Freitag, 25. September 2020 Puma ST: Erstes europäisches Performance-SUV von Ford Puma ST: Mit 147 kW (200 PS) Spitzenleistung spurtet das erste europäische Performance Crossover-SUV von Ford in voraussichtlich 6,7 Sekunden auf 100 km/h Ford komplettiert die Puma-Produktlinie: An der Spitzesteht nun der neue Puma ST, das erste europäische Performance Crossover-SUV von Ford. Eskostet ab 34‘100 Schweizer Franken und ist ab Oktober bestellbar. Als Kraftquelle dient demPuma ST die 147 kW (200 PS)1 starke Version des EcoBoost-Turbo-Direkteinspritzers mit 1,5Liter Hubraum. Dieses Aggregat beschleunigt das erste Hochleistungs-Crossover SUV derMarke für den europäischen Markt in voraussichtlich 6,7 Sekunden2 von 0 auf 100 km/h. Dabeivereint der neue Puma ST das energiegeladene Fahrerlebnis aller Ford Performance-Modellemit dem Komfort und der Flexibilität eines kompakten Crossover Sports Utility Vehicles. neue Puma ST reizt die Möglichkeiten der B-Segment-Plattform von Ford weiter aus undsetzt dem tendenziell höheren Fahrzeugschwerpunkt eines SUV ein speziell entwickeltesFahrwerk entgegen. So weist der hintere Verbundlenker eine Festigkeit von 2.000 Nm/deg auf.Dieser Wert liegt 40 Prozent über dem des Ford Fiesta ST und 50 Prozent über dem der Puma-Standardversionen. Ein in die hintere U-Sektion integrierter Stabilisator mit 28 MillimeterDurchmesser senkt die Rollneigung in Kurven ebenso wie sein vorderes, 24 Millimeter starkesGegenstück.Der neue Puma ST ist das einzige Fahrzeug in seinem Segment, das auf Wunsch über einmechanisches LSD-Sperrdifferenzial von Quaife verfügt (LSD = Limited-Slip Differential). Es istals Bestandteil des optionalen Performance Pakets erhältlich und optimiert die Traktion an derangetriebenen Vorderachse, was sich sowohl in verbessertem Fahrverhalten als auch inminimiertem Untersteuern vor allem am Kurvenausgang niederschlägt. Dabei verhindert dieSperre ein Durchdrehen des entlasteten Rads auf der Kurveninnenseite und leitet dasAntriebsmoment jenem Rad zu, das den besseren Grip besitzt.Im fein abgestimmten Zusammenspiel mit der Torque Vectoring Control verbessert das Systemzudem die Strassenlage und Spurstabilität, indem es durch gezielte Bremseingriffe amkurveninneren Rad die Tendenz zum Untersteuern in Kehren reduziert. Ergebnis: einegelungene Balance aus optimiertem Grip auf trockener Fahrbahn und gutmütigemEigenlenkverhalten im Nassen.Spurstabilität, Agilität und Ansprechverhalten des Performance-Modells profitieren auch vonden patentierten Force Vectoring-Federn von Ford. Die individuellen, seitengebundenen undgegenläufig gewundenen Federn üben vektorielle Kräfte auf die Hinterradaufhängung aus. Sowerden Kurvenkräfte direkt in die Federn abgeleitet, was wirkungsvoll die Seitenneigungverringert. Hinzu kommen vorn und hinten frequenzreaktive Zweirohr-Dämpfer von Hitachi. IhrDämpfungsverhalten wirkt einerseits der Seitenneigung entgegen und schluckt andererseitskleinere Strassenunebenheiten bei höheren Geschwindigkeiten.Lenkung: 25 Prozent direkter als bei den Puma-BasismodellenDie Lenkung des neuen Puma ST wartet mit einem Übersetzungsverhältnis von 11,4:1 auf.Damit setzt sie Lenkbefehle fast 25 Prozent direkter um als die Steuerung der Puma-Basismodelle. Um diesen Effekt zu erzielen, hat Ford die vorderen Achsschenkel mit einemkürzeren Lenkarm und die Zahnstange mit einer direkteren Übersetzung versehen – dieseMassnahmen verbessern die Reaktion auf Einlenkbewegungen spürbar.„Die Lenkung steht bei jedem ST im Mittelpunkt. Sie ist die entscheidende Schnittstellezwischen Fahrer und Strasse. Der neue Ford Puma ST lenkt ausgesprochen gut ein. Die direkteund präzise Reaktion des Fahrzeugs auf Lenkbefehle vermittelt Vertrauen – eine wichtigeVoraussetzung für den hohen Fahrspass“, berichtet Stefan Münzinger.EcoBoost-Aggregat fasziniert mit kraftvoller, reaktionsschneller LeistungsentfaltungDie hochentwickelte 147-kW-Version (200 PS) des 1,5 Liter grossen EcoBoost-Benzin-Direkteinspritzers hat ihre Premiere im mehrfach ausgezeichneten Ford Fiesta ST gefeiert. Siewartet mit fortschrittlicher Turbo-Aufladung, Hochdruckeinspritzung und unabhängigerSteuerzeitenverstellung der beiden Nockenwellen (Twin-independent Variable Cam Timing) auf.Diese Konfiguration kommt sowohl den sportlichen Fahrleistungen als auch derKraftstoffeffizienz des neuen Puma ST zugute.Die Dreizylinder-Architektur des Voll-Aluminium-Motors liefert bereits bei niedrigen Drehzahlenein hohes Drehmoment. Zur Leistungssteigerung kommen ein radial-axialer Turbolader und einintegrierter Auslasskrümmer zum Einsatz. Letzterer verkürzt die Distanz, die die Auspuffgasevom Zylinder bis zum Turbolader zurücklegen – so baut sich der nötige Ladedruck schneller aufund das „Turboloch“ bleibt praktisch aus.