E-Ladenetz-Ranking für Deutschland
<p>Der Verband der Automobilindustrie (VDA) präsentiert das erste Elektro-Ladenetz-Ranking für ganz Deutschland. Das Ranking bildet die Attraktivität für den Umstieg auf E-Mobilität und die Dichte des öffentlichen Ladenetzes für E-Autos ab.</p>
„Die Lademöglichkeiten der vielen neuen E-Autos sind der Schlüssel zum Erfolg der Elektromobilität. Der ‚Masterplan Ladeinfrastruktur‘ der Bundesregierung gibt das Ziel von 1 Mio. öffentlicher Ladepunkte bis 2030 vor. „Um das staatlich vorgesehene Ziel zu erreichen, sind künftig rund 2.000 neue öffentliche Ladepunkte pro Woche nötig. Aktuell werden aber nur rund 200 neue Ladepunkte im öffentlichen Bereich installiert“, kommentiert VDA-Präsidentin Hildegard Müller.
„Deutschland ist bereits Europameister bei E-Autos. Aktuell kommen jeden Monat 50.000 neue E-Autos auf die Straße. Alle neuen E-Autos müssen laden können, sonst können wir die geforderten Klimaziele nicht erreichen“, so die VDA-Präsidentin.
„Das Ladenetz-Ranking ist ein Ansporn für alle Kommunen, die Sache nun aktiv in die Hand zu nehmen und schafft eine wichtige Transparenz. Die Landräte und Bürgermeister müssen sich ab jetzt an diesen Zahlen messen lassen“, sagt Hildegard Müller zur Vorstellung des Rankings.
Das Ladenetz-Ranking präsentiert zwei Werte, die für den Ausbau der Elektromobilität entscheidend sind. Der A-Wert benennt die Attraktivität des Ladenetzes im Landkreis oder der Stadt. Er benennt die Anzahl der öffentlich zugänglichen Ladepunkte im Verhältnis zu den im Landkreis oder der Stadt zugelassen Autos. Je mehr Ladepunkte vorhanden sind, desto attraktiver ist die Region für die Umstellung auf E-Autos. Aktuell liegt der Mittelwert bei 1.486. „Aktuell kommen im Durchschnitt rund 1.500 Fahrzeuge im Bestand auf einen öffentlichen E-Ladepunkt. Dieses Verhältnis muss geringer werden, um die Region für den Umstieg auf Elektromobilität attraktiver zu machen“, sagt Hildegard Müller, Präsidentin des VDA.
Der T-Wert gibt an, wie viele E-Autos sich einen öffentlichen Ladepunkt teilen müssen. Hildegard Müller: „Wir brauchen ein ausgewogenes Verhältnis von öffentlichen und privaten Lademöglichkeiten. Beides muss jetzt intensiv ausgebaut werden. Die Kommunen sollten jetzt das Angebot in ihrem Verantwortungsbereich steigern und einen Plan vorlegen, wie sie die Ladeinfrastruktur in ihrem Verantwortungsbereich schnell und engagiert ausbauen wollen. Nach einer Richtlinie der EU sollten sich im Durchschnitt nicht mehr als 10 E-Autos einen Ladepunkt teilen müssen. Schlange stehen beim E-Laden motiviert die Bürgerinnen und Bürger nicht zum Umstieg.“

