6 Must-Haves: Was moderne Flottenmanagement-Systeme können müssen
Der Markt für Flottenmanagement-Systeme ist groß. Transport- und Logistikunternehmen, die ihr Flottenmanagement modernisieren und weiter digitalisieren wollen, haben da oft die Qual der Wahl. Volodymyr Zavadko, Delivery Director bei Intellias hat über 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Lösungen für Transport- und Logistikunternehmen. Er gibt einen Überblick und zeigt, welche Funktionsbereiche moderne Flottenmanagement-Systeme brauchen.
Im Markt für Flottenmanagementsysteme (FMS) herrscht kein Mangel. Kamen Mitte der 2000er Jahre vor allem eigenständige Produkte für verschiedene Aufgaben wie GPS-Tracking, Fernüberwachung von Lastwagen oder Fahrernavigation auf den Markt, die einen Arbeitsablauf perfekt digitalisierten, boten FMS-Anbieter bei zunehmender Verbreitung bald ergänzende Produkte für die Planung, Wartung und Optimierung des Fuhrparks an. Heute ist moderne Flottenmanagementsoftware als meist cloud-basierte Plattform konzipiert: eine Sammlung integrierter Module und Teilprodukte, die separat oder miteinander eingesetzt werden können.
Solche plattform-basierte Flottenmanagementsysteme erlauben es Unternehmen, verschiedene verfügbare Module zu nutzen, Datenströme von Drittanbietern und ganze Anwendungen integrieren, benutzerdefinierte Verbindungen zu anderen Unternehmenssystemen herstellen, die Konnektivität mit IoT-Geräten und anderer Hardware zu ermöglichen sowie vollständig benutzerdefinierte Module erstellen, die mit dem Kernangebot der Plattform zusammenarbeiten.
Generelle Marktentwicklungen wie die Abkehr von fossilen Brennstoffen, der Trend zur E-Mobilität und IT-technische Neuerungen treiben die Weiterentwicklung der Flottenmanagementsysteme hier weiter voran. Gleichzeitig stehen IT-Verantwortliche für das Flottenmanagement in ihrem Arbeitsalltag häufig vor der Herausforderung, neue Technologien und Lösungen mit den bestehenden Systemen so zu verbinden, dass sie reibungslos zusammenarbeiten und die Geschäftsprozesse rund um Transport und Flottenmanagement tatkräftig zu unterstützen.
Für Logistik- und Transportunternehmen, die ihr Flottenmanagement weiter digitalisieren und modernisieren wollen, empfiehlt es sich, eine Flottenmanagement-Plattform auszuwählen, die ihre Anforderungen gut abdeckt, aber gleichzeitig offene API-Schnittstellen mitbringt, damit eine Integration mit bestehenden Geschäftsapplikationen ebenso gelingen kann wie mit Systemen oder Modulen, die leistungsfähige Funktionen für das Flottenmanagement ergänzen. Folgende Funktionsbereiche sind essenziell, damit ein Flottenmanagementsystem auch künftige Anforderungen gut erfüllen kann.
#1 Fahrzeug-Tracking

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Fahrzeug-Trackingsysteme liefern Flottenmanagern standortbezogene Einblicke in die Positionen und Bewegungen von Fahrzeugen. Ein solches Softwaremodul aggregiert Flottentelematikdaten von Onboard-Hardware wie GPS-Ortungsgeräten, OBD-II-Einheiten und IoT-basierten Telematiksystemen. Es übernimmt im wesentlichen Aufgaben wie Fahrzeug-Verfolgung in Echtzeit, ETA-Schätzungen, Geofencing, Kontrolle des Kraftstofftankfüllstands, Live-Karten-Overlays, Überwachung von Kühlcontainern, automatische Registrierung des Kilometerstandes sowie konsolidiertes Reporting.
