Stahl im Autobau

<p> Sollen Autos sparsamer werden, m&uuml;ssen sie wohl abspecken. Dazu bieten sich Baustoffe wie Kohlefaserverst&auml;rkte Kunststoffe und Leichtmetalle an. Aber auch Stahl hat noch Potential.</p>

Stahl im Autobau

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Stahl im Autobau

Leichtmetall und Verbundmaterialien revolutionieren den Karosseriebau bei Automobilen. Die Werkstoffe versprechen alleine wegen ihres geringen Gewichts im wahrsten Sinn des Wortes spürbare Erleichterungen für die Fahrzeuge. Hohe Kosten und aufwendige Verarbeitung verhindern jedoch den Einsatz in der Massenproduktion. Mit 90 Prozent Marktanteil dominiert noch immer der Stahl die Materialschlacht der Karosseriebauer. Sogenannte „hochfeste“, „höchstfeste“ oder gar „ultrahochfeste“ Stahlsorten bieten ein so großes Potential fürs Abspecken der Karosserieaufbauten, dass der Werkstoff Stahl den Autobau noch lange prägen wird.

Die gesetzliche Verpflichtung der Autoindustrie, den Ausstoß des Klimagases Kohlendioxid (CO2) stetig weiter zu senken, bis auf 95 Gramm pro Kilometer im Jahr 2022, zwingt die verantwortlichen Ingenieure alle Register zu ziehen. Als Königsweg mit dem Ziel der Verbrauchs- und damit Emissionssenkung gilt unter Fahrzeugentwicklern die Gewichtsreduktion. Als Faustregel gilt: 100 Kilo Gewichtsreduktion sorgen für eine Verbrauchssenkung von rund einem halben Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer. Bei einem Auto mit Ottomotor bedeutet das rund zwölf Gramm CO2 pro Kilometer weniger, bei einem Diesel sind es gut 13 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer, die der Umwelt erspart bleiben.

Bei Limousinen der Oberklasse oder bei Sportwagen, wo das Publikum weniger preissensibel auf die Angebote reagiert, steht bei den Entwicklern traditionell Leichtmetall auf dem Diätplan. BMW hat für seine Elektrofahrzeuge der i-Baureihe Pionierarbeit auf dem Gebiet der Kohlefaserverarbeitung im Karosseriebau geleistet, doch bei den Mobilen, die die Massenmotorisierung gewährleisten, bleibt der Stahl alleine aus Kostengründen ohne Alternative.

Der Preis für Stahl ist unverändert heiß. Derzeit notiert eine Tonne Walzstahl an der Warenterminbörse in Chicago bei 684 Dollar pro Tonne. Das entspricht rund 494 Euro. Die Hersteller liefern dieses Rohmaterial zu Blechen unterschiedlicher Dicke gewalzt, aufgerollt als sogenannte „Coils“ an. Je nach Einsatz betragen die Stärken zwischen 0,6 und drei Millimeter.

Doch längst ist Stahl nicht gleich Stahl. Um den vielfältigen Anforderungen an eine Karosserie gerecht zu werden, kommen hunderte unterschiedliche Stahlsorten zum Einsatz. Im sogenannten „Register europäischer Stähle“ sind aktuell über 2.300 verschiedene Sorten gelistet. In der Summe seiner mechanischen Eigenschaften, wegen der guten Formbarkeit und wegen der großindustriellen Verarbeitungsmöglichkeiten, die Stahl neben seinem günstigen Preis auszeichnen, wird das Metall auf absehbare Zeit das vorherrschende Material im Karosseriebau bleiben.

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Bei einer Karosserie muss Stahl höchst unterschiedliche Anforderungen erfüllen. Für die Fahrgastzelle ist beispielsweise höchste Festigkeit erforderlich. Der sogenannte „Überlebensraum“ für die Passagiere muss so stabil sein, dass bei den verschiedenen Aufprallarten, die die strengen weltweiten Crashnormen definieren, keine Verformung auftritt, die diesen Überlebensraum einschränken könnte. Dagegen muss das Material in den definierten Verformungszonen in Front und Heck so flexibel sein, dass es die Energie beim Aufprall kompensieren kann. Egal, wie unterschiedlich die Anforderung an den jeweiligen Bereich definiert ist, aus Gewichtsgründen muss der eingesetzte Stahl so dünn wie möglich verarbeitet sein.

Die unterschiedlichen Eigenschaften der Stahlbleche entstehen durch variable Anteile an Kohlenstoff (zwischen 0,01 und 2,06 Prozent) oder durch sogenannte „Microlegierungen“. Diese Microlegierungen definieren die Eigenschaften der Kategorien „hochfest“, „höchstfest“ oder „ultrahochfest“ bei Stahl. Durch geringe Beimengungen von Niob, Titan oder Vanadium, lässt sich die Zug- und Druckfestigkeit von Stahl um bis zum Vierfachen bei ultrahochfestem Stahl steigern. Das heißt, ein Bauteil aus einem ultrahochfesten Stahl mit der Stärke von einem Millimeter, verfügt über die gleiche Festigkeit gegenüber Zug und Druck wie das gleiche Teil aus vier Millimeter dickem konventionellen Stahl.

