckenden Eindrücken verzaubern lassen.</p>

Ausgewählte Artikel

Aktuelles

Eckpunkte zur Neuregelung des Punktesystems in Berlin vorgestellt

<p> Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat am 28.02.2012 in Berlin die Eckpunkte f&uuml;r die Neuregelung des Punktesystems und des Verkehrszentralregisters vorgestellt. Damit wird ein weiteres Vorhaben des Koalitionsvertrages umgesetzt.<br /> Ramsauer: &quot;Das Ziel der Neuregelung ist mehr Verkehrssicherheit. Wir wollen das Verkehrszentralregister und das Punktesystem einfacher, gerechter und transparenter machen. K&uuml;nftig sollen nur noch die Verst&ouml;&szlig;e erfasst werden, die f&uuml;r die Verkehrssicherheit relevant sind. So k&ouml;nnen wir die Fahreignung derjenigen, die unbelehrbar und wiederholt gegen die Verkehrsregeln versto&szlig;en, bewerten und registrieren. Diesen Fahrern wird zu einem bestimmten Zeitpunkt die Fahrerlaubnis entzogen, um die Allgemeinheit vor ihnen zu sch&uuml;tzen.&quot;<br /> Ein Punkte-Tacho zeigt die Stufen des neuen Fahreignungs-Bewertungssystems. Vormerkung (gr&uuml;ner Bereich, 1-3 Punkte), Ermahnung (gelber Bereich, 4-5 Punkte), Verwarnung (roter Bereich, 6-7 Punkte), Entzug (schwarzer Bereich, 8 Punkte). Es soll nur noch zwei Punktekategorien geben: Schwere Verst&ouml;&szlig;e (1 Punkt) und besonders schwere Verst&ouml;&szlig;e (2 Punkte). Klare und feste Tilgungsregeln sorgen daf&uuml;r, dass die Betroffenen wissen, wann der eingetragene Versto&szlig; wieder getilgt wird.<br /> Zur &Uuml;bertragung des bestehenden Punkteregisters in das neue System sagte Ramsauer: &quot;Die alten Punkte werden in das neue System &uuml;berf&uuml;hrt. Niemand wird dabei besser oder schlechter gestellt. Das hei&szlig;t, die jeweils erreichte Ma&szlig;nahmenstufe wird in das neue Fahreignungs-Bewertungssystem &uuml;bernommen. Eine Generalamnestie, also einen Punkteerlass und damit Freibrief f&uuml;r Raser oder Alkoholfahrer wird es nicht geben.&quot;<br /> Mit der Vorstellung der Eckpunkte soll eine breite fachliche und gesellschaftliche Diskussion eingeleitet werden. Im Anschluss daran wird ein konkreter Gesetzentwurf erarbeitet.<br /> Quelle: Pressmeldung BMVBS Nr.031/2012</p> <p> Die Eckpunkte f&uuml;r das geplante Fahreignungsregister (FAER) im &Uuml;berblick finden Sie hier: http://www.bmvbs.de/cae/servlet/contentblob/79448/publicationFile/52042/eckpunkte-geplantes-fahreignungsregister.pdf.<br /> Weiterf&uuml;hrende Informationen wie h&auml;ufig gestellte Fragen (http://www.bmvbs.de/SharedDocs/DE/Artikel/StB-LA/eckpunkte-fuer-die-neuregelung-des-geplanten-fahreignungsregisters-faq.html?nn=35788), eine &Uuml;bersicht der Punktewertung und Tilgungsfristen im Vergleich sowie Informationen zur &Uuml;berf&uuml;hrung vorhandener Punkte finden Sie auf den Webseiten des BMVBS: http://www.bmvbs.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2012/031-ramsauer-punktesystem-mit-tacho.html<br /> &nbsp;</p>

