Der Auto-Abo-Anbieter Vive La Car plant auch in diesem Jahr ein kräftiges Wachstum. "Wir wollen unser Netzwerk auf knapp 1.300 Händler verdoppeln", erklärte Mathias R. Albert, CEO und Gründer, am Freitag in Stuttgart. Aktuell arbeite man mit mehr als 600 Autohäusern in den drei D-A-CH-Märkten zusammen.nVive La Car war vor zwei Jahren mit seinem Subscription-Angebot gestartet. Das Unternehmen hat keinen eigenen Fahrzeugbestand, sondern vermittelt Neu- und Gebrauchtwagen von Markenhändlern zur flexiblen Nutzung mit Komplettrate. Die Zahl der am Auto-Abo interessierten User sei mittlerweile fünfstellig, die täglich abgeschlossenen Abos hätten sich 2020 verzehnfacht, hieß es.nAlbert: "Das Angebot passt in die Zeit und zu einer neuen Generation hinter dem Steuer." Aktuell betreibt Vive La Car neun Plattformen. Das Angebot umfasst rund 500 verschiedene Modelle sowie mehr als 25 Marken. 2020 war das Start-up trotz der herausfordernden Corona-Situation nach Österreich und die Schweiz expandiert. Gleichzeitig wurden in diesen Märkten White-Label-Lösungen für die Hersteller Hyundai und BMW/Mini realisiert.nWie wichtig das Kooperationsgeschäft für Vive La Car ist, zeigt die jüngst angekündigte Partnerschaft mit Renault. Ab Mai sollen auch die deutschen Renault-Händler Vorführwagen, Tageszulassungen und Neuwagen im Abonnement anbieten können. "Wir sind sehr stolz auf die zahlreichen Kooperationen mit den Automobilherstellern", betonte Albert. Mit Blick auf die weitere Internationalisierung des Geschäfts sagte er: "Im Fokus haben wir zunächst Westeuropa und zwei Märkte in Osteuropa."nUm das Wachstum stemmen zu können, hat Vive La Car auch in Personal und Räumlichkeiten investiert. Inzwischen beschäftigt das junge Unternehmen mehr als 50 Mitarbeiter, zudem hat man unter der neuen Adresse Zettachring 2 ein größeres Büro für die Abteilungen Marketing, Sales, Finance, Service und IT bezogen.nBerlin-Niederlassung geplantnMit der Übernahme eines Entwicklerstudios im kroatischen Zagreb ab 1. Mai erhöht Vive La Car überdies seine Kapazitäten in der IT-Entwicklung. Geplant ist auch die Eröffnung einer Dependance in Berlin. "Dort werden wir UX/UI, Produkt und Investor Relations ansiedeln", so Albert.