Topnews Freitag, 7. August 2020 Seat Leon: die Evolution der Illumination Moderne Heckleuchtengrafik, dynamische Blinker und Voll-LED-Scheinwerfer Etwa 90 Prozent der Informationen nehmen wir beim Fahren über das Auge auf. Deshalb ist die Beleuchtung eines Fahrzeugs so wichtig für das Sehen und Gesehenwerden und stellt damit einen elementaren Aspekt der Fahrzeugsicherheit dar. Die Lichttechnologie für SEAT Fahrzeuge entwickelt seit 1975 das Technische Zentrum des spanischen Automobilherstellers. Um beispielsweise realistische Bedingungen für Nachtfahrten zu simulieren, wird hier auch mit einem optischen Tunnel für Test- und Validierungssysteme gearbeitet. Damit stellt SEAT sicher, dass die Scheinwerfer sowohl den besten Sichtkomfort als auch maximale Sicherheit bieten. Heutzutage ist die Beleuchtung aber auch ein fundamentaler Bestandteil des Designs und eines der Elemente, die einem Fahrzeug seine Persönlichkeit und seinen Ausdruck verleihen. Die Lichttechnologien haben sich gerade in den letzten beiden Jahrzehnten stark weiterentwickelt, von Xenon-Scheinwerfern über LED-Leuchten bis hin zu assistierenden und dynamischen Beleuchtungssystemen. Seit seinem Start im Jahr 1999 ist der SEAT Leon auch hinsichtlich dieser Technologien kontinuierlich aktualisiert worden. In der neusten Generation des SEAT Leon erreicht die Lichttechnologie das bislang höchste Level.Erste Generation: Kraft und Persönlichkeit Seit der ersten Generation sticht der SEAT Leon in puncto Illumination hervor, sowohl beim Design als auch bei der Beleuchtungskapazität. Schon der erste SEAT Leon war dank kraftvollen Halogenscheinwerfern in Tränenform seiner Zeit voraus. Die auffälligen Rückleuchten erstreckten sich am Spoiler beinahe über die gesamte Fahrzeugbreite. Für die Exterieur- und Interieur Beleuchtung wurden Glühbirnen verwendet, für das Abblend- und das Fernlicht kamen bereits Halogenleuchten zum Einsatz. Die weiterentwickelten Glühbirnen mit Edelgasfüllung undWolframdraht enthielten auch eine geringe Menge an Halogenen wie Iod und Brom. Die Halogenscheinwerfer mit H7-Glühlampen lieferten bis zu 450 Lumen Lichtstärke (Lichtstrom auf der Strasse bei Abblendlicht), hatten bei einer Farbtemperatur von 3’200 Kelvin etwas weisseres warmes Licht und verbrauchten 55 Watt bei Abblendlicht. Die Nebelscheinwerfer waren serienmässig verbaut, der Fahrer konnte die Leuchtweite über einen Steuerknopf einstellen, um den Verkehr bei grösstmöglicher Reichweite trotz wechselnder Beladung nicht zu blenden. Zweite Generation: die grosse Technik-Welle Zwischen 2005 und 2012 wurde der SEAT Leon laufend mit der neusten Beleuchtungstechnologie ausgestattet: Seit seiner Markteinführung konnten Kunden erstmals zwischen Halogen- und Bi Xenon-Scheinwerfern mit Gasentladungslampen für Abblend- und Fernlicht wählen. Diese Technologie brachte mehr Lichtstärke (850 Lumen statt 500 bei Halogenleuchten), einen 35 Prozent niedrigeren Stromverbrauch und eine grössere Nennlebensdauer. Ausserdem reduziert das weissere Licht mit einer Farbtemperatur von 4’000 Kelvin die Ermüdungserscheinungen der Augen bei längeren Nachtfahrten. Die Scheinwerfer verfügten über eine automatische und dynamische Leuchtweitenregulierung. Mithilfe von zwei Sensoren und einem elektronischen Steuerungsgerät passte sich die Lampenstellung automatisch Beladung, Beschleunigung und Bremsung an, um die Sicherheit zu erhöhen und den Gegenverkehr nicht zu blenden. Darüber hinaus gab es erstmals eine Lichtautomatik.Zudem verfügte der SEAT Leon der zweiten Generation bereits über weitere Innovationen wie das Abbiegelicht, das sich seit dem Facelift die Nebelscheinwerfer zunutze machte. Das Kurvenlicht der Bi-Xenon-Scheinwerfer erhellte zudem Kurven bei Nacht, sodass der Fahrer stets den Kurvenwinkel erfassen konnte, was die Sicherheit und das Fahrvertrauen erhöhte. Mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Modells wurden auch LED-Rückleuchten eingeführt.Dritte Generation: Voll-LED-Scheinwerfer als Klassennorm Im Jahr 2012 setzt sich der SEAT Leon von seiner Konkurrenz klar ab, indem er als erstes Fahrzeug wahlweise mit Halogen- oder Voll-LED-Scheinwerfern verfügbar war. Als erstes Auto der Marke zierte das charakteristische dreieckige LED-Rücklicht sein Heck.Die Lichtstärke von 600 Lumen (Lichtstrom auf der Strasse bei Abblendlicht) lag deutlich über der von Halogenleuchten (die Anzahl der Lumen pro verbrauchtem Watt war bis zu fünfmal höher als die von Gasentladungslampen). Die Farbtemperatur betrug 5’000 Kelvin – ein kaltes Licht, das dem Tageslicht ähnelt. Es bietet eine grössere Klarheit und trägt so zu einer weiteren Verringerung der Ermüdung der Augen bei. « Zurück