Neuwagen-Garantie nur bei regelmäßigem Service
<p> Wer Wartungsintervalle nicht einhält, gefährdet seine Garantieansprüche. Das wird mittlerweile als so bekannt vorausgesetzt, dass der Neuwagenkäufer sogar verpflichtet ist, sich selbst über die Wartungszeiträume zu informieren.</p>
Eine uneingeschränkte Garantie für einen Neuwagen gibt der Hersteller üblicherweise nur, wenn der Käufer die vorgegebenen Wartungsintervalle einhält. Darauf darf sich ein Händler auch berufen, wenn es sich um ein re-importiertes Fahrzeug handelt, dem kein deutschsprachiges Serviceheft beiliegt. Der Kunde kann jedenfalls nicht argumentieren, er habe nichts von den Serviceintervallen gewusst, hat das Oberlandesgericht Düsseldorf entschieden.
Der Kläger kaufte sein Auto als Re-Import aus Finnland, dem Wagen lag ein Serviceheft auf Finnisch bei. Da das Heft eine zum Fahrzeug gehörende Urkunde sei, dürfte eine deutsche Version des Heftes nicht geliefert werden, argumentierte der Händler vor Gericht. Der Autokäufer machte nun aber geltend, er habe nicht wissen können, wann das Auto gewartet werden müsste, beziehungsweise hätte man ihm gesagt, das sei bei 30.000 Kilometern der Fall – was er aber nicht beweisen konnte.
Tatsächlich hätte das Fahrzeug aber schon bei 15.000 Kilometern oder spätestens nach einem Jahr gewartet werden müssen. Der Käufer brachte es bei rund 27.000 Kilometern in die Werkstatt. Ein halbes Jahr später kam es zu einem Motorschaden, für den der Hersteller das Eintreten eines Garantiefalls verweigerte.
Das OLG Düsseldorf nimmt den Autokäufer hier in die Pflicht: Die Möglichkeit von den Inspektionsintervallen zur Erhaltung der Herstellergarantie Kenntnis zu erlangen, sei dem Kläger nicht dadurch genommen worden, dass es kein deutschsprachiges Serviceheft gab. Der Kläger hätte nicht über die Garantie erhaltenden Wartungsintervalle spekulieren dürfen. Insbesondere, weil ein derart geräumiges Wartungsinterfall eher die Ausnahme darstelle, so das Gericht. Das Urteil weist außerdem darauf hin, dass sich der Käufer die Informationen auf zumutbare Weise hätte beschaffen können – von der Werkstatt, dem Hersteller oder aus dem Internet. (AZ: I-3 U 8/13)

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Kia Venga: Günstiges Leasing-Angebot für Gewerbekunden
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DIGges Ding
<p> <img alt="" src="https://www.flotte.de/files/UserFiles/micra.jpg" style="width: 250px; height: 167px;" /></p> <p> Neuigkeiten für Micra-Kunden: Es gibt Nachschlag in Form von 18 Zusatz-Pferdchen, die dem analog zur Basisversion ebenso großen (1,2 Liter) Dreizylinder per Kompressor eingehaucht werden. Spürbar wird die Zusatzpower des DIG-S – ganz systemuntypisch – indes erst im oberen Drehzahlbereich.<br /> <br /> Der Micra geht unter die Kompressor-Vertreter. Eine Auszeichnung, welche in der Regel deutlich höherwertigen Fahrzeugen zuteil wird. Damit keine Missverständnisse entstehen: Ein Hubraum- und Leistungsmonster wird der japanische Kleinwagen dadurch nicht. Es bleibt bei kleinem Volumen und drei Töpfen, gibt aber einen Haufen Technik mit auf den Weg. Direkteinspritzung beispielsweise ist selbstverständlich – alles im Sinne des Verbrauchs, der gemittelt bei immerhin 4,1 Litern liegen soll, ein anspruchsvolles Ziel. Doch wie funktioniert das? Klar, man kann den Eintonner locker niedertourig fahren, aber dann sind keine Fahrleistungswunder zu erwarten. Macht gar nichts, schließlich kauft man eine satte Portion Prestige – wer kann schon behaupten, einen Kompressor sein Eigen zu nennen? Und der Rest geht völlig in Ordnung.<br /> <br /> Will heißen: Für einen Cityfloh unter vier Längenmetern bietet der Asiate erstaunlich viel Raum, was ihn zur erwachsenen Alternative stempelt – sogar hinten kann man gut auch etwas länger aushalten. Vorn kommen erst gar keine Diskussionen über das Thema "Platzangebot" auf, und die straffen Stühle avancieren außerdem zu angenehmen Begleitern auf größeren Reisen. Darüber hinaus erfreut der Fronttriebler durch sanfte Federungseigenschaften – was will man mehr? Auch Technik-Fans kommen auf ihre Kosten, eine Vielzahl an Sonderausstattungen, auf die selbst manche Businessklasse-Kunden verzichten, können geordert werden. Dazu gehört nicht zuletzt das schlüssellose Schließsystem. Dagegen zählen Features wie die volle Airbag-Ausrüstung und Klimaautomatik selbst hier inzwischen zum absoluten Standard.</p>

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