Über eine Ablösung Jürgen Stackmanns an der VW-Vertriebsspitze wurde bereits längere Zeit spekuliert. Nun ist es so weit: Der bisherige Chef von Porsche USA, Klaus Zellmer, übernimmt den Posten. Jetzt ist es offiziell: Klaus Zellmer wird mit sofortiger Wirkung neuer Vorstand für Vertrieb, Marketing und Aftersales der Marke Volkswagen Pkw. Er folgt in dieser Position auf Jürgen Stackmann, der den Konzern verlässt. Das gab der Autobauer am Dienstag bekannt.nZellmer ist seit 1997 bei Porsche und führt seit knapp fünf Jahren die Geschäfte der VW-Tochter in den USA. Stackmann war ebenso lange Vertriebsvorstand der Wolfsburger Hausmarke.n"Klaus Zellmer hat mehr als 20 Jahre Erfahrung im Vertriebsbereich und verfügt über ein tiefes Verständnis der internationalen Automobilindustrie", erklärte VW-Pkw-Chef Ralf Brandstätter. Unter anderem war Zellmer von 2010 bis 2015 verantwortlich für das Porsche-Geschäft in Deutschland. In diesem Zeitraum stiegen die Auslieferungen auf dem Heimatmarkt von rund 13.000 auf 24.000 Fahrzeuge. Sein Nachfolger in den USA wird zum 1. November Kjell Gruner, der seit 2010 das Marketing von Porsche leitet.  Sein Vorgänger, Jürgen Stackmann, verlässt den VW-Konzern.© Foto: Volkswagen Nachdem Volkswagen-Konzernchef Herbert Diess nach einem Streit mit dem Aufsichtsrat die Führung der Kernmarke VW Pkw hatte abgeben müssen, war es im Sommer zu einem großangelegten Stühlerücken in den Führungsriegen der Konzernmarken gekommen. Auch über eine Ablösung Stackmanns war bereits längere Zeit spekuliert worden. Vergangene Woche hatte dann das "Manager Magazin" unter Berufung auf Beteiligte gemeldet, dass Zellmer den Posten übernehmen soll (wir berichteten).nStackmann habe den Vertrieb mit viel Engagement und Kompetenz durch herausfordernde Zeiten gesteuert, betonte Brandstätter. Gleichzeitig habe er sein Ressort auf die großen Transformationsthemen der Autoindustrie vorbereitet. "Dafür danken wir ihm ausdrücklich."nStackmann arbeitete zehn Jahre in Top-Positionen für den VW-Konzern, unter anderem auch für die Töchter Skoda und Seat. Seine Berufslaufbahn hatte er 1998 beim Rivalen Ford in Köln gestartet. (tm/rp)