Der größte Sportwagenhändler der Welt
<p> Für große Jungs ist er der Spielwarenhändler schlechthin. Niemand sonst auf der Welt verkauft so viele Supersportwagen wie Abdulla Alkidbi. Fünf Showrooms und über 250 Lagerfahrzeuge vom Ferrari F12 bis zum Pagani Huayra machen den Araber zum größten PS-Dealer der Welt. Seine Zentrale ist in Dubai. Wo sonst?</p>
Eigentlich wollte er nur ein paar Freunden einen Gefallen tun. Denn je mehr Sportwagen Abdulla Alkidbi in seiner Garage hatte, desto neugieriger wurden die Kumpel des Arabers. „Kannst Du mir den auch besorgen?“, „Bestell mir gleich einen mit“, „Den will ich haben“ – das waren die Sprüche, die er sich damals anhören durfte. Und weil Alkidbi viele Freunde hat und Geld hier am Golf in gewissen Kreisen keine Rolle spielt, kam eines zum anderen: Vom leidenschaftlichen Autosammler wurde der heute 40jährige peu a peu zum Autohändler.
Allerdings handelt der Araber nicht mit gewöhnlichen Gebrauchten. Weil für ihn ein richtiges Auto mindestens acht, besser zwölf Zylinder hat, 500 PS die Untergrenze markieren und 300 km/h das mindeste sind, verkauft er in den fünf Showrooms von „Alain Class Motors“ in Dubai und den anderen Emiraten ausschließlich Supersportwagen und nennt schon einem Mercedes S 63 ein billiges Alltagsauto. Das klingt ein wenig abgehoben, und wahrscheinlich ist es mit seiner Bodenhaftung tatsächlich nicht sonderlich weit her. Doch wenn rund um den Schreibtisch die edelsten PS-Pretiosen aus Maranello, Zuffenhausen, St. Agatha, Molsheim oder Woking stehen, kann das schon mal passieren. Erst recht, wenn man davon mehr Exemplare auf Lager hat als jeder andere und sich deshalb – wahrscheinlich sogar mit Fug und Recht – als größter Sportwagenhändler der Welt feiern lässt.
Allein hier in Dubai stehen vier Mercedes SLR, ein Bugatti, eine Handvoll Ferrari, dazu das gesamte Portfolio von Lamborghini und die komplette Palette von Rolls-Royce auf dem dunklen Teppich im Glaspalast an der Sheik-Zayhed-Road. Und das ist nur eine von fünf Filialen, die der 40jährige in den Arabischen Emiraten betreibt – das Exportgeschäft mit China und Hongkong, den Philippinen und den Exil-Emiratis in Europa noch gar nicht mitgerechnet. „Wir haben ständig eine Auswahl von 250 Fahrzeugen im Katalog“, sagt Alkidbi und spannt den Bogen von so profanen Alltagsautos wie einem Bentley Continental am unteren Ende der Preisliste bis zum Ferrari FF, dem Lamborghini Aventador oder dem Bentley Mulsanne am anderen Ende.
Natürlich gibt es diese Traumwagen gerade am Golf auch alle beim offiziellen Händler. Denn nirgends ist die Dichte an Luxusautos so groß wie in Dubai und Abu Dhabi, so dass Ferrari, Lamborghini, McLaren oder Maserati hier alle ihre eigenen Showrooms haben. „Doch dort kann man immer nur die Autos einer Marke sehen“, sagt der Wagenmeister der Ölscheichs. „Bei uns dagegen kann man sie alle vergleichen“, prahlt Alkidbi und lässt den Blick über mindestens drei Dutzend PS-Pretiosen in seinem Motor-Märchenland schweifen. „Außerdem kommen wir mit unserer langjährigen Erfahrung und unseren guten Verbindungen oft schneller an die Fahrzeuge als die offiziellen Händler“, ergänzt Chefverkäufer Imran Ali Kahn: „Es gibt eigentlich nichts, was wir nicht besorgen könnten. Wenn’s sein muss, beinahe über Nacht.“
Wie genau er das anstellt, will Alkidbi lieber nicht verraten, und dass die Fahrgestellnummern in den Fensterscheiben seiner Ausstellungsstücke alle abgeklebt sind, kommentiert er nur mit einem Schulterzucken. Doch so viel lässt er sich dann doch entlocken: „Wir haben überall auf der Welt unser Leute, die ständig den Markt scannen. Sobald irgendwo ein interessantes Auto auftaucht, schlagen wir zu. Und wenig Tage später steht es bei uns im Showroom.“ Kein Wunder, dass er mittlerweile lange Wunschzettel seiner über 1.000 Kunden hat, die er jetzt peu a peu abarbeitet. Ganz oben stehen darauf im Augenblick der McLaren P1 und der LaFerrari: „Von beiden könnte ich auf der Stelle sicher ein Dutzend verkaufen. Doch an diese Autos komme selbst ich im Augenblick noch nicht heran“, muss der größte Sportwagenhändler der Welt einräumen.