Home

Der Zwerg ruft

<p> <img alt="" src="/files/UserFiles/pandaneu.jpg" style="width: 250px; height: 217px; " /></p> <p> <strong>Dass der neue Fiat Panda optisch nur moderat angefasst wurde, ist keine wirkliche &Uuml;berraschung &ndash; schlie&szlig;lich m&ouml;chte Fiat seine Stammklientel nicht verprellen. Denn der Kleinstwagen war bisher ein Verkaufsschlager und soll es auch bleiben. Flottenmanagement fuhr den automobilen Zwerg bereits.</strong></p> <p> Die tolle Kiste &ndash; das war vor vielen Jahrzehnten der Werbeslogan des Fiat Panda, der heute wohl ziemlich plump r&uuml;berkommen w&uuml;rde. Aber man erinnert sich noch immer gerne an ihn, und es ist ja auch etwas Wahres dran. Nach dem Motto Quadratisch, praktisch und gut erobert der Panda auch heute noch die Herzen tausender Autofahrer. Die zweite moderne Panda-Generation hat sich gegen&uuml;ber dem vor knapp einem Jahrzehnt eingef&uuml;hrten Vorg&auml;nger optisch nur evolution&auml;r ver&auml;ndert, ist aber dennoch deutlich frischer geworden. Der poppige Innenraum mit witzigen Designmerkmalen (darunter ein interessant gestylter Handbremshebel) und frischen Farben sammelt Sympathiepunkte. Trotz kompakter Abmessungen l&auml;sst es sich bequem sitzen; somit taugt der Fiat nicht nur f&uuml;r den engsten City-Bereich.</p> <p> Neben dem klassischen 1,2-Liter-Vierzylinder mit 69 PS gibt es inzwischen auch den innovativen Turbo-Zweizylinder samt charakteristischem Klang. Der sirrende 0,9-Liter zieht den winzigen Viert&uuml;rer bissig nach vorn und macht einen auf Drehmomentmonster. Dabei bekommt der Kunde, so er unbedingt will, auch den kleinen Commonrail-Diesel mit 1,3 Litern Hubraum und 75 PS. Auf begehrte Elektronik-Gimmicks muss nicht verzichtet werden, ebenso wenig auf Komfort. Sowohl Navigationssystem mit Farbkarte (geschickte Aufsteckl&ouml;sung) als auch Klimaanlage wandern auf Wunsch an Bord. Wer auf ein elektronisches Stabilit&auml;tsprogramm verzichten mag, darf diese Entscheidung hier noch treffen &ndash; gegen moderate 252 Euro netto sch&uuml;tzt es vor Kurven-Eskapaden. Ab 8.394 Euro netto wird der neue Panda ausgeliefert.</p>

Home

Kraftstoffpreise in Deutschland

<p> Die Benzinpreise in Deutschland haben nach Angaben des ADAC einen&nbsp;historischen H&ouml;chststand erreicht. F&uuml;r einen Liter Super E10 werden&nbsp;derzeit im bundesweiten Durchschnitt 1,635 Euro f&auml;llig - 1,7 Cent mehr als vor einer Woche. Ein Liter Diesel kostet laut ADAC durchschnittlich 1,522 Euro, das sind 1,5 Cent mehr. Und auf eine Entspannung der Lage d&uuml;rfen Autofahrer kaum hoffen, denn die Roh&ouml;lpreise bleiben weiter hoch.</p> <p> In dieser angespannten Lage k&ouml;nnen Autofahrer nur dann bares Geld sparen, wenn sie die Preise intensiv vergleichen. Der ADAC hilft dabei: Detaillierte Informationen zur Preisentwicklung auf dem deutschen Kraftstoffmarkt sowie zu den Kraftstoffpreisen im europ&auml;ischen Ausland findet man unter www.adac.de/tanken. Ratsam ist es, den Tank nie leer zu fahren, sondern schon bei halb vollem Tank nach g&uuml;nstigen Angeboten Ausschau zu halten.</p> <p> Mit einer vorausschauenden Fahrweise kann man den Spritverbrauch deutlich senken. Dazu geh&ouml;rt beispielsweise mit einer niedrigen Motordrehzahl zu fahren, den Reifendruck richtig einzustellen und das&nbsp;Auto von unn&ouml;tigem Ballast zu befreien.&nbsp;</p>