Um genaue Erkenntnisse liefern zu können, sind Systeme für das Flotten-Tracking von den Telematikdaten abhängig. Einige Anbieter verkaufen dazu Hardware, andere bieten native Integrationen mit beliebten Telematikdienstleistern (TSPs) an. Insgesamt ist der Telematikmarkt fragmentiert: Allein in Europa beherrschen über 30 TSPs den Markt. Dennoch drängen auch die OEMs in dieses Produktsegment, indem sie mit den neuesten Lkw-Modellen werkseitig eingebaute Telematikeinheiten anbieten. Es wird erwartet, dass die OEMs bis 2030 in Sachen Marktdurchdringung mit den Telematikdienstleistern gleichziehen. Diese Dynamik erschwert die Einführung von Flottenmanagement-Software. Denn: Wenn der ausgewählte Anbieter den Datenaustausch mit OEM-Telematiksystemen nicht unterstützen kann, entgehen den Unternehmen wertvolle Informationen.
IT-Verantwortliche für das Flottenmanagement sollten daher die Kompatibilität mit anderen Systemen ermitteln und einschätzen – und zwar in Bezug auf angenommene TSP-Telematik-Hardware, OEM-spezifische Telematik-Hardware, die möglicherweise in Betracht gezogen wird und Video-Telematiksystemen in der Fahrerkabine. Unternehmen sollten prüfen, ob eine Plattform über native oder vorgefertigte Schnittstellen zu diesen Systemen verfügt. In den meisten Fällen ist es notwendig, individuelle Hardware-Integrationen implementieren, um die Datenerfassung und -aggregation in Echtzeit zu ermöglichen. Meist muss dann die Datenverwaltung angepasst werden, um eine sichere Datenbereinigung, -umwandlung und -verarbeitung von Standortinformationen zu ermöglichen.
#2 Flottenplanung
Ein Flottenplanungssystem unterstützt Disponenten bei der dynamischen Planung von Routen und Fahrerschichten, um alle Ressourcen möglichst effizient einzusetzen. Eine erstklassige Routenplanung kann die Betriebskosten des Fuhrparks durch geringeren Kraftstoffverbrauch, kürzere Fahrzeiten und optimierte Fahrerschichten erheblich senken. Durch die Einführung einer Flottenplanungslösung können Fahrzeugauslastung deutliche verbessert und Leerlaufzeiten drastisch reduziert werden. Ein solches System umfasst folgende Funktionen: Routenplanung basierend auf den tatsächlichen Straßenverhältnissen, Erstellung von Punkt-zu-Punkt-, Multistopp- und On-Demand-Routen, multimodale Routenplanung, dynamische Routenoptimierung, Analyse der Fahrerleistung, Fahreridentifizierung ohne Berührung sowie automatisierten Dokumenten-Uploads.
Die Software für die Flottenplanung besteht meist aus zwei Komponenten: einer App für den Disponenten und Apps für die Fahrer. Fahrer-Apps helfen den Mitarbeitern, mit dynamischen Änderungen der Routenplanung, Abholsequenzen und geplanten Lieferzeiten Schritt zu halten. Die Disponenten wiederum können alle Arbeitsabläufe der Disposition über eine einzige Schnittstelle steuern. Außerdem können sie Lieferungen in Echtzeit verfolgen und auf konsolidierte Erkenntnisse aus Reporting-Dashboards zugreifen.
#3 Flottenwartung
Ein Modul für die Flottenwartung hilft Unternehmen, die Effizienz ihrer Flotte durch vorausschauende Wartung zu verbessern. Hier gilt es, Instandhaltungsreparaturen am Fahrzeug geplant durchzuführen, bevor es durch eine Panne ausfällt und einen größeren geschäftlichen Schaden verursacht. Dies minimiert betriebliche Ausfallzeiten aufgrund von unerwarteten Reparaturen, vermeidet Terminkonflikte und senkt das Risiko von Fahrzeugausfällen. Ein System zur Flottenwartung bietet dafür die Analyse des Fahrzeugzustands, Echtzeit-Warnungen bei Fahrzeugstörungen, individuelle Wartungserinnerungen, integrierte Ersatzteil- und Reifenbestellung, ausführliche Berichte über die Auslastung von Anlagen, die Analyse von Fahrtenschreiberdaten sowie die automatische DVIR-Erstellung zur Einhaltung von Vorschriften.