Stahl als vorherrschendes Material bei Karosserien hat sich im Autobau erst ab den Zwanzigern des letzten Jahrhunderts durchgesetzt. Für den Durchbruch sorgte unter anderem die Einführung der selbsttragenden Karosserie, die wachsende Nachfrage nach Großserienfahrzeugen und die Entwicklung geeigneter Pressen, die die Stahlteile mit Drücken in Form bringen konnten, die teilweise mehrere tausend Tonnen betragen. Außerdem lässt sich Stahl gut recyclen, wenn das Auto den Gang alles Irdischen in Richtung Schrottpresse angetreten hat.

Auch den gravierendsten Nachteil des Stahls, seine Korrosionsempfindlichkeit, können Hersteller heute kompensieren. Beispielsweise durch Verzinken. Rostfreier Stahl, im allgemeinen Sprachgebrauch „Edelstahl“, konnte beim Bau von Fahrzeugkarosserien nie Fuß fassen. Edelstahl ist zwar seit 1908 bekannt und entsteht aktuell in einer Größenordnung von 35 Millionen Tonnen pro Jahr, dank einer Legierung mit mindestens 10,5 Prozent Chrom und einem niedrigen Kohlenstoffanteil von maximal 1,2 Prozent. Doch für eine komplette Karosserie ist das Material einmal zu teuer und erfordert eine wesentlich aufwendigere Bearbeitung als konventioneller Stahl.

Außerdem lässt sich rostfreier Stahl nicht lackieren. Der bislang einzige Versuch, Edelstahl zu einer Karosserie zu verarbeiten, ist in Gestalt des Sportwagens DeLorean DMC-12 grandios gescheitert. 1981 und 1982 entstanden von dem eigenwilligen Zweisitzer gerade 8.583 Exemplare. Hätte der Flügeltürer nicht als Zeitmaschine ab 1985 nicht in den Filmkomödien „Zurück in die Zukunft“ reüssieren können, wäre dem Konzept gar keine Zukunft beschieden gewesen. Ganz im Gegensatz zu den hochfesten Stahlsorten.

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Höchststand an den Tanksäulen

<p> Die extrem hohen Spritpreise belasten weiterhin die Autofahrer. Laut ADAC schoss der Preis f&uuml;r einen Liter Diesel in Deutschland gegen&uuml;ber der Vorwoche um 2 Cent auf durchschnittlich 1,507 Euro. Teuer bleibt&rsquo;s auch f&uuml;r die Benziner: Ein Liter Super E10 kostet nach Angaben des Clubs im Bundesdurchschnitt 1,618 Euro &ndash; das sind 3,5 Cent mehr als vor Wochenfrist. Schuld an den hohen Kraftstoffpreisen sind nach wie vor insbesondere die hohen Roh&ouml;lpreise und der schwache Euro.</p> <p> ADAC Pr&auml;sident Peter Meyer forderte die Politik auf, alles zu unternehmen, damit f&uuml;r Millionen Menschen die Mobilit&auml;t wieder bezahlbar wird. Dazu geh&ouml;re auch die R&uuml;cknahme der 2004 vorgenommenen K&uuml;rzung der Pendlerpauschale.</p> <p> Den Verbrauchern r&auml;t der ADAC, die Preise gut zu vergleichen und g&uuml;nstige Gelegenheiten zum Tanken zu nutzen. Detaillierte Informationen zur Preisentwicklung auf dem deutschen Kraftstoffmarkt sowie zu den Kraftstoffpreisen im europ&auml;ischen Ausland findet man unter&nbsp;<a href="http://www.adac.de/tanken" target="_blank">www.adac.de/tanken</a>.</p> <p> Au&szlig;erdem lohne sich ein spritsparendes Fahren. Dazu geh&ouml;rt etwa mit einer niedrigen Motordrehzahl zu fahren, den Reifendruck richtig einzustellen und das Auto von unn&ouml;tigem Ballast zu befreien.</p> <p> &nbsp;</p> <p> <img alt="" src="/files/UserFiles/adac-neu.jpg" style="width: 250px; height: 185px; " /></p>

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Kia Venga: Günstiges Leasing-Angebot für Gewerbekunden

