Trotz starker Einbußen in der ersten Jahreshälfte sieht sich die koreanische Automarke "gut aufgestellt" für die kommenden Monate. Im Juli zeigte sich bereits ein starker Aufwärtstrend. Trotz der durch die Corona-Pandemie beeinträchtigten Wirtschaftslage blickt Hyundai Deutschland mit Optimismus auf die verbleibenden Monate 2020. "Wir sehen uns gut aufgestellt und wollen die Marktanteilsverluste des ersten Halbjahres in der zweiten Jahreshälfte nicht nur ausgleichen, sondern unseren Marktanteil im Vergleich zum Vorjahr leicht ausbauen", sagte Geschäftsführer Jürgen Keller einer Mitteilung zufolge.nDie koreanische Automarke hatte von Januar bis Ende Juni 38.148 Pkw-Neuzulassungen erzielt, das waren 38,6 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2019. Der Marktanteil schrumpfte von 3,4 auf 3,2 Prozent.nGeschäft zieht im Juli stark annKellers Zuversicht liegt in einem starken Juli-Geschäft begründet. Mit über 11.400 abgeschlossenen Kaufverträgen sei dieser der erfolgreichste Monat in der Unternehmensgeschichte gewesen, so der Deutschland-Chef. Im Vergleich zum Vorjahresmonat bedeute der Wert ein Wachstum von 38 Prozent.nDen Angaben zufolge wurde mit über 11.000 Zulassungen und einem Marktanteil von 3,5 Prozent im Juli ebenfalls ein Topergebnis erzielt. Die Privatzulassungen stiegen um 68 Prozent im Vergleich zum Juli 2019. Mit über 6.000 Privatzulassungen liegt der Marktanteil bei 4,7 Prozent.n"Die Anreize im Markt haben die Kundennachfrage positiv beeinflusst. Der Bestwert bei den Kaufverträgen unterstreicht dabei die breite und attraktive Modellvielfalt, die Hyundai seinen Kunden bieten kann", betonte Keller. Gleichzeitig sei der Bestand an zugelassenen Fahrzeugen im Handel um 22 Prozent gesenkt worden.nKräftig gewachsen ist die Nachfrage nach elektrifizierten Hyundai-Modellen. Keller meldete für Juli 3.200 abgeschlossene Kaufverträge für batterieelektrische, Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge. Das entspreche einer Verzehnfachung gegenüber dem Vorjahresmonat. Besonders beliebt sei der Kona Elektro mit 2.000 Bestelleingängen. "Dank der Produktion in Europa sind unsere Elektroautos einschließlich des Kona Elektro sofort verfügbar. Wir können die gestiegene Nachfrage zügig bedienen", so Keller. (rp)