Freitag, 7. Mai 2021 Porsche startet erfolgreich ins neue Jahr Die Porsche AG hat im ersten Quartal des Jahres 2021 ein operatives Ergebnis von 1,2 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das ist im Vergleich zum Vorjahr (572 Millionen Euro) eine Steigerung auf mehr als das Doppelte. Der Umsatz wuchs von 6,0 im Vorjahresquartal auf 7,7 Milliarden Euro, das entspricht einem Plus von 28 Prozent. Die Umsatzrendite verbesserte sich von 9,5 auf 16,2 Prozent. Damit gehört Porsche weiterhin zu den profitabelsten Automobilherstellern der Welt. In den ersten drei Monaten des Jahres lieferte Porsche weltweit fast 72.000 Fahrzeuge aus, das waren 36 Prozent mehr als im Vorjahr. Das beliebteste Modell war der Macan, der an 22.458 Kunden übergeben wurde. Auch der Taycan, Porsches erster vollelektrischer Sportwagen, wurde im ersten Quartal stark nachgefragt: Er wurde 9.072 Mal ausgeliefert – fast genauso oft wie die Sportwagen-Ikone 911 (9.133). Ein weiterer Grund für die großen Zuwächse bei Umsatz und Ergebnis ist die Konjunkturdelle, die die Corona-Pandemie im ersten Quartal des vergangenen Jahres ausgelöst hatte.„Hinter den starken Zahlen steckt eine starke Mannschaft. Mit unserem Teamwork steuern wir das Unternehmen erfolgreich durch diese herausfordernden Zeiten – und setzen dabei auf unsere junge, attraktive Produktpalette“, sagt Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG. „Wir werden dieses Jahr deutlich mehr Taycan verkaufen als 2020. Unser vollelektrisches Erfolgsmodell hat im ersten Quartal bereits fast die Hälfte der Auslieferungszahlen des Gesamtjahres 2020 erreicht. Besonders erfreulich daran: Etwa 50 Prozent der Käufer sind Neukunden. Der Taycan vergrößert also unsere Fangemeinde.“Finanz-Vorstand Lutz Meschke ist insbesondere mit der hohen Liquidität des Unternehmens zufrieden: „Unser starker Netto-Cashflow von mehr als 1,5 Milliarden Euro zeigt, dass wir margenstark aufgestellt sind.“ In den ersten drei Monaten des Jahres 2020 war der Netto-Cashflow noch im negativen Bereich (-219 Millionen Euro) gelegen. „Falls unser erfolgreicher Start ins Jahr 2021 nicht durch einen möglichen Mangel an Halbleitern gebremst wird, bin ich optimistisch, dass wir am Ende ein operatives Rekordergebnis abliefern können“, sagt Meschke. Bei aller Zuversicht kündigt er an, das Ergebnisprogramm 2025 weiterhin konsequent voranzutreiben: „Bei allen Erfolgen dürfen wir nicht vergessen, dass wir vor großen Herausforderungen stehen. Deshalb bleiben wir trotz allem ständig auf der Suche nach neuen Erlös- und Einspar-Potenzialen.“