Die Autohaus-Gruppe Preckel mit Sitz in Krefeld steigt groß ins Geschäft mit Transportern der chinesischen Marke Maxus ein. Das teilten die beiden neuen Partner heute mit. Demnach verkauft und repariert Preckel Automobile künftig an sechs seiner neun Standorte die Elektro-Transporter der Tochter des chinesischen SAIC-Konzerns. Obwohl hierzulande vielerorts unbekannt, zählt dieser zu den größten Autoherstellern der Welt und verantwortet hierzulande unter anderem das Revival der Marke MG.nDas Portfolio von Maxus hierzulande besteht derzeit aus vier Transportern unterschiedlicher Größe. Drei davon werden rein elektrisch betrieben. Dieses Portfolio gab für Preckel-Geschäftsführer Jörn Wohlers letztlich den Ausschlag: "Elektrisch angetriebene Nutzfahrzeuge sind die perfekte Lösung für Betriebe und Dienstleister, die überwiegend in urbanen Räumen unterwegs sind. Die Kombination aus zukunftsfähigem Antrieb und uneingeschränktem Nutzwert der Maxus-Transporter hat uns überzeugt", erklärte er.nMeilenstein für Maxus-ImporteurnFür den Maxus-Importeur Maxomotive Deutschland ist der neue Handels- und Servicepartner ein wichtiger Erfolg: Bis Jahresende hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, das Händlernetz von ca. 20 auf 60 Standorte auszubauen. Die sechs Standorte der Preckel Gruppe sind daher ein wichtiger Meilenstein. "Mit der neuen Vereinbarung sind wir im Rheinland hervorragend aufgestellt und können unseren Kunden ein dichtes und zuverlässiges Servicenetz anbieten", sagte Gerald Lautenschläger, Country Manager für Maxus in Deutschland. Mittelfristig strebt Maxomotive 150 Standorte für sein Vertriebsnetz an.nGroß angelegter FirmenumbaunFür die Preckel Gruppe ist der Ausbau des Nutzfahrzeug-Geschäfts mit der neuen Marke Teil eines tiefgreifenden Firmenumbaus. Zu diesem gehörte unter anderem die zum 1. September vollzogene Umfirmierung von "P&A-Preckel-Gruppe" zu "Preckel Automobile". Dieser war nötig geworden, weil sich der Geschäftspartner und Geschäftsführer Christoph Arians Ende 2018 aus dem Unternehmen zurückgezogen hatte.nDie Geschäftsführung besteht derzeit aus Jörn Wohlers und Verena Preckel, welche zugleich die nunmehr vierte Generation der Eigentümerfamilie in dem 101 Jahre alten Familienunternehmen repräsentiert.nWeniger Standorte und ZentralisierungnIm Zuge des Firmenumbaus hat die Gruppe außerdem die Zahl ihrer Standorte reduziert. 2020 etwa ging der Standort auf der Düsseldorfer Automeile am Höherweg an die Essener BOB Automotive Group. Darüber hinaus wurden der Karosseriebereich und zentrale Funktionen wie Buchhaltung, Disposition und IT zentralisiert.nAktuell ist das Unternehmen nach eigenen Angaben dabei, alle Autohaus-Prozesse zu digitalisieren um "papierlos" zu werden. Damit einher gehen umfangreiche Investitionen in die Standorte, etwa in eine neue IT-Architektur mit abschließender Umstellung auf Cloud Anfang 2022.nDie Preckel Automobile GmbH betreibt derzeit Autohäuser in Krefeld, Mönchengladbach, Heiligenhaus, Solingen, Geldern, Kleve und Wuppertal. Zu den Marken im Portfolio zählen unter anderem Renault, Dacia, Nissan, Fiat, Alfa Romeo, Jeep, Kia und nun auch Maxus.