Das Bundesamt für Justiz wird in Abstimmung mit dem Bundesministerium der Justiz gegen Unternehmen, deren gesetzliche Frist zur Offenlegung von Rechnungslegungsunterlagen für das Geschäftsjahr mit dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2020 am 31. Dezember 2021 en­det, vor dem 7. März 2022 kein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 des Handelsgesetz­buchs einleiten. Damit sollen angesichts der andauernden COVID-19-Pandemie die Belange der Beteiligten angemessen berücksichtigt werden.nHinweis:nAnzumerken ist, dass das Bundesamt für Justiz keine Fristverlängerung gewährt, sondern lediglich die Einleitung von Ordnungswidrigkeitsverfahren zeitlich bis zum 7. März 2022 hin­ausgeschoben hat.