Ford S-Max
<p> Im Herbst wird Ford die zweite Generation der Großraumlimousine S-Max auf den Markt bringen. Frisches Design, pfiffige Einzellösungen und viele Assistenzsysteme sind seine Stärken. Nur auf das „S“ sollte man nicht allzu viel Wert legen.</p>
Große Vans fahren seit rund zehn Jahren im Rückwärtsgang. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Einer davon ist der Umstand, dass die entsprechenden Käufer zu Kompaktvans mit längerem Radstand abwandern. Die bieten ebenfalls viel Platz und Komfort bei geringeren Kosten sowohl bei Anschaffung als auch im Unterhalt. Einige der Raumriesen gibt es allerdings noch, so den Sharan/Alhambra von VW/Seat, den gerade neu aufgelegten, optisch allerdings in Richtung SUV tendierenden Espace von Renault und auch die Vans von Ford. Bei den Kölnern spielt der hoch bauende Galaxy die Rolle des klassischen Vans, während der S-Max eine eher sportlich denkende Klientel ansprechen soll. Beide Fords werden nun erneuert und kommen im Herbst zu den Händlern. Den ab September zum Startpreis von 30.150 Euro (1,5 Liter Benziner/ 117 kW/160 PS) erhältlichen S-Max konnten wir schon mal fahren.
Im Vergleich zum Vorgänger hat der Newcomer ordentlich draufgesattelt. Autonomes Bremssystem mit Fußgänger-Erkennung, Einpark-Automatik, adaptive LED-Scheinwerfer, Spurhalteassistent und Verkehrszeichen-Erkennung sind nur einige Beispiele. Neu für Ford ist die gegen 500 Euro Aufpreis lieferbare adaptive Lenkung mit variabler Übersetzung, mit der auch die ersten Testwagen ausgerüstet sind.
Ein schöner Einstand, denn diese Option dürfte selbst Otto Normalfahrer auf Anhieb gefallen. Keine Kurbelei beim Rangieren, denn es braucht nicht einmal eine Lenkrad-Umdrehung bis zum Anschlag. Auf diese Weise schrumpft der 4,80 Meter-Liner selbst in engen Gassen zum gut beherrschbaren Kompakten.
Zwei bekannte Motoren hat Ford für die ersten Ausfahrten mitgebracht, darunter den 132 kW/180 PS starken Selbstzünder (5,0 Liter/129 g CO2/km) sowie den 176 kW/240 PS leistenden Zweiliter-Turbobenziner (7,9 Liter/180 g CO2/km), der jetzt mit einer sechsstufigen Wandlerautomatik statt der bisher eingesetzten Doppelkupplung zusammenarbeitet. Mit beiden Triebwerken lässt es sich prima leben bzw. fahren. So zieht der Diesel mit bis zu 400 Newtonmetern Drehmoment den 1,8-Tonner mühelos auch noch im großen Gang steile Serpentinen hinauf.
Den Benziner muss man naturgemäß spürbar höher drehen, um hurtig nach vorn zu kommen. Er beschleunigt den S-Max durchaus kräftig, aber keineswegs so giftig, wie man es hätte erwarten können. Das bestätigen auch die technischen Daten. Angesichts des Leistungsgewichts hätte man vielleicht mit einer Sieben vor dem Komma gerechnet, doch die Papiere bescheinigen ihm 8,4 Sekunden aus dem Stand bis 100 km/h. Vielleicht wegen der hier obligatorischen Sechsgang-Automatik, die aber zumindest ruckfrei agiert. Kurvige Passagen durchläuft der Van agil, aber nicht besonders sportlich. Auffällig sind die schluckfreudigen Dämpfer – trotz 19-Zöller rollt der frontgetriebene Ford polterfrei über kurzwellige Querfugen.

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In puncto Geräuschentwicklung gibt sich der Otto natürlich angenehmer als der Diesel; trotz Vierzylinder klingt er in der Teillast fast sonor. Nicht, dass der Selbstzünder richtig unangenehm wäre, aber sein leichtes Schnarren verleugnet zu keiner Zeit die Art der Verbrennung. Übrigens: Im Vergleich zum eine Klasse kleineren C-Max wirkt der S-Max gar nicht unbedingt komfortabler. Den vor kurzer Zeit getesteten Kompaktvan haben wir sogar leiser in Erinnerung.
