Klassische Wohnwagen sind groß, sperrig und teuer. Und häufig erfordern sie einen speziellen Führerschein. Diesen Mikro-Camper hingegen kann sogar ein Motorrad ziehen. Und dennoch steckt er voller schlauer Ideen. Gerade während Corona träumen viele von ihrem nächsten Sommerurlaub oder nur einem kurzen Wochenend-Trip. Vom Einschlummern mit Meerblick. Oder dem Aufwachen vor einem Gebirgspanorama. Aber nicht jeder kann und will sich einen eigenen Wohnwagen leisten. Denn viele von ihnen kosten ein kleines Vermögen und einen großen Aufwand. Aber es gibt immer mehr Mikro-Wohnwagen, die selbst auf kleinem Raum eine Menge zu bieten haben. Einer von ihnen ist der Earth Traveler. Mehr Raum: An den Außenwänden lassen sich Zelte anbringen, die im Stauraum unter der Wohnfläche untergebracht werden können. (Quelle: Hersteller) Foto-Serie mit 8 Bildern Ein Gewichtheber könnte den kleinen Anhänger spielend in die Luft reißen, denn er wiegt nur rund 140 kg. Trotzdem bietet er Platz für vier Camper – die sich allerdings mögen sollten, denn nennenswerter Abstand ist auf knapp 3,40 Metern Länge natürlich nicht möglich. Solarstrom kommt vom Dach Der Platz kann aber erweitert werden – zumindest nach oben. Das Dach lässt sich nämlich in zwei Hälften nach oben schwenken. Dadurch entsteht innen deutlich mehr Raum. Außerdem können an den Außenwänden mehrere Zelte angebracht werden, sodass noch mehr Platz entsteht. Innen ist natürlich nur das Nötigste untergebracht: Eine Heizung, Beleuchtung, eine Mini-Küche – mehr gibt es nicht. Den nötigen Strom erzeugt eine Solaranlage. Solaranlage auf dem Dach: Sie kann beispielsweise eine Küche mit Strom versorgen, die der Hersteller ebenfalls im Angebot hat. (Quelle: Hersteller) Außerdem stecken in dem Mikro-Camper eine ganze Reihe raffinierter Ideen – die sich die Natur ausgedacht hat. So erinnert seine Form etwa nicht zufällig an einen Regentropfen. Dadurch ist er nämlich sehr aerodynamisch, was beim Fahren viel Sprit spart. Oder Strom, denn als einer von nur wenigen Wohnwagen lässt sich der Earth Traveler auch von einem Elektroauto und selbst von einem Motorrad ziehen. Und wenn es mal nicht an die See oder in die Berge geht, kann er auch als normaler Anhänger beispielsweise bei einem Umzug mithelfen. Der Camper-Zwerg entsteht in Santa Fe (US-Bundesstaat New Mexico) – und zwar komplett in Handarbeit. Deshalb sind Extrawünsche kein Problem, sagen seine Erbauer. Der Basispreis: umgerechnet derzeit etwa 8.300 Euro (10.000 US-Dollar).