Home

Auf Maß für Gewerbekunden

<ul> <li> <span class="h_grey"><span class="t_normal"><strong><img alt="" src="https://www.flotte.de/files/UserFiles/mazda6.jpg" style="width: 250px; height: 145px;" /></strong></span></span></li> </ul> <ul> <li> <span class="h_grey"><span class="t_normal"><strong>Serienm&auml;&szlig;iges Navigationssystem ab Werk nun auch f&uuml;r Basis-Modelle verf&uuml;gbar&nbsp;</strong> </span></span></li> <li> <span class="h_grey"><span class="t_normal"><strong>G&uuml;nstige Einstiegspreise und niedrige Unterhaltskosten </strong></span></span></li> <li> <span class="h_grey"><span class="t_normal"><strong>Jeweils drei verbrauchsarme Motorvarianten zur Wahl</strong></span></span></li> </ul> <p> <br /> Mazda erweitert seine Produktpalette und bietet ab August &bdquo;Business-Line&ldquo;-Modelle f&uuml;r den Mazda6 Kombi und den Mazda5 an. Die neue Modellvariante richtet sich speziell an Flottenmanager mittlerer und gr&ouml;&szlig;erer Fuhrparks, die nach g&uuml;nstigen Fahrzeugen mit solider Grundausstattung und verbrauchsarmen Motoren suchen, aber dabei auf n&uuml;tzliche Ausstattungsdetails nicht verzichten wollen.<br /> <br /> So geh&ouml;rt beispielsweise das Mazda SD-Navigationssystem mit TomTom&reg;-Technologie, integrierter Bluetooth&reg;-Freisprecheinrichtung und einem 5,8-Zoll gro&szlig;en Touchscreen-Display zum Serienumfang. Da es ab Werk eingebaut wird, ist es rabattierf&auml;hig, steigert zugleich den Restwert und beinhaltet daher neben einem attraktiven Preis-Leistungs-Verh&auml;ltnis zus&auml;tzlich auch steuerliche Vorteile. Ein weiterer Aspekt f&uuml;r Dienstwagen-Nutzer ist der serienm&auml;&szlig;ige Festeinbau, welcher in der Car Policy vieler Unternehmen verankert ist.<br /> <br /> Die &bdquo;Business-Line&ldquo;-Modelle basieren auf dem Niveau &bdquo;Center-Line&ldquo;, wodurch je nach Modell wichtige Ausstattungsdetails wie Nebelscheinwerfer, Klimaautomatik, Lederlenkrad und Lederschaltknauf, Lenkradbedienung f&uuml;r das Audio-System, die Gep&auml;ckraumabdeckung sowie eine einstellbare Lendenwirbelst&uuml;tze am Fahrersitz bereits zum Standard geh&ouml;ren &mdash; und somit die Grundbed&uuml;rfnisse eines jeden Vielfahrers bereits abdecken.<br /> <br /> Jeweils drei Motorvarianten stehen den Gewerbekunden zur Wahl. Im Fall des Mittelklassemodells Mazda6 Kombi kann zwischen einem 2,0-Liter-Benziner mit 114 kW/155 PS (6,9 Liter Verbrauch) sowie zwei Selbstz&uuml;ndern gew&auml;hlt werden, die 95 kW/129 PS (5,2 Liter Verbrauch) beziehungsweise 120 kW/163 PS (5,4 Liter Verbrauch) leisten und alle mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe ausgestattet sind.<br /> <br /> Beim Kompakt-Van Mazda5, ebenfalls mit Sechsgang-Getriebe ausgestattet, stehen zwei Benziner zur Verf&uuml;gung, ein 1,8-Liter-Aggregat mit 85 kW/115 PS sowie ein 2,0-Liter Triebwerk, das 110 kW/150 PS leistet und auch aufgrund des Start-Stopp-Systems i-stop lediglich 6,9 Liter auf 100 Kilometer verbraucht. Daneben ist ein besonders wirtschaftlicher 1,6-Liter-Common-Rail-Dieselmotor mit 85 kW/115 PS und einem Verbrauch von nur 5,2 Litern auf 100 Kilometer verf&uuml;gbar.<br /> <br /> Sowohl der Mazda6 als auch der Mazda5 wurden von der Zeitschrift &bdquo;Flottenmanagement&ldquo; im Rahmen eines Kostenvergleichs mit Platz eins und zwei von 16 Wettbewerbern aufgrund ihrer niedrigen Betriebskosten ausgezeichnet.<br /> <br /> Die Preise f&uuml;r die neue &bdquo;Business-Line&ldquo; starten beim Mazda6 Kombi bei 23.353 Euro (exkl. MwSt.), beim Mazda5 mit dem Einstiegsbenziner bei 20.563 Euro (exkl. MwSt.).</p>

