Bleibt das Auto im Winter liegen oder startet erst gar nicht, ist oft eine schlappe Batterie die Ursache. Diesen Winter wird sie allerdings besonders beansprucht. Denn der lange Stillstand des Fahrzeugs setzt ihr zusätzlich zu. Eine schwache Autobatterie ist laut Statistik der ADAC Straßenwacht eine der häufigsten Pannen im Winter. Das ist ärgerlich – vor allem, wenn Sie gerade auf dem Weg zur Arbeit oder nach Hause sind.  Erste Anzeichen können Autofahrer bereits wahrnehmen, wenn bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt der Anlasser nur noch müde durchdreht, so der ADAC. In diesem Fall sollten Sie die Autobatterie umgehend prüfen und gegebenenfalls gleich austauschen lassen, rät der Club. Andernfalls laufen Sie Gefahr, dass Ihr Auto nicht mehr anspringt.  Corona-Maßnahmen schaden Autobatterie Um die Autobatterie zu pflegen, sollten Kurzstrecken vermieden werden. Dies ist allerdings aufgrund der Corona-Maßnahmen und der Einschränkungen im Bereich des Bewegungsradius kaum noch möglich. "Längere Strecken mit einer Geschwindigkeit, bei der die Drehzahl sich erhöht, sind innerhalb des 15-Kilometer-Radius nicht möglich, aber reichen vielleicht im Einzelfall bzw. bei nur schwächelnder Batterie aus", erklärt Katja Legner, Unternehmenssprecherin beim ADAC, auf Nachfrage von t-online. Falls das nicht möglich ist, können Sie die Batterie zu Hause an ein externes Ladegerät anschließen oder den Akku fremdstarten lassen, rät Legner. Ferner sollten Sie ohne laufenden Motor alle möglichen Verbraucher wie Radio, Licht, Lüftung oder Sitzheizung kurz oder gar nicht nutzen. Auch ein Auto, das nicht abgeschlossen ist, kann an der Batterie saugen. Einige Steuergeräte bleiben dann nämlich betriebsbereit. Autobatterie pflegen Wichtig ist zudem, dass die Batterie sauber bleibt. Autobesitzer sollten sich vergewissern, dass die Verbindung zwischen Batteriepol und Batteriepolklemme nicht schmutzig ist und festsitzt. Zur Pflege und zum Schutz vor Korrosion lassen sich die Anschlüsse mit Batteriepolfett oder Polspray pflegen.