Besonders punkten kann der Wolfsburger bei Ambiente und Verarbeitungsqualität. Außer dem viel nachgefragten Fünftürer gibt es noch eine dreitürige Version und die Variant genannte Kombivariante mit einer Länge von 4,56 Metern. Diese kann bis zu 2,70 Meter lange Gegenstände aufnehmen, das Maximalvolumen des Kofferraums beträgt 1.620 Liter.Motoren und AntriebDas Motorenangebot ist riesig, von sehr vernünftig bis zu sehr sportlich ist alles dabei. Otto- und Dieselmotoren, ein Erdgas- und ein Elektromodell sowie ein Plug-in-Hybrid (GTE) stehen zur Wahl.Die Verbrennungsmotoren sind durchwegs Turbos mit drei oder vier Zylindern. Die Hubraumspanne reicht von einem bis zu zwei Litern, das Leistungsband von 85 PS bis 310 PS im Golf R. Für die Kraftübertragung sorgen je nach Triebwerk ein manuelles Fünf- oder Sechsganggetriebe oder ein Sechsgang-bzw. Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe.Die Erdgas-Version (TGI, 2013 bis 2018) nutzt den 1,4-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 110 PS. Im Schnitt verbrauchte er 3,5 Kilogramm Erdgas.Der Plug-in-Hybrid GTE wurde seit 2014 angeboten. Er kommt auf eine Systemleistung von 204 PS und auf eine elektrische Reichweite von bis zu 50 Kilometern.Ebenfalls seit 2014 im Angebot war der elektrische Golf mit einem 24,2 kWh großen Akku. Der e-Golf leistet 115 PS und kam in der Erstauflage bis zu 190 Kilometer weit (NEFZ). Mit dem Facelift erhielt er ein Update: Der 35,8 kWh große Akku reicht für 231 Kilometer (WLTP).Zwei Kürzel sorgen bei vielen Golf-Fans für Begeisterung: GTI und GTD. Der GTI leistete zunächst 220 PS, seit 2017 sind es 230 PS. Das Diesel-Pendant GTD mit seinen 184 PS ist zwar etwas weniger spritziger, dafür an der Tankstelle mit durchschnittlich 4,5 Liter sparsamer als der GTI mit im Schnitt 6,5 Litern Super.Ausstattung und SicherheitKlassisch wurde der Golf in den Ausstattungslinien „Trendline“, „Comfortline“ und „Highline“ offeriert. Eine Klimaanlage und ein 5-Zoll großer Touchscreen waren Serie. Ab dem zweiten Komfortniveau waren Alufelgen aufgezogen, „Highline" wartete unter anderem mit Bi-Xenon-Scheinwerfern auf. Außerdem gab es viele Sondermodelle wie etwa Cup, Allstar oder Sound. Zahlreiche Assistenten und Sicherheitstechniken standen zur Verfügung. Darunter finden sich Posten wie ein Notbrems-Assistent, Spurhaltehelfer, Fernlichtassistent und ein adaptiver Tempomat. Vieles davon wurde nicht nur einzeln, sondern mit Preisvorteil im Paket angeboten.In der Kompaktklasse nicht selbstverständlich sind Extras wie die adaptiven Stoßdämpfer. Und zum Thema Sicherheit: Beim NCAP-Crashtest erzielte der Golf 2012 eine Fünf-Sterne-Bewertung.QualitätBei den TÜV-Hauptuntersuchungen (HU) schlägt sich der Wolfsburger überwiegend gut. Trotz höherer Laufleistung im Vergleich zum Durchschnitt der geprüften Fahrzeuge fällt die Mängelquote unterdurchschnittlich aus. Ganz mängelfrei kommt der Golf allerdings nicht durch die HU. Die TÜV-Prüfer bemängeln schon ab der ersten HU Federn und Dämpfer. Auch die Lenkanlage und die Bremsscheiben geben Anlass zu Kritik.PreisFür ältere Modelle muss man rund 6.500 Euro investieren. Gepflegte Facelift-Modelle liegen derzeit noch deutlich über 10.000 Euro.FazitMit dem VW Golf 7 kann nicht viel falsch machen. Sein Design ist wie gehabt klassenlos, Platz und Ergonomie stimmen. Das Motorenangebot spricht viele Interessenten und taugt für viele Einsatzzwecke.