Moderne Flottenüberwachungssysteme verfügen auch über eine vorausschauende Komponente, die das Unternehmen über die Wahrscheinlichkeit von Leistungsproblemen informiert, bevor ein dringender Wartungsbedarf entsteht. Systeme zur vorausschauenden Flottenwartung sammeln Daten von bordeigenen Telematikgeräten und anderen elektronischen Steuergeräten des Fahrzeugs. Sie können auch die Datenerfassung von benutzerdefinierten IoT-Geräten wie Temperatur-, Druck-, Motorklopf- und anderen Sensoren konfigurieren. Eine Reihe von Algorithmen für maschinelles Lernen setzt diese Datenpunkte dann in Beziehung zueinander, um Fehlerstellen zu identifizieren und Folgeschritte vorzuschlagen - etwa die Planung einer Inspektion oder die Bestellung neuer Teile.
#4 Workflow-Management für Fahrer
Eine begleitende Fahreranwendung erleichtert die Echtzeit-Koordination mit den Mitarbeiter vor Ort. Mit diesem Tool werden die Mitarbeiter auch über wichtige betriebliche Entscheidungen wie Routenänderungen oder zusätzliche Zwischenstopps informiert. Solche Apps können auch ältere ELD-Software (Electronic Logging Device) für die Aufzeichnung von Lenkzeiten ersetzen und automatisch HOS-Erkenntnisse (Hours of Service) für das Compliance-Management zusammenfassen. So können Unternehmen die Flottensicherheit verbessern. Workflow-Management Apps für Fahrer umfassen folgende Funktionen: Navigation in Echtzeit, In-App-Nachrichten, Fahrersicherheits-Bewertungen, digitale Dokumenteneinreichung, HOS-Management für den Fahrer und die Einarbeitung neuer Fahrer.
Angesichts des weltweiten Fahrermangels kann ein angenehmes Fahrerlebnis ein starker Hebel sein, um die Abwanderung von Fahrern zu verhindern. Vergleichs-Apps können eine breite Palette von Standard-Arbeitsabläufen für Fahrer abdecken - angefangen von der automatischen Identifizierung über die bequeme Routenplanung bis hin zur proaktiven Verhaltensschulung. Letzteres kann sogar das Rückgrat eines Fahrer-Incentive-Programms bilden, bei dem Unternehmen sicheres Fahrverhalten, hohe CSAT-Werte, genaue Einhaltung der Route und andere positive Verhaltensweisen durch zusätzliche finanzielle Anreize belohnen. Gleichzeitig kann so der Onboarding-Prozess für Fahrer digitalisiert werden. Außerdem lassen sich Zeit und Ressourcen für die Bearbeitung manueller Formulare einsparen, indem Dokumente über eine App verarbeitet werden und der Fahrer eine personalisierte Liste mit Transportaufträgen erhält.
#5 Video-Telematik
Die Videotelematik nutzt Dashcams und Fahrzeugsensoren, um das Fahrerverhalten in Echtzeit zu erfassen. Ähnlich wie bei Standard-Telematiksystemen bestehen Videotelematiksysteme aus separaten Hardware- und Softwarekomponenten. Die Daten von Kameras in der Fahrerkabine, von Lkw-Sensoren und von Bordgeräten werden an die Cloud übertragen (oder vor Ort verarbeitet), um verschiedene Ereignisse wie abgelenktes Fahren, Geschwindigkeitsüberschreitungen, starkes Beschleunigen und aggressives Bremsen zu erkennen. Die Fahrer werden dann automatisch über Verhaltensweisen informiert, die die Sicherheit im Straßenverkehr gefährden. Die gesammelten Daten lassen sich auch an das Flottenmanagementsystem weiterleiten, wo Verantwortliche die Sicherheits- und Leistungswerte der Fahrer überprüfen können. Die Video-Telematik übernimmt hier Aufgaben wie Fahrerassistenz in der Kabine, HD-Videoaufzeichnungen von Kameras, Fahrzeug-Video-Livestreams, Fahrererkennung, automatisiertes Fahrer-Coaching sowie Fahrerbewertung und Reporting. Die Anwendung von Video-Telematik ist in Deutschland allerdings rechtlich komplex.
