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Im neuen VW T-Roc Cabrio gibt es ein Platzproblem

2020-03-25

Ein wahrlich windiges Wagnis: VW macht den T-Roc zum Cabrio. Durch das aufklappbare Verdeck lässt das Kompakt-SUV schnell Sommergefühle aufkommen – ein Knopfdruck genügt. Allerdings fährt dadurch auch immer ein großer Nachteil mit. Ein SUV als Cabrio – das ist neu, zumindest aus Wolfsburg. Es vereint den Frischluft-Spaß mit den gefühlten Vorteilen des SUV: Man sitzt ein bisschen höher und fühlt sich mit robuster Karosserie und mehr Bodenfreiheit für manche Ausflugsfahrt gerüstet – selbst wenn es den offenen T-Roc nicht mit Allradantrieb gibt. Viel frischer Wind binnen Sekunden Dafür bringt das Cabrio jede Menge frischen Wind in ein sieches Segment. Im wörtlichen Sinn, weil sich binnen neun Sekunden das Stoffdach nach hinten faltet, sich der Blick zum Himmel öffnet und eine Brise den Kopf streift. Und im übertragenen Sinn, weil es mittlerweile jede Menge Kreuzungen zwischen SUV und Kombi, Coupé oder Van gibt, ein SUV-Cabrio aber ziemlich einzigartig ist. Denn außer Range Rover mit dem Evoque hat das bislang noch keiner gewagt. Und der hat sich so schlecht verkauft, dass er den jüngsten Generationswechsel nicht überdauert hat. Der offene T-Roc kommt nun aber zu einer Zeit, in der das Cabrio-Angebot in der Kompaktklasse dünn geworden ist. Denn Ford, Peugeot und Opel haben ihre Modelle eingestellt. Peppiger, aber dafür nicht so praktisch Was der T-Roc als Cabrio an Pepp und Lebensfreude mehr bietet, büßt er allerdings an Alltagstauglichkeit ein. Nicht nur, dass die fehlenden Fondtüren etwas mehr Mühe beim Einsteigen bereiten, sondern hinten sitzt man obendrein nicht gerade geräumig. Übrigens gibt es hinten nur zwei statt der gewohnten drei Plätze. Der Kofferraum schrumpft wegen des Klappverdecks zudem von 445 auf 280 Liter und hat statt einer großen Klappe nun nur noch eine kleine Luke. Zwar kann man dank der geteilt umklappbaren Rückbank auch ein Surfbrett oder ein Paar Wasserski einladen. Doch mit großen Koffern tut man sich ein bisschen schwer. Immerhin ist der T-Roc eines der wenigen Cabrios, für das es auch eine Anhängerkupplung gibt. Darauf lässt sich etwa problemlos ein Fahrradträger montieren. Ausstattung und Antrieb wie gehabt Die Karosserie des T-Roc Cabrio ist in weiten Teilen neu. Doch innen bedient sich das Cabrio bewährter Technik. Das gilt nicht nur für die digitalen Instrumente, sondern auch für die Online-Navigation und für Assistenzsysteme wie die automatische Abstandsregelung mit Lenkeingriff oder den Einpark-Helfer. Die Auswahl der Antriebe hat VW mit Blick auf die niedrigeren Verkaufszahlen ordentlich ausgedünnt. Zumindest für den Anfang gibt es deshalb weder das 300-PS-starke Top-Modell noch einen Diesel. Vielmehr müssen zum Start zwei Benziner genügen: In der Basisversion ist das ein 1,0-Liter großer Dreizylinder mit 110 PS und Schaltgetriebe (ab 27.495 Euro) und für mindestens 30.075 Euro gibt’s einen 1,5-Liter mit 150 PS. Damit gibt das Cabrio den entspannten Cruiser, der gelassen über die Landstraßen surft. Immerhin reichen die 250 Nm für einen Sprintwert von 9,6 Sekunden und bei Vollgas sind 205 km/h möglich – doch selbst wenn alle Scheiben oben sind, wird es dann ganz schön zugig. Außer der Frisur kommt dabei allerdings nichts aus der Ordnung. Denn auch von Bodenwellen lässt sich das Cabrio nicht aus der Ruhe bringen. Die Karosserie ist so solide, dass nichts knarzt und klappert, auch das Fahrwerk lässt nichts zu wünschen übrig. Für Neues aufgeschlossen Ein Cabrio mit erweitertem Aktionsradius oder ein SUV mit mehr Luft und Lebensfreude? Mit dem offenen T-Roc bietet VW Frischluftfreunden und Geländewagen-Fans gleichermaßen neue Erlebnisse und bringt ein bisschen Sommerfrische in den Alltag. Das sollte dem Käufer allerdings einen Aufpreis von rund 4.000 Euro wert sein. Unsere Fotoshow zeigt, worauf sich Cabrio-Fans freuen können.

Quelle: https://www.t-online.de/auto/neuvorstellungen/id_87588712/das-cabrio-des-vw-t-roc-im-test-suv-fuer-den-sommer.html

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