Motoren als Kunstwerk: Wie Mazda seine Antriebe entwickelt

Laufkultur, Ansprechverhalten, Effizienz: Verbrennungsmotorenbau ist für Mazda Handwerkskunst – und ein wichtiger Bestandteil der einzigartigen Jinba-Ittai-Verbindung zwischen Fahrer und Fahrzeug, für die die Modelle der Marke bekannt sind.
Diese Verbindung entsteht lange vor der ersten Fahrt. Sie beginnt Monate oder sogar Jahre zuvor in den Motorenwerkstätten von Mazda in Hiroshima. Dort baut Mazda seine Antriebsstränge – in einem Prozess, in dem Präzisionstechnik auf traditionelle japanische Handwerkskunst trifft. Nicht allein Leistungsdaten und Emissionsziele werden in diesem Verfahren überwacht: Geschulte Ohren achten auf das präzise mechanische Timbre, Augen erkennen selbst kleinste Unvollkommenheiten auf einer bearbeiteten Oberfläche. Dies ist ein Prozess, den nur wenige jemals zu Gesicht bekommen, den aber jeder Fahrer spüren kann.

Motoren als Kunstwerk: Wie Mazda seine Antriebe entwickelt

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Motoren als Kunstwerk: Wie Mazda seine Antriebe entwickelt

Leistung mit Sinn und Zweck

Dieser Perfektionismus ist nur möglich, weil Mazda sich der Autonomie verschrieben hat. Anstatt seine Verbrennungsmotoren zu standardisieren oder auszulagern, entwickelt Mazda sie seit jeher selbst. Eine Entscheidung, die die tiefe Überzeugung widerspiegelt, die volle Kontrolle über jede Komponente zu behalten.

„Weil wir alles selbst machen, können wir Antriebsstränge entwickeln, die perfekt auf unsere Fahrzeuge und all ihre Eigenschaften abgestimmt sind“, sagt Christian Schultze, stellvertretender Leiter des europäischen Forschungs- und Entwicklungszentrums von Mazda in Oberursel bei Frankfurt. „Sie sind nicht nur auf Leistung ausgelegt, sondern auch darauf, das gesamte Fahrerlebnis zu verbessern.“

Um dies zu erreichen, blicken die Ingenieure von Mazda über herkömmliche Leistungskennzahlen hinaus. Bei den auf der Large Platform des Unternehmens basierenden Modellen Mazda CX-60 und Mazda CX-80 richtet sich der Fokus mehr und mehr auf die Wahrnehmung: wie das Auto reagiert, wie es sich im Alltag verhält und wie natürlich es den Absichten des Fahrers entspricht.

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Natürlich bilden Leistung, Drehmoment und Effizienz auch hier die Grundlage. Doch der wahre Wert liegt in den Empfindungen: der linearen Kraftentfaltung, dem ruhigen Motorengeräusch, dem stillen Vertrauen, das mit jedem gefahrenen Kilometer wächst.

Dies erreichen die Mazda Ingenieure durch eine Reihe gezielter Kalibrierungen: zum Beispiel eine auf Laufruhe und Kontrolle abgestimmte Gasannahme. Oder die Drehmomentabgabe, die sich insbesondere bei niedrigem Tempo linear und intuitiv anfühlt. Das für die große Architektur neu entwickelte Achtgang-Automatikgetriebe liefert leise, flüssige Schaltvorgänge, um störende Einflüsse zu minimieren.

Das Mazda M Hybrid System spielt zum Beispiel eine unterstützende Rolle: Anstatt das Fahrerlebnis zu dominieren, füllt es auf subtile Weise Drehmomentlücken. Und auch auf den Sound wird Einfluss genommen. Von der Auspuffführung bis hin zu den Dämmschichten sorgen die Ingenieure dafür, dass das, was in den Innenraum gelangt, den ruhigen, souveränen Charakter des Fahrzeugs unterstreicht.

„In dieser Phase geht es nicht mehr darum, Benchmarks zu erreichen“, sagt Christian Schultze. „Es geht um feine Anpassungen, bis sich Auto und Fahrer perfekt aufeinander abgestimmt bewegen und jede Aktion sich natürlich und richtig anfühlt.“

Monotsukuri in der Praxis

Diese einzigartige Verbindung ist das Ergebnis von Monotsukuri, einer japanischen Philosophie, die sich mit „die Kunst, Dinge herzustellen” übersetzen lässt. Bei Mazda steht Monotsukuri für die Kombination von technischer Präzision mit einem Verantwortungsbewusstsein, das alle beteiligten Akteure teilen. So arbeiten die Teams für Antriebsstrang, Fahrwerk und Design von Anfang an zusammen und verfeinern jedes Element. „Verfeinerung ist kein letzter Schliff”, sagt Schultze. „Sie ist Teil des Fundaments. Denn wenn alles gemeinsam entwickelt wird, passt es auch zusammen.“

Diese Philosophie gilt für die gesamte Antriebspalette von Mazda. Je nach Kundenbedürfnissen und Nutzungsprofilen sind der Mazda CX-60 und der Mazda CX-80 mit verschiedenen elektrifizierten Lösungen erhältlich, die alle bei Mazda entwickelt wurden. Der e-Skyactiv PHEV (Energieverbrauch gewichtet kombiniert für den Mazda CX-60 e-Skyactiv PHEV: 3,8 l/100 km und 14,4 kWh/100 km, CO2-Emissionen gewichtet kombiniert 85-87 g/km, CO2-Klasse: B, Kraftstoffverbrauch kombiniert und CO2-Klasse bei entladener Batterie 7,7-7,8 l/100 km, CO2-Klasse: F-G; Energieverbrauch gewichtet kombiniert für den Mazda CX-80 e-Skyactiv PHEV: 4,0-4,1 l/100 km und 14,6-14,7 kWh/100 km, CO2-Emissionen gewichtet kombiniert 90-93 g/km, CO2-Klasse: B, Kraftstoffverbrauch kombiniert und CO2-Klasse bei entladener Batterie 8,0-8,1 l/100 km, CO2-Klasse: G ) kombiniert elektrisches Fahren für den täglichen Gebrauch mit der Flexibilität eines Hybrids für längere Fahrten.

Auch die Dieseltechnologie entwickelt Mazda weiter – für Kunden, die lange Strecken zurücklegen oder ein hohes Drehmoment und hohe Effizienz wünschen.

Genau diese Kombination aus hohem Drehmoment und hoher Effizienz liefert der Reihensechszylinder-Diesel e-Skyactiv D in Kombination mit Mazda M Hybrid Boost Technologie; zugleich läuft er leise und ohne die für Dieselmotoren oft typische Rauheit. „Dadurch fühlt sich der e-Skyactiv D eher wie ein Benzinmotor mit hohem Drehmoment an“, erklärt Christian Schultze.

Mit japanischer Seele gefertigt

In den Antrieben des Mazda CX-60 und des Mazda CX-80 spiegelt sich ein unverkennbar japanischer Technikansatz wider, der auf Ausgewogenheit, Präzision und Zweckmäßigkeit basiert. Er ist nicht allein von Leistungszielen geprägt, sondern auch davon, wie sich das Fahrzeug im realen Einsatz, Fahrt für Fahrt, verhält, wie es kling und sich anfühlt.

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