#6 Flottenmanagement für elektrische Fahrzeuge
Obwohl elektrische Transporter und Lkw aktuell noch nur einen sehr geringen Anteil der gesamten EV-Verkäufe ausmachen, ist zu erwarten, dass sich dies bald ändern wird. Voraussichtlich werden schwere Nutzfahrzeuge in der zweiten Hälfte der 2020er Jahre einer strengeren behördlichen Prüfung unterzogen, da die Regierungen auf die weitere Dekarbonisierung des Verkehrs drängen. Steigende Kraftstoffpreise werden dies verstärken, während Elektrofahrzeuge gleichzeitig attraktiver werden, weil sie im Betrieb deutlich günstiger sind als Verbrenner. Die Elektrifizierung ist daher ein wichtiger Aspekt für Flottenmanager weltweit.
Software für das EV-Flottenmanagement deckt klassisch alle standardmäßigen Arbeitsabläufe ab, ist jedoch in besonderem Maße auf die Merkmale von E-Fahrzeugen ausgerichtet wie beispielsweise unterschiedliche Reichweiten, verschiedene Lademuster oder spezifische Wartungsanforderungen. Ihre Funktionalität umfasst das EV-Fahrzeug-Routing-System, ein Modul zur Reichweitenvorhersage, erweiterte Fahrzeug-Verfolgung, Überwachung der Ladetätigkeit, EV-Batterie-Analytik sowie EV-Wartung.
Bisher bieten nur wenige handelsübliche Flottenmanagementsysteme die Funktionalität, die für effiziente E-Fahrzeuge benötigt wird. Unternehmen, die ihre Flotte auf E-Mobilität umstellen wollen, sollten ihre Plattform daher rechtzeitig um ein Modul für EV-Flottenmanagement ergänzen, das sie gerade in der Übergangsphase tatkräftig unterstützt, indem es beispielsweise Daten zur Reichweite der verschiedenen EV-Modelle, zu den Ladekosten und zur allgemeinen Lebensdauer liefert. Auf diese Weise können Unternehmen fundiertere Entscheidungen über die Erweiterung ihrer Flotte und die schrittweise Umstellung auf einen klimaneutralen Betrieb treffen.

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Polizeiliche Blutprobenanordnung bei drohender Gefährdung des Untersuchungserfolgs
<p> Nach § 81a Abs. 2 StPO steht die Anordnung der Blutentnahme grundsätzlich dem Richter zu. Die Strafverfolgungsbehörden müssen daher grundsätzlich versuchen, eine Anordnung des zuständigen Richters zu erlangen, bevor sie selbst eine Blutentnahme anordnen. Die Gefährdung des Untersuchungserfolgs muss mit Tatsachen begründet werden, die auf den Einzelfall bezogen und in den Ermittlungsakten zu dokumentieren sind, sofern die Dringlichkeit nicht evident ist. Nicht ausreichend ist die bei Nachweis von Alkohol typischerweise bestehende abstrakte Gefahr, dass durch den körpereigenen Abbau der Stoffe der Nachweis erschwert oder gar verhindert wird; bei einem höheren Alkoholisierungsgrad kann dies mittels Rückrechnung ohne weiteres ausgeglichen werden.</p> <p> Je unklarer aber das Ermittlungsbild in der Situation oder je komplexer der Sachverhalt als solcher ist und je genauer deswegen die Analyse der Blutwerte sein muss, desto eher werden die Ermittlungsbehörden Gefahr in Verzug annehmen und nötigenfalls ohne richterliche Entscheidung handeln dürfen.</p> <p> Danach lag eine Gefährdung des Untersuchungserfolgs im Sinne von § 81a Abs. 2 StPO vor. Aufgrund der Schwere seiner Verletzungen konnte der Autofahrer bei einem Atemalkoholtest nicht mitwirken. Der Grad seiner Alkoholisierung war demnach zunächst unklar. Zudem stand die notärztliche Versorgung des Autofahrers unmittelbar bevor und bestand damit die Gefahr, dass diesem Medikamente verabreicht werden, von denen einerseits nicht auszuschließen ist, dass sie sich auf das Ergebnis einer Blutalkoholuntersuchung auswirken können, und sich andererseits im Nachhinein dann nicht mehr feststellen lässt, ob der Autofahrer vor Behandlung durch den Notarzt bewußtseinsbeeinflussende Stoffe konsumiert hat. Eine schnellstmögliche Blutentnahme war deshalb erforderlich, die bei dem Versuch an einem Sonntagmorgen um 06.50 Uhr – dem für die rechtliche Beurteilung maßgeblichen Anordnungszeitpunkt - eine richterliche Anordnung herbeizuführen, nicht gesichert war.</p> <p> <em>Thüringer Oberlandesgericht, Beschluss vom 07.11.2011, Az. 1 Ss 90/11</em></p>