Home

Der neue Opel Combo: variantenreich und leistungsstark

<p style="margin-left: 18pt;"> <img alt="" src="https://www.flotte.de/files/UserFiles/opelcombo.jpg" style="width: 250px; height: 152px;" /></p> <p style="margin-left: 18pt;"> &middot;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zwei Versionen: Pkw und Kastenwagen</p> <p style="margin-left: 18pt;"> &middot;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vielseitig: Kastenwagen mit zwei Radst&auml;nden und zwei Dachh&ouml;hen</p> <p style="margin-left: 18pt;"> &middot;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sechs effiziente Motoren: Diesel, Benzin und Erdgas</p> <p style="margin-left: 18pt;"> &middot;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Klassenbestwerte: Ladevolumen bis zu 4.600 Liter und Zuladung bis zu einer Tonne</p> <p style="margin-left: 18pt;"> &middot;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Variables Konzept: wahlweise als Zwei-, F&uuml;nf- oder Siebensitzer</p> <p> &nbsp;</p> <p> Die neue Generation Opel Combo bietet clevere L&ouml;sungen im Segment der kompakten Transporter. Sie pr&auml;sentiert sich variantenreich, technisch up-to-date, betont wirtschaftlich und mit h&ouml;chstem Nutzwert. Die Auswahl an Karosserieversionen umfasst zwei Radst&auml;nde (2.755 mm / 3.105 mm) mit den Gesamtl&auml;ngen 4,39 beziehungsweise 4,74 Meter sowie zwei Dachh&ouml;hen (1,85 m / 2,10 m). Zur Verf&uuml;gung steht der neue Opel Combo wahlweise als vielseitiger Pkw-Van in f&uuml;nf- oder siebensitziger Ausf&uuml;hrung sowie mit Kasten- oder verglastem Aufbau.</p> <p> F&uuml;r leichten Zugang zum Laderaum der Transporter-Versionen sorgen eine oder zwei optional erh&auml;ltliche, seitliche Schiebet&uuml;ren. Die Pkw-Version verf&uuml;gt serienm&auml;&szlig;ig &uuml;ber zwei Schiebet&uuml;ren und eine oben angeschlagene Heckklappe. Wahlweise ist auch eine asymmetrische Doppelfl&uuml;gelt&uuml;r erh&auml;ltlich. In bestimmten Kastenwagen-Konfigurationen kann zus&auml;tzlich eine hintere Dachklappe &ndash; beispielsweise f&uuml;r den Transport von Leitern &ndash; installiert werden.</p> <p> <strong>Klassenbestwerte bei den transportrelevanten Ma&szlig;en </strong></p> <p> Die besonderen Transporttalente des neuen Opel Combo stehen au&szlig;er Frage: Mit bis zu 3.800 Litern bei kurzem Radstand (mit umgeklapptem Beifahrersitz) beziehungsweise 4.600 Litern bei langem Radstand bietet er jeweils das gr&ouml;&szlig;te Ladevolumen seiner Klasse. Auch die niedrige Ladekantenh&ouml;he (54,5 cm) sowie das Spektrum m&ouml;glicher Nutzlasten von bis zu einer Tonne sind Klassenbestwerte und die &Ouml;ffnungsbreite der Schiebet&uuml;r z&auml;hlt zum Besten im Segment. Der kurze Radstand bietet zudem jeweils gr&ouml;&szlig;te Ladel&auml;nge, -h&ouml;he und -breite zwischen den Radk&auml;sten.</p> <p> <strong>Wirtschaftliche und kraftvolle Motoren</strong></p> <p> Der neue Opel Combo geht mit sechs verschiedenen Motoren an den Start: vier Dieselversionen, einem Benziner und einem CNG-Erdgasmotor. Die Dieseltriebwerke gibt es in zwei Ausf&uuml;hrungen mit jeweils 66 kW/90 PS als 1.3 CDTI und 1.6 CDTI, einer weiteren 1.6 CDTI-Version mit 77 kW/105 PS und in der leistungsm&auml;&szlig;igen Topvariante 2.0 CDTI mit 99 kW/135 PS. Der 1,4-Liter-Benziner leistet 70 kW/95 PS, das mit besonders preisg&uuml;nstigem und umweltfreundlichem Erdgas laufende CNG-Aggregat 88 kW/120 PS.