Bei der Bedienung hat der S-Max im Vergleich zum Vorgänger deutlich gewonnen: Man findet besser strukturierte Schaltergruppen vor und natürlich die neue Navi-Generation mit dem intuitiv zu kontrollierenden Touchscreen. Die Rechengeschwindigkeit sowie wie die Präzision der Routenführung ist ebenfalls gut. Moderne Zeiten auch beim Infotainment – die Instrumente bestehen zwecks flexibler Anzeigemöglichkeiten zum großen Teil aus TFT-Fläche. Alleine die Bordcomputer-Werte erscheinen doch etwas gequetscht auf einem engen Feld, ein kleiner Schönheitsfehler, den die Innenraumdesigner bei Gelegenheit beheben könnten.
Wie es sich für einen guten Van gehört, rollt der S-Max auf Wunsch als Siebensitzer an – für zusätzlich 950 Euro. Die zierlichen Stühle können auf Knopfdruck umgeklappt werden. Gegen weitere 700 Euro öffnet die Kofferraumklappe per E-Motor und kann auch per Fußbewegung gesteuert werden, was bei vollen Händen wirklich praktisch ist.
Es gibt noch eine weitere höchst interessante Neuerung: In Verbindung mit aktivem Tempomat und Verkehrszeichen-Erkennung wird die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit immer eingehalten, weil das System entsprechend eingreift. Das kann nerven, beugt aber Knöllchen vor und ist ja auch abschaltbar.
Wenn der große Ford mit bis zu 2.200 Litern Laderaumvolumen im Herbst auf den Markt kommt, wird er auch mit 120-Diesel-PS (88 kW) zu haben sein, dann ab 31.200 Euro. Damit dürfte das Knöllchensammeln ohnehin etwas schwieriger werden.
Fazit: Der S-Max ist eine prima Großraumlimousine, aber kein „Sportvan“. Die Unterschiede zum Galaxy sind weiterhin vor allem optischer Natur. Davon abgesehen überzeugt der S-Max mit viel Platz, einem modernen Innenraum und sparsamen Motoren. Und mit einigen technischen Leckerbissen, von denen uns die adaptive Lenkung besonders gefallen hat.
Ford S-Max - Technische Daten:
Fünftürige, fünf-/siebensitzige Großraum-Limousine, Länge: 4,80 Meter, Breite: 1,92 Meter, Höhe: 1,66 Meter, Radstand: 2,85 Meter
2,0-l-Vierzylinder-Diesel, 132 kW/180 PS, maximales Drehmoment: 400 Nm bei 2.000 bis 3.250 U/Min, Vmax: 211 km/h, 0-100: 9,7 s, Durchschnittsverbrauch: 5,0 l/100 km, CO2-Ausstoß: 129 g/km, Effizienzklasse A, Preis: ab 34.200 Euro
2,0-l-Vierzylinder-Turbobenziner, 176 kW/240 PS, maximales Drehmoment: 345 Nm bei 1.900 bis 3.500 U/Min, Vmax 226 km/h, 0-100: 8,4 s, Durchschnittsverbrauch: 7,9 l/100 km, CO2-Ausstoß: 180 g/km, Effizienzklasse D, Preis: ab 34.150 Euro
Ford S-Max - Kurzcharakteristik:
Warum: hoher Fahrkomfort, geräumig, flexibel, viele Assistenzsysteme
Warum nicht: weil nicht wirklich ein „Sportvan“ ist
Was sonst: Renault Espace, Volkswagen Sharan bzw. Seat Alhambra
Wann: September 2015
Was noch kommt: weitere Motorisierungen, Allradantrieb

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<p> <img alt="" src="/files/UserFiles/suzi.jpg" style="width: 250px; height: 167px; " /></p> <p> <strong>Suzuki Swift-Freunde, die nach Einführung des neuen Modells im Jahr 2010 zunächst eine sportive Ausführung vermisst haben, dürfen schon seit dem Jahreswechsel aufatmen: Der Swift Sport erfreut mit knackigen 136 PS und einem sauber gestuften Sechsgang-Getriebe. Flottenmanagement war bereits unterwegs mit dem quirligen Kleinwagen.