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Sportlicher Geländewagen von Porsche heißt Macan
<p> Der neue Sportwagen der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, im Segment der SUVs erhält den Namen Macan. Der Name leitet sich vom indonesischen Wort für Tiger ab und verbindet Geschmeidigkeit, Kraft, Faszination und Dynamik − Kerneigenschaften des neuen Geländewagens. </p> <div> <p> <br /> „Der Macan verbindet alle Sportwagen-Merkmale mit den Vorteilen eines SUV und ist ein echter Porsche“, sagte Bernhard Maier, Mitglied des Vorstandes Vertrieb und Marketing der Porsche AG. „Der Name eines neuen Porsche muss zur Marke passen, in sehr vielen Sprachen und Dialekten gut klingen und positive Assoziationen hervorrufen.“ <br /> <br /> Als fünfte Porsche Modellreihe ist der Macan zentraler Bestandteil der Strategie 2018, mit der der Sportwagenhersteller sein Modell-Portfolio weiter ausbauen möchte. Porsche will mit dem Macan an den Erfolg des Cayenne anknüpfen. Der Sport-Geländewagen läuft ab 2013 im Werk Leipzig vom Band. Dazu wird der Standort in der sächsischen Metropole zu einem vollwertigen Produktionsstandort inklusive Karosseriebau und Lackieranlage erweitert – mit Investitionen von 500 Millionen Euro eines der größten Bauvorhaben in der Geschichte des Unternehmens Porsche. Mittelfristig schafft der Sportwagenhersteller hier mehr als 1.000 neue Arbeitsplätze.<br /> <br /> Wortnamen haben bei Porsche grundsätzlich eine konkrete Verbindung zum entsprechenden Modell und dessen Eigenschaften: Der Name Boxster beschreibt die Verbindung von Boxermotor und Roadster, Cayenne steht für Schärfe, der Cayman ist bissig und agil und ein Panamera ist mehr als ein Gran Turismo und könnte auch das Langstreckenrennen Carrera Panamericana gewinnen.</p> </div>
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Neuer Iveco Daily: zwei neue Motorvarianten
<p> </p> <p> </p> <p> <img alt="" src="https://www.flotte.de/files/UserFiles/DailyVANNL2.jpg" style="width: 200px; height: 120px; " /></p> <p> Der erst kürzlich im Fiat Industrial Village in Turin vorgestellte Neue Daily kommt mit zwei weiteren Varianten in den Markt. Die Veränderungen betreffen die Motoren und stehen für Umweltverträglichkeit und Transporteffizienz.Bestellbar ist der Neue Daily ab sofort zusätzlich mit einer Top-Motorisierung des 2,3-Liter-Aggregats gemäss Abgasnorm Euro 5 und mit einem 3-Liter-Motor, der die EEV Norm erfüllt. Beide Motoren leisten 146 PS. Der 2,3-Liter-Motor mit einem herausragenden Drehmoment von 350 Nm verdankt seine optimale Motorcharakteristik einem Turbolader mit variabler Geometrie und dem exklusiven Einspritzsystem Multijet II.