</p> <p> Der Benziner und der 1.3 CDTI sind mit einem F&uuml;nfgang-Schaltgetriebe kombiniert, die CNG-Variante und die st&auml;rkeren CDTI-Versionen mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe, wobei der 66 kW/90 PS starke 1.6 CDTI in einer weiteren Ausf&uuml;hrung mit automatisiertem F&uuml;nfgang-Schaltgetriebe &bdquo;Easytronic&ldquo; verf&uuml;gbar ist.</p> <p> F&uuml;r alle Motoren mit Ausnahme des Erdgas-Aggregats und der Easytronic-Kombination steht optional ein Start/Stop-System mit besonders niedrigen Verbrauchs- und CO<sub>2</sub>-Werten zur Verf&uuml;gung.</p> <p> Der neue Opel Combo schont das Budget aber nicht nur mit g&uuml;nstigem Verbrauch, sondern auch mit niedrigen Betriebskosten &ndash; wozu unter anderem die langen Wartungsintervalle beitragen: Die aktuellen CDTI-Diesel beispielsweise m&uuml;ssen nur noch alle 35.000 Kilometer oder einmal j&auml;hrlich zum Service.</p> <p> <strong>Umfangreiche Ausstattung erleichtert den Arbeitsalltag </strong></p> <p> Die Serienausstattung der neuen Combo-Generation umfasst bereits in der Basisversion eine Zentralverriegelung, eine Servolenkung, eine h&ouml;hen- und l&auml;ngsverstellbare Lenks&auml;ule sowie elektrische Fensterheber, einen vierfach verstellbaren Fahrersitz (optional auch mit H&ouml;henverstellung) sowie die Sicherheitsdetails Fahrer-Airbag, ABS-Bremsen und ein Reifenreparatur-Set.</p> <p> Die Pkw-Variante steht in den Ausstattungsniveaus Selection und Edition zur Wahl, zu den verf&uuml;gbaren Optionen z&auml;hlen je nach Ausf&uuml;hrung Elemente wie eine Fernbedienung f&uuml;r die Zentralverriegelung, elektrische Fensterheber hinten und Seitenairbags. Au&szlig;erdem verf&uuml;gen alle Combo Pkw serienm&auml;&szlig;ig &uuml;ber ESP. Auch preislich wird sich der neue Opel Combo innerhalb des Wettbewerbs attraktiv positionieren.</p> <p> <strong>Combo: bew&auml;hrter Name im Segment der kompakten Transporter</strong></p> <p> Der neue Opel Combo, der ab Anfang Februar 2012 in den Handel kommt, basiert auf dem Modell Dobl&ograve; des Kooperationspartners Fiat (&bdquo;International Van oft the Year 2011&ldquo;) und bietet beste Voraussetzungen, Opels Wachstumskurs auch im Nutzfahrzeugbereich zu forcieren.</p> <p> Seit 1985 bietet Opel den Combo an, die jetzige Generation ist seit 2001 auf dem Markt. Die Strategie, ein vielseitiges Freizeit-, Familien- und Nutzfahrzeug anzubieten, fand gro&szlig;en Anklang &ndash; bis zu 72.000 Exemplare wurden pro Jahr in Europa verkauft. Selbst am Ende seiner Laufbahn rangiert der Vorg&auml;nger des neuen Combo in vielen M&auml;rkten immer noch unter den Top 3. Die Liste seiner Auszeichnungen ist lang, sie reicht von hervorragenden Platzierungen beim Wettbewerb &bdquo;International Van of the Year&ldquo; bis zum Preis-Leistungs-Sieg im Kompakttransporter-Vergleich der &bdquo;Auto Bild&ldquo;.</p>