<p> &bull;&nbsp; Kia Fleet Services bietet mit dem Kompakt-MPV in der Sonderausf&uuml;hrung &bdquo;Collection&ldquo; erstmals ein &bdquo;Auto des Monats&ldquo; an<br /> &bull;&nbsp; Leasingfaktor: 1 Prozent bei 48 Monaten Laufzeit und 20.000 km pro Jahr<br /> &nbsp;<br /> Kia Motors Deutschland setzt seine offensive Strategie im Flottengesch&auml;ft fort und macht gewerblichen Kunden k&uuml;nftig in jedem Quartal ein &bdquo;Auto des Monats&ldquo;. Zum Auftakt bietet die Marke den Kompakt-MPV Kia Venga zu besonders g&uuml;nstigen Bedingungen an: Ab sofort bis zum 30. September kann das umfassend ausgestattete Sondermodell Kia Venga &bdquo;Collection&ldquo; als Benziner oder Diesel zu einem Leasingfaktor von 1 Prozent bei 48 Monaten Laufzeit und 20.000 km Laufleistung pro Jahr bestellt werden (Angebot gilt solange der Vorrat reicht). Das entspricht beim Venga 1.6 CVVT einer monatlichen Finanzrate von 159,71 Euro und beim Venga 1.6 CRDi von 174,62 Euro. Die Monatsrate f&uuml;r Wartung und Service betr&auml;gt bei dieser Kombination von Laufzeit und Laufleistung 33 Euro (alle Betr&auml;ge netto).<br /> &nbsp;<br /> Die Kia Fleet Services kooperieren bei dem Angebot mit der Hannover Leasing Automotive. Die Konditionen k&ouml;nnen den Kundenanspr&uuml;chen angepasst werden: durch Laufzeiten von 36 oder 48 Monaten und Laufleistungen von 15.000, 20.000 oder 25.000 Kilometer. Dar&uuml;ber hinaus lassen sich neben der Wartung viele weitere Service-Leistungen nach Bedarf dazu buchen, vom Reifenservice, &uuml;ber Kfz-Steuer, Versicherung und Rundfunkgeb&uuml;hren bis hin zum Schadensmanagement.<br /> &nbsp;<br /> &bdquo;Kia Motors Deutschland hat die Vertriebsorganisation und Services f&uuml;r gewerbliche Kunden systematisch ausgebaut und ist in diesem Markt inzwischen ein ernstzunehmender Wettbewerber&ldquo;, sagte Martin van Vugt, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer (COO) von Kia Motors Deutschland. &bdquo;Das neue Angebot &sbquo;Auto des Monats&rsquo; ist ein weiterer Baustein in unserer Gewerbekundenstrategie &ndash; und der reichhaltig ausgestattete Kia Venga &sbquo;Collection&rsquo; ist zu diesen Konditionen eine hochinteressante Alternative in seinem Segment.&ldquo;<br /> &nbsp;<br /> Klimaautomatik, Sitzheizung, Panoramadach, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen<br /> &nbsp;<br /> Das Sondermodell &bdquo;Collection&ldquo; basiert auf der gehobenen SPIRIT-Ausf&uuml;hrung und verf&uuml;gt zus&auml;tzlich &uuml;ber ein Panoramaglasdach (vorn mit ausstellbarem elektrischem Schiebedach), 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, dunkel get&ouml;nte Scheiben im Fond (Privacy Glass) und eine Metalliclackierung. Zur Ausstattung geh&ouml;ren zudem Klimaautomatik, Sitzheizung vorn, Audiosystem (mit sechs Lautsprechern, USB-, AUX- und iPod-Anschluss sowie Radiofernbedienung am Lenkrad), Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Bordcomputer, Nebelscheinwerfer, D&auml;mmerungssensor, Parksensoren hinten, elektrisch einstellbare, beheizbare und anklappbare Au&szlig;enspiegel, elektrische Fensterheber vorn und hinten, h&ouml;hen- und tiefenverstellbares Lederlenkrad, Lederschaltknauf, h&ouml;henverstellbarer Fahrersitz, klimatisiertes Handschuhfach sowie ein Gep&auml;cknetz und ein Ablagefach im unteren Gep&auml;ckraumboden.<br /> &nbsp;<br /> Der Venga 1.6 CVVT leistet 125 PS und verbraucht durchschnittlich 6,7 Liter pro 100 Kilometer (CO2-Emission: 155 g/km). Bei der 127 PS starken Dieselversion Venga 1.6 CRDi liegt der kombinierte Verbrauch bei 4,9 Liter auf 100 Kilometer (CO2-Emission: 129 g/km).<br /> &nbsp;<br /> &bdquo;5 Sterne&ldquo;-Sicherheit und bis zu 1486 Liter Gep&auml;ckraum<br /> &nbsp;<br /> Der 4,07 Meter lange und 1,60 Meter hohe Kompakt-MPV wurde f&uuml;r sein neuartiges Gestaltungskonzept mit weltweit renommierten Design-Preisen ausgezeichnet (u.a. &bdquo;red dot award&ldquo;). Das Gep&auml;ckraumvolumen kann dank verschiebbarer R&uuml;cksitzbank und doppeltem Gep&auml;ckraumboden &auml;u&szlig;erst flexibel erweitert werden (314 bis 1486 Liter). Im Sicherheitstest Euro NCAP erhielt der Kia Venga die H&ouml;chstwertung &bdquo;5 Sterne&ldquo;. Zur Serienausstattung geh&ouml;ren elektronische Stabilit&auml;tskontrolle (ESC), Bremsassistent (BAS), Berganfahrhilfe (HAC), sechs Airbags und aktive Kopfst&uuml;tzen vorn.<br /> &nbsp;</p>

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