</p> <p> Für alle Motorvarianten mit einem Hubraum von 2,3 Litern, die jetzt Euro 5 konform den Bereich von106, 126 und 146 PS abdecken, steht ein neues Sechsganggetriebe zur Verfügung, das auf eine effektive Umsetzung des Drehmomentes und die Senkung des Verbrauchs optimiert wurde. Der 3-Liter-EEV-Motor, der über ein Drehmoment von 370 Nm sowie eine ebenfalls variable Turbo-Geometrie verfügt, vervollständigt jetzt die breit gefächerte Motorenpalette. Sein Einsatzzweck sind besonders anspruchsvolle Einsatzbereiche, in denen eine hohe Zuladung oder ein voluminöser Aufbau benötigt wird. Über diese Funktionen hinaus kann der Fahrer des Neuen Daily seinen eigenen Fahrstil durch innovative Technologien wie Start&Stop und das GSI-System (Gear Shift Indicator mit Schaltempfehlung) verbessern. </p> <p> Die Start&Stop-Automatik, die in Verbindung mit dem neuen Sechsganggetriebe und dem 2,3-Liter-Motor zur Verfügung steht, schaltet den Motor ab, wenn das Fahrzeug im Leerlauf stehen bleibt. Der Motor startet automatisch wieder, sobald ein Gang eingelegt wird. So ergeben sich erhebliche Einsparungen beim Kraftstoffverbrauch im Stadtverkehr. Das GSI-System (Gear Shift Indicator), das serienmässig in Verbindung mit dem Sechsganggetriebe angeboten wird, schlägt dem Fahrer den Gang vor, mit dem sich ein möglichst geringer Kraftstoffverbrauch und damit eine maximale CO2-Emissionen erzielen lässt.</p>
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Kia Venga: Günstiges Leasing-Angebot für Gewerbekunden
<p> • Kia Fleet Services bietet mit dem Kompakt-MPV in der Sonderausführung „Collection“ erstmals ein „Auto des Monats“ an<br /> • Leasingfaktor: 1 Prozent bei 48 Monaten Laufzeit und 20.000 km pro Jahr<br /> <br /> Kia Motors Deutschland setzt seine offensive Strategie im Flottengeschäft fort und macht gewerblichen Kunden künftig in jedem Quartal ein „Auto des Monats“. Zum Auftakt bietet die Marke den Kompakt-MPV Kia Venga zu besonders günstigen Bedingungen an: Ab sofort bis zum 30. September kann das umfassend ausgestattete Sondermodell Kia Venga „Collection“ als Benziner oder Diesel zu einem Leasingfaktor von 1 Prozent bei 48 Monaten Laufzeit und 20.000 km Laufleistung pro Jahr bestellt werden (Angebot gilt solange der Vorrat reicht). Das entspricht beim Venga 1.6 CVVT einer monatlichen Finanzrate von 159,71 Euro und beim Venga 1.6 CRDi von 174,62 Euro. Die Monatsrate für Wartung und Service beträgt bei dieser Kombination von Laufzeit und Laufleistung 33 Euro (alle Beträge netto).<br /> <br /> Die Kia Fleet Services kooperieren bei dem Angebot mit der Hannover Leasing Automotive. Die Konditionen können den Kundenansprüchen angepasst werden: durch Laufzeiten von 36 oder 48 Monaten und Laufleistungen von 15.000, 20.000 oder 25.000 Kilometer. Darüber hinaus lassen sich neben der Wartung viele weitere Service-Leistungen nach Bedarf dazu buchen, vom Reifenservice, über Kfz-Steuer, Versicherung und Rundfunkgebühren bis hin zum Schadensmanagement.<br /> <br /> „Kia Motors Deutschland hat die Vertriebsorganisation und Services für gewerbliche Kunden systematisch ausgebaut und ist in diesem Markt inzwischen ein ernstzunehmender Wettbewerber“, sagte Martin van Vugt, Geschäftsführer (COO) von Kia Motors Deutschland. „Das neue Angebot ‚Auto des Monats’ ist ein weiterer Baustein in unserer Gewerbekundenstrategie – und der reichhaltig ausgestattete Kia Venga ‚Collection’ ist zu diesen Konditionen eine hochinteressante Alternative in seinem Segment.“<br /> <br /> Klimaautomatik, Sitzheizung, Panoramadach, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen<br /> <br /> Das Sondermodell „Collection“ basiert auf der gehobenen SPIRIT-Ausführung und verfügt zusätzlich über ein Panoramaglasdach (vorn mit ausstellbarem elektrischem Schiebedach), 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, dunkel getönte Scheiben im Fond (Privacy Glass) und eine Metalliclackierung. Zur Ausstattung gehören zudem Klimaautomatik, Sitzheizung vorn, Audiosystem (mit sechs Lautsprechern, USB-, AUX- und iPod-Anschluss sowie Radiofernbedienung am Lenkrad), Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Bordcomputer, Nebelscheinwerfer, Dämmerungssensor, Parksensoren hinten, elektrisch einstellbare, beheizbare und anklappbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber vorn und hinten, höhen- und tiefenverstellbares Lederlenkrad, Lederschaltknauf, höhenverstellbarer Fahrersitz, klimatisiertes Handschuhfach sowie ein Gepäcknetz und ein Ablagefach im unteren Gepäckraumboden.