Der Auto-Abo-Anbieter Fleetpool schlüpft unter das Dach des internationalen Mobilitätsdienstleisters ALD Automotive. Wie die beiden Unternehmen am Mittwoch bekannt gaben, übernehme ALD die Fleetpool Group einschließlich deren Flotte von mehr als 10.000 Fahrzeugen vollständig. Finanzielle Details wurden zunächst nicht bekannt. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Freigabe.nVon dem Deal verspricht sich Fleetpool den notwendigen finanziellen Spielraum für eine Expansion in weitere europäische Märkte. Im Gegenzug weitet ALD sein Leistungsspektrum um den Baustein Auto-Abos aus. Über die von Fleetpool in-house entwickelte Software könne man künftig Autoherstellern maßgeschneiderte digitale Komplettlösungen anbieten, mit der diese ihre Vertriebskanäle und Dienstleistungen erweitern könnten, hieß es.nALD-Chef Tim Albertsen erklärte: "Unser Fokus liegt weiter auf wertsteigernden Akquisitionen mit direktem Kundennutzen, um unsere führende Position im Segment des flexiblen Full-Service-Leasings zu stärken." Fleetpool weise eine "beeindruckende Erfolgsbilanz mit Spitzentechnologie und hochkarätiger Mobilitäts-Expertise" aus.nFleetpool-Gründer Gert Schaub nannte den Zusammenschluss ein "Perfect Match". "Wir verfolgen beide ähnliche, langfristige Strategien, haben einen 360-Grad-Ansatz und bekennen uns klar zu Partnerschaften mit den Automobilherstellern", sagte der CEO. Mit ALD im Rücken wolle man vom deutschen zum europäischen Marktführer bei volldigitalen All-inclusive-Auto-Abos werden.nDen Angaben zufolge bleibt Fleetpool mit Hauptsitz in Köln weiterhin eigenständig – unter der Führung von Schaub. Das Netz an Eigenmarken, darunter "eazycars", "like2drive" und "Conqar", soll weiter gestärkt und ausgebaut werden. Schaub kündigte an, Fleetpool bis zum Jahr 2026 in mehr als zehn europäischen Ländern an den Start zu bringen.