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Aber genau solche Wunschzettel waren es auch, die ihn in vor etwa 20 Jahren in seinen Job getrieben haben. Denn eigentlich hat Alkidbi mit dem Autohandel nichts zu tun. „die ersten paar Dutzend Sportwagen, Offroader und Luxuslimousinen habe ich nur für mich selbst gekauft“, erinnert sich der Araber, der noch immer eine stattliche Fahrzeugsammlung besitzt und gerade sein Herz für Oldtimer entdeckt. „35 bis 40 Autos werden es schon sein, so genau weiß ich das gar nicht“, sagt Alkidbi und schaut ganz verklärt nach dem Ford GT am anderen Ende der Halle. „Sold“ steht auf dem Zettel unter der Frontscheibe, obwohl das nicht so ganz richtig ist. Denn irgendwann hat sich der Araber so sehr in den Retro-Klassiker verguckt, dass er ihn jetzt einfach in die eigene Garage stellt. Dort kommt er in gute Gesellschaft: Zwar ist Alkidbi heute mit einem fast schon bescheidenen Porsche Cayenne Turbo ins Büro gekommen, weil das für ihn einfach das perfekte Stadtauto in den Emiraten ist. Aber sonst nimmt er gerne auch mal einen Phantom oder einen Gallardo. An Auswahl herrscht in seiner Garage schließlich kein Mangel.
Diese Garage war auch der Grundstein seines PS-Imperiums. Schritt für Schritt hat es ihn so in die Geschäftswelt gezogen und was mit ein paar Freundschaftsdiensten begonnen hat, wurde über die Jahre zum größten Sportwagenhändler der Welt: „Hier bei uns in den Emiraten gibt es einfach zu viele PS-Fanatiker“, klagt Alkidbi lachend: „Da werden selbst erwachsene Männer wieder zu kleinen Jungs.“ Und er macht liebend gerne ihren Spielzeughändler.

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Kia Venga: Günstiges Leasing-Angebot für Gewerbekunden
<p> • Kia Fleet Services bietet mit dem Kompakt-MPV in der Sonderausführung „Collection“ erstmals ein „Auto des Monats“ an<br /> • Leasingfaktor: 1 Prozent bei 48 Monaten Laufzeit und 20.000 km pro Jahr<br /> <br /> Kia Motors Deutschland setzt seine offensive Strategie im Flottengeschäft fort und macht gewerblichen Kunden künftig in jedem Quartal ein „Auto des Monats“. Zum Auftakt bietet die Marke den Kompakt-MPV Kia Venga zu besonders günstigen Bedingungen an: Ab sofort bis zum 30. September kann das umfassend ausgestattete Sondermodell Kia Venga „Collection“ als Benziner oder Diesel zu einem Leasingfaktor von 1 Prozent bei 48 Monaten Laufzeit und 20.000 km Laufleistung pro Jahr bestellt werden (Angebot gilt solange der Vorrat reicht). Das entspricht beim Venga 1.6 CVVT einer monatlichen Finanzrate von 159,71 Euro und beim Venga 1.6 CRDi von 174,62 Euro. Die Monatsrate für Wartung und Service beträgt bei dieser Kombination von Laufzeit und Laufleistung 33 Euro (alle Beträge netto).<br /> <br /> Die Kia Fleet Services kooperieren bei dem Angebot mit der Hannover Leasing Automotive. Die Konditionen können den Kundenansprüchen angepasst werden: durch Laufzeiten von 36 oder 48 Monaten und Laufleistungen von 15.000, 20.000 oder 25.000 Kilometer. Darüber hinaus lassen sich neben der Wartung viele weitere Service-Leistungen nach Bedarf dazu buchen, vom Reifenservice, über Kfz-Steuer, Versicherung und Rundfunkgebühren bis hin zum Schadensmanagement.<br /> <br /> „Kia Motors Deutschland hat die Vertriebsorganisation und Services für gewerbliche Kunden systematisch ausgebaut und ist in diesem Markt inzwischen ein ernstzunehmender Wettbewerber“, sagte Martin van Vugt, Geschäftsführer (COO) von Kia Motors Deutschland. „Das neue Angebot ‚Auto des Monats’ ist ein weiterer Baustein in unserer Gewerbekundenstrategie – und der reichhaltig ausgestattete Kia Venga ‚Collection’ ist zu diesen Konditionen eine hochinteressante Alternative in seinem Segment.