<br /> <br /> Der Venga 1.6 CVVT leistet 125 PS und verbraucht durchschnittlich 6,7 Liter pro 100 Kilometer (CO2-Emission: 155 g/km). Bei der 127 PS starken Dieselversion Venga 1.6 CRDi liegt der kombinierte Verbrauch bei 4,9 Liter auf 100 Kilometer (CO2-Emission: 129 g/km).<br /> <br /> „5 Sterne“-Sicherheit und bis zu 1486 Liter Gepäckraum<br /> <br /> Der 4,07 Meter lange und 1,60 Meter hohe Kompakt-MPV wurde für sein neuartiges Gestaltungskonzept mit weltweit renommierten Design-Preisen ausgezeichnet (u.a. „red dot award“). Das Gepäckraumvolumen kann dank verschiebbarer Rücksitzbank und doppeltem Gepäckraumboden äußerst flexibel erweitert werden (314 bis 1486 Liter). Im Sicherheitstest Euro NCAP erhielt der Kia Venga die Höchstwertung „5 Sterne“. Zur Serienausstattung gehören elektronische Stabilitätskontrolle (ESC), Bremsassistent (BAS), Berganfahrhilfe (HAC), sechs Airbags und aktive Kopfstützen vorn.<br /> </p>
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DIGges Ding
<p> <img alt="" src="https://www.flotte.de/files/UserFiles/micra.jpg" style="width: 250px; height: 167px;" /></p> <p> Neuigkeiten für Micra-Kunden: Es gibt Nachschlag in Form von 18 Zusatz-Pferdchen, die dem analog zur Basisversion ebenso großen (1,2 Liter) Dreizylinder per Kompressor eingehaucht werden. Spürbar wird die Zusatzpower des DIG-S – ganz systemuntypisch – indes erst im oberen Drehzahlbereich.<br /> <br /> Der Micra geht unter die Kompressor-Vertreter. Eine Auszeichnung, welche in der Regel deutlich höherwertigen Fahrzeugen zuteil wird. Damit keine Missverständnisse entstehen: Ein Hubraum- und Leistungsmonster wird der japanische Kleinwagen dadurch nicht. Es bleibt bei kleinem Volumen und drei Töpfen, gibt aber einen Haufen Technik mit auf den Weg. Direkteinspritzung beispielsweise ist selbstverständlich – alles im Sinne des Verbrauchs, der gemittelt bei immerhin 4,1 Litern liegen soll, ein anspruchsvolles Ziel. Doch wie funktioniert das? Klar, man kann den Eintonner locker niedertourig fahren, aber dann sind keine Fahrleistungswunder zu erwarten. Macht gar nichts, schließlich kauft man eine satte Portion Prestige – wer kann schon behaupten, einen Kompressor sein Eigen zu nennen? Und der Rest geht völlig in Ordnung.<br /> <br /> Will heißen: Für einen Cityfloh unter vier Längenmetern bietet der Asiate erstaunlich viel Raum, was ihn zur erwachsenen Alternative stempelt – sogar hinten kann man gut auch etwas länger aushalten. Vorn kommen erst gar keine Diskussionen über das Thema "Platzangebot" auf, und die straffen Stühle avancieren außerdem zu angenehmen Begleitern auf größeren Reisen. Darüber hinaus erfreut der Fronttriebler durch sanfte Federungseigenschaften – was will man mehr? Auch Technik-Fans kommen auf ihre Kosten, eine Vielzahl an Sonderausstattungen, auf die selbst manche Businessklasse-Kunden verzichten, können geordert werden. Dazu gehört nicht zuletzt das schlüssellose Schließsystem. Dagegen zählen Features wie die volle Airbag-Ausrüstung und Klimaautomatik selbst hier inzwischen zum absoluten Standard.</p>

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