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Öffentliche Ladepunkte gibt es in Deutschland aktuell 32.110 (Quelle: Bundesnetzagentur, Stand: 05.11.2020). Private werden bisher nicht zentral erfasst. Müller: „Die Erfassung von privaten Ladepunkten an Haushalten muss jetzt eingerichtet werden. Die Zahlen können am besten von der Energiewirtschaft beigebracht werden.“
„Das neue Wallboxen-Förderprogramm des Bundesverkehrsministers ist ein großer Schritt nach vorne. Ich hoffe, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger dieses Angebot jetzt nutzen und eine eigene private Ladestation einrichten“, so Hildegard Müller, Präsidentin des VDA.
Das VDA-Ladenetz-Ranking bildet den Ausbau der öffentlichen E-Ladeinfrastruktur aller Landkreise und Städte in Deutschland ab.
Spitzenreiter in der öffentlichen E-Ladeinfrastruktur ist der Landkreis Regen. Er gewinnt in beiden Kategorien, dem A-Wert für Attraktivität der öffentlichen Ladeinfrastruktur und dem T-Wert für das Teilen eines öffentlichen Ladepunktes.
Im A-Wert (Attraktivitäts-Wert) gewinnt der Landkreis Regen, hier steht für 310 Pkw ein öffentlicher E-Ladepunkt zur Verfügung. Vorne liegen auch Wolfsburg (358), Passau (403), Landau in der Pfalz (418) und Regensburg (434). Schlusslichter in der Attraktivität sind der Landkreis Celle mit 9.947 zugelassenen Pkw auf einen E-Ladepunkt, der Landkreis Prignitz mit 15.188 und die Stadt Krefeld, in der fast 24.000 Pkw auf einen öffentlichen E-Ladepunkt kommen.
Mit dem T-Wert (Teilen-Wert) wird angegeben, wie viele zugelassene E-Autos sich einen öffentlichen Ladepunkt teilen müssen. Auch hier gewinnt der Landkreis Regen mit 1,9 E-Pkw pro öffentlichem Ladepunkt, gefolgt vom Landkreis Freyung-Grafenau (2,8,) der Stadt Salzgitter (3), dem Kyffhäuserkreis (3,2) und der Uckermark (3,3). Auf den letzten Plätzen liegen Kassel (68), Weimar (69), Wuppertal (78), Stuttgart (88) und Krefeld (199).
Der Status der öffentlichen E-Ladeinfrastruktur aller Landkreise und Städte wird fortan vom VDA quartalsweise aktualisiert und ist ab sofort online verfügbar.

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Neuer Iveco Daily: zwei neue Motorvarianten
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Kia Venga: Günstiges Leasing-Angebot für Gewerbekunden
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DIGges Ding
<p> <img alt="" src="https://www.flotte.de/files/UserFiles/micra.jpg" style="width: 250px; height: 167px;" /></p> <p> Neuigkeiten für Micra-Kunden: Es gibt Nachschlag in Form von 18 Zusatz-Pferdchen, die dem analog zur Basisversion ebenso großen (1,2 Liter) Dreizylinder per Kompressor eingehaucht werden. Spürbar wird die Zusatzpower des DIG-S – ganz systemuntypisch – indes erst im oberen Drehzahlbereich.<br /> <br /> Der Micra geht unter die Kompressor-Vertreter. Eine Auszeichnung, welche in der Regel deutlich höherwertigen Fahrzeugen zuteil wird. Damit keine Missverständnisse entstehen: Ein Hubraum- und Leistungsmonster wird der japanische Kleinwagen dadurch nicht. Es bleibt bei kleinem Volumen und drei Töpfen, gibt aber einen Haufen Technik mit auf den Weg. Direkteinspritzung beispielsweise ist selbstverständlich – alles im Sinne des Verbrauchs, der gemittelt bei immerhin 4,1 Litern liegen soll, ein anspruchsvolles Ziel. Doch wie funktioniert das? Klar, man kann den Eintonner locker niedertourig fahren, aber dann sind keine Fahrleistungswunder zu erwarten. Macht gar nichts, schließlich kauft man eine satte Portion Prestige – wer kann schon behaupten, einen Kompressor sein Eigen zu nennen? Und der Rest geht völlig in Ordnung.<br /> <br /> Will heißen: Für einen Cityfloh unter vier Längenmetern bietet der Asiate erstaunlich viel Raum, was ihn zur erwachsenen Alternative stempelt – sogar hinten kann man gut auch etwas länger aushalten. Vorn kommen erst gar keine Diskussionen über das Thema "Platzangebot" auf, und die straffen Stühle avancieren außerdem zu angenehmen Begleitern auf größeren Reisen. Darüber hinaus erfreut der Fronttriebler durch sanfte Federungseigenschaften – was will man mehr? Auch Technik-Fans kommen auf ihre Kosten, eine Vielzahl an Sonderausstattungen, auf die selbst manche Businessklasse-Kunden verzichten, können geordert werden. Dazu gehört nicht zuletzt das schlüssellose Schließsystem. Dagegen zählen Features wie die volle Airbag-Ausrüstung und Klimaautomatik selbst hier inzwischen zum absoluten Standard.</p>

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