Die Deutsche Automobil Treuhand steigt bei High-Mobility ein. Der Schwerpunkt des Start-ups ist unter anderem die rechtssichere und markenübergreifende Verarbeitung von Telematikdaten. Die DAT beteiligt sich am Telematik-Start-up High-Mobility