“<br /> <br /> Klimaautomatik, Sitzheizung, Panoramadach, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen<br /> <br /> Das Sondermodell „Collection“ basiert auf der gehobenen SPIRIT-Ausführung und verfügt zusätzlich über ein Panoramaglasdach (vorn mit ausstellbarem elektrischem Schiebedach), 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, dunkel getönte Scheiben im Fond (Privacy Glass) und eine Metalliclackierung. Zur Ausstattung gehören zudem Klimaautomatik, Sitzheizung vorn, Audiosystem (mit sechs Lautsprechern, USB-, AUX- und iPod-Anschluss sowie Radiofernbedienung am Lenkrad), Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Bordcomputer, Nebelscheinwerfer, Dämmerungssensor, Parksensoren hinten, elektrisch einstellbare, beheizbare und anklappbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber vorn und hinten, höhen- und tiefenverstellbares Lederlenkrad, Lederschaltknauf, höhenverstellbarer Fahrersitz, klimatisiertes Handschuhfach sowie ein Gepäcknetz und ein Ablagefach im unteren Gepäckraumboden.<br /> <br /> Der Venga 1.6 CVVT leistet 125 PS und verbraucht durchschnittlich 6,7 Liter pro 100 Kilometer (CO2-Emission: 155 g/km). Bei der 127 PS starken Dieselversion Venga 1.6 CRDi liegt der kombinierte Verbrauch bei 4,9 Liter auf 100 Kilometer (CO2-Emission: 129 g/km).<br /> <br /> „5 Sterne“-Sicherheit und bis zu 1486 Liter Gepäckraum<br /> <br /> Der 4,07 Meter lange und 1,60 Meter hohe Kompakt-MPV wurde für sein neuartiges Gestaltungskonzept mit weltweit renommierten Design-Preisen ausgezeichnet (u.a. „red dot award“). Das Gepäckraumvolumen kann dank verschiebbarer Rücksitzbank und doppeltem Gepäckraumboden äußerst flexibel erweitert werden (314 bis 1486 Liter). Im Sicherheitstest Euro NCAP erhielt der Kia Venga die Höchstwertung „5 Sterne“. Zur Serienausstattung gehören elektronische Stabilitätskontrolle (ESC), Bremsassistent (BAS), Berganfahrhilfe (HAC), sechs Airbags und aktive Kopfstützen vorn.<br /> </p>
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DIGges Ding
<p> <img alt="" src="https://www.flotte.de/files/UserFiles/micra.jpg" style="width: 250px; height: 167px;" /></p> <p> Neuigkeiten für Micra-Kunden: Es gibt Nachschlag in Form von 18 Zusatz-Pferdchen, die dem analog zur Basisversion ebenso großen (1,2 Liter) Dreizylinder per Kompressor eingehaucht werden. Spürbar wird die Zusatzpower des DIG-S – ganz systemuntypisch – indes erst im oberen Drehzahlbereich.<br /> <br /> Der Micra geht unter die Kompressor-Vertreter. Eine Auszeichnung, welche in der Regel deutlich höherwertigen Fahrzeugen zuteil wird. Damit keine Missverständnisse entstehen: Ein Hubraum- und Leistungsmonster wird der japanische Kleinwagen dadurch nicht. Es bleibt bei kleinem Volumen und drei Töpfen, gibt aber einen Haufen Technik mit auf den Weg. Direkteinspritzung beispielsweise ist selbstverständlich – alles im Sinne des Verbrauchs, der gemittelt bei immerhin 4,1 Litern liegen soll, ein anspruchsvolles Ziel. Doch wie funktioniert das? Klar, man kann den Eintonner locker niedertourig fahren, aber dann sind keine Fahrleistungswunder zu erwarten. Macht gar nichts, schließlich kauft man eine satte Portion Prestige – wer kann schon behaupten, einen Kompressor sein Eigen zu nennen? Und der Rest geht völlig in Ordnung.<br /> <br /> Will heißen: Für einen Cityfloh unter vier Längenmetern bietet der Asiate erstaunlich viel Raum, was ihn zur erwachsenen Alternative stempelt – sogar hinten kann man gut auch etwas länger aushalten. Vorn kommen erst gar keine Diskussionen über das Thema "Platzangebot" auf, und die straffen Stühle avancieren außerdem zu angenehmen Begleitern auf größeren Reisen. Darüber hinaus erfreut der Fronttriebler durch sanfte Federungseigenschaften – was will man mehr? Auch Technik-Fans kommen auf ihre Kosten, eine Vielzahl an Sonderausstattungen, auf die selbst manche Businessklasse-Kunden verzichten, können geordert werden. Dazu gehört nicht zuletzt das schlüssellose Schließsystem. Dagegen zählen Features wie die volle Airbag-Ausrüstung und Klimaautomatik selbst hier inzwischen zum absoluten Standard.</p>

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