Die Kfz-Landesverbände Sachsen-Anhalt und Thüringen haben sich am Dienstag im Mitteldeutschen Kraftfahrzeuggewerbe zusammengeschlossen. Die neue Organisation vertritt die Interessen von 2.000 Betrieben. Weichenstellung im deutschen Kfz-Gewerbe: Die Spitzenvertreter der Landesverbände Sachsen-Anhalt und Thüringen haben am Dienstag die Zusammenführung beider Organisationen beschlossen und das Mitteldeutsche Kraftfahrzeuggewerbe e.V. (MDK) gegründet. Der neue Verband werde sich den anstehenden gewaltigen Strukturveränderungen im Kfz-Handel und Service stellen, sagte der neu gewählte Präsident des MDK, Thomas Peckruhn, laut einer Mitteilung. "Die Zusammenführung ist die konsequente Folge aus der seit Jahren gelebten engen Kooperation beider Verbände, welche nun eine neue Stufe der gemeinsamen Interessenvertretung beschreitet."nMit dem Zusammenschluss unter einem Dach entsteht laut Geschäftsführer Dietmar Hoffmann eine neue Organisation, die die Kompetenzen beider Verbände vereine. Man wolle die bestehenden Ressourcen nutzen, um den rund 2.000 Mitgliedsbetrieben einerseits zukunftsweisende Angebote zu bieten und andererseits der politischen Arbeit als Interessenvertreter der Autohäuser und Kfz-Werkstätten in beiden Bundesländern größeres Gewicht zu verleihen.nMDK-Präsident Peckruhn ist Inhaber der Autohaus Liebe Gruppe aus Sangerhausen mit neun Standorten in Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen und Niedersachsen. Vizepräsident ist Helmut Peter aus Nordhausen. Der geschäftsführende Gesellschafter der Autohaus-Peter-Gruppe mit 24 Standorten war erst Ende Juni an die Spitze des Landesverbandes Thüringen gewählt worden (wir berichteten). (se)