</strong></p> <p> Der Swift verdient den Namen Kleinwagen noch – mit deutlich unter vier Längenmetern nämlich passt der Japaner perfekt in die City, ohne zu nerven mit Problemen bei der Parkplatzsuche. Im Gegenzug bietet er ordentliche Raumverhältnisse selbst für großgewachsene Fahrgäste. Wer den 136 PS starken "Sport" ordert, darf aber ruhig auch mal einen Abstecher auf die windungsreiche Landstraße wagen, denn dort macht das wendige Vehikel richtig Spaß. Okay, er ist nicht übermotorisiert und braucht ein bisschen Drehzahl, um in Fahrt zu kommen – aber darauf kann man sich einstellen. Wer möchte, beschleunigt den kleinen Fronttriebler mit den potent aussehenden 17-Zöllern auf knapp 200 km/h – nicht von schlechten Eltern. Ausgeprägte Sportsitze halten die menschliche Fracht bei hoher Querbeschleunigung in der Zange, sie sind hier Standard</p> <p> Der 1,6 Liter große Vierzylinder läuft kultiviert und vibrationsfrei, die Sechsgang-Box lässt sich leichtgängig schalten. Eine recht direkte Servolenkung hilft, den Asiaten schwungvoll ums Eck zu wuchten. Trotz straffer Abstimmung bereitet die Fuhre aber auch auf weiten Strecken Freude – dann am besten mit Tempomat, der zur Serienausstattung gehört. In Sachen Durst hält sich das mit Schaltsaugrohr ausgerüstete, dezent röhrende Triebwerk zurück und glänzt mit 6,4 Litern pro 100 km. Ab 15.537 Euro netto ist der drahtige Swift zu haben, dessen Tradition immerhin bis in die Achtzigerjahre zurückreicht und mit dem einstigen Swift GTI begründet wurde. Das aktuelle Topmodell der Linie kommt mit Klimaautomatik, der vollen Sicherheitsausrüstung inklusive ESP und sogar Bixenon-Scheinwerfern üppig ausgestattet daher.</p>
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Kia Venga: Günstiges Leasing-Angebot für Gewerbekunden
<p> • Kia Fleet Services bietet mit dem Kompakt-MPV in der Sonderausführung „Collection“ erstmals ein „Auto des Monats“ an<br /> • Leasingfaktor: 1 Prozent bei 48 Monaten Laufzeit und 20.000 km pro Jahr<br /> <br /> Kia Motors Deutschland setzt seine offensive Strategie im Flottengeschäft fort und macht gewerblichen Kunden künftig in jedem Quartal ein „Auto des Monats“. Zum Auftakt bietet die Marke den Kompakt-MPV Kia Venga zu besonders günstigen Bedingungen an: Ab sofort bis zum 30. September kann das umfassend ausgestattete Sondermodell Kia Venga „Collection“ als Benziner oder Diesel zu einem Leasingfaktor von 1 Prozent bei 48 Monaten Laufzeit und 20.000 km Laufleistung pro Jahr bestellt werden (Angebot gilt solange der Vorrat reicht). Das entspricht beim Venga 1.6 CVVT einer monatlichen Finanzrate von 159,71 Euro und beim Venga 1.6 CRDi von 174,62 Euro. Die Monatsrate für Wartung und Service beträgt bei dieser Kombination von Laufzeit und Laufleistung 33 Euro (alle Beträge netto).<br /> <br /> Die Kia Fleet Services kooperieren bei dem Angebot mit der Hannover Leasing Automotive. Die Konditionen können den Kundenansprüchen angepasst werden: durch Laufzeiten von 36 oder 48 Monaten und Laufleistungen von 15.000, 20.000 oder 25.000 Kilometer. Darüber hinaus lassen sich neben der Wartung viele weitere Service-Leistungen nach Bedarf dazu buchen, vom Reifenservice, über Kfz-Steuer, Versicherung und Rundfunkgebühren bis hin zum Schadensmanagement.<br /> <br /> „Kia Motors Deutschland hat die Vertriebsorganisation und Services für gewerbliche Kunden systematisch ausgebaut und ist in diesem Markt inzwischen ein ernstzunehmender Wettbewerber“, sagte Martin van Vugt, Geschäftsführer (COO) von Kia Motors Deutschland. „Das neue Angebot ‚Auto des Monats’ ist ein weiterer Baustein in unserer Gewerbekundenstrategie – und der reichhaltig ausgestattete Kia Venga ‚Collection’ ist zu diesen Konditionen eine hochinteressante Alternative in seinem Segment.“<br /> <br /> Klimaautomatik, Sitzheizung, Panoramadach, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen<br /> <br /> Das Sondermodell „Collection“ basiert auf der gehobenen SPIRIT-Ausführung und verfügt zusätzlich über ein Panoramaglasdach (vorn mit ausstellbarem elektrischem Schiebedach), 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, dunkel getönte Scheiben im Fond (Privacy Glass) und eine Metalliclackierung. Zur Ausstattung gehören zudem Klimaautomatik, Sitzheizung vorn, Audiosystem (mit sechs Lautsprechern, USB-, AUX- und iPod-Anschluss sowie Radiofernbedienung am Lenkrad), Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Bordcomputer, Nebelscheinwerfer, Dämmerungssensor, Parksensoren hinten, elektrisch einstellbare, beheizbare und anklappbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber vorn und hinten, höhen- und tiefenverstellbares Lederlenkrad, Lederschaltknauf, höhenverstellbarer Fahrersitz, klimatisiertes Handschuhfach sowie ein Gepäcknetz und ein Ablagefach im unteren Gepäckraumboden.<br /> <br /> Der Venga 1.6 CVVT leistet 125 PS und verbraucht durchschnittlich 6,7 Liter pro 100 Kilometer (CO2-Emission: 155 g/km). Bei der 127 PS starken Dieselversion Venga 1.6 CRDi liegt der kombinierte Verbrauch bei 4,9 Liter auf 100 Kilometer (CO2-Emission: 129 g/km).<br /> <br /> „5 Sterne“-Sicherheit und bis zu 1486 Liter Gepäckraum<br /> <br /> Der 4,07 Meter lange und 1,60 Meter hohe Kompakt-MPV wurde für sein neuartiges Gestaltungskonzept mit weltweit renommierten Design-Preisen ausgezeichnet (u.a. „red dot award“). Das Gepäckraumvolumen kann dank verschiebbarer Rücksitzbank und doppeltem Gepäckraumboden äußerst flexibel erweitert werden (314 bis 1486 Liter). Im Sicherheitstest Euro NCAP erhielt der Kia Venga die Höchstwertung „5 Sterne“. Zur Serienausstattung gehören elektronische Stabilitätskontrolle (ESC), Bremsassistent (BAS), Berganfahrhilfe (HAC), sechs Airbags und aktive Kopfstützen vorn.<br /> </p>
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DIGges Ding
<p> <img alt="" src="https://www.flotte.de/files/UserFiles/micra.jpg" style="width: 250px; height: 167px;" /></p> <p> Neuigkeiten für Micra-Kunden: Es gibt Nachschlag in Form von 18 Zusatz-Pferdchen, die dem analog zur Basisversion ebenso großen (1,2 Liter) Dreizylinder per Kompressor eingehaucht werden. Spürbar wird die Zusatzpower des DIG-S – ganz systemuntypisch – indes erst im oberen Drehzahlbereich.<br /> <br /> Der Micra geht unter die Kompressor-Vertreter. Eine Auszeichnung, welche in der Regel deutlich höherwertigen Fahrzeugen zuteil wird. Damit keine Missverständnisse entstehen: Ein Hubraum- und Leistungsmonster wird der japanische Kleinwagen dadurch nicht. Es bleibt bei kleinem Volumen und drei Töpfen, gibt aber einen Haufen Technik mit auf den Weg. Direkteinspritzung beispielsweise ist selbstverständlich – alles im Sinne des Verbrauchs, der gemittelt bei immerhin 4,1 Litern liegen soll, ein anspruchsvolles Ziel. Doch wie funktioniert das? Klar, man kann den Eintonner locker niedertourig fahren, aber dann sind keine Fahrleistungswunder zu erwarten. Macht gar nichts, schließlich kauft man eine satte Portion Prestige – wer kann schon behaupten, einen Kompressor sein Eigen zu nennen? Und der Rest geht völlig in Ordnung.<br /> <br /> Will heißen: Für einen Cityfloh unter vier Längenmetern bietet der Asiate erstaunlich viel Raum, was ihn zur erwachsenen Alternative stempelt – sogar hinten kann man gut auch etwas länger aushalten. Vorn kommen erst gar keine Diskussionen über das Thema "Platzangebot" auf, und die straffen Stühle avancieren außerdem zu angenehmen Begleitern auf größeren Reisen. Darüber hinaus erfreut der Fronttriebler durch sanfte Federungseigenschaften – was will man mehr? Auch Technik-Fans kommen auf ihre Kosten, eine Vielzahl an Sonderausstattungen, auf die selbst manche Businessklasse-Kunden verzichten, können geordert werden. Dazu gehört nicht zuletzt das schlüssellose Schließsystem. Dagegen zählen Features wie die volle Airbag-Ausrüstung und Klimaautomatik selbst hier inzwischen zum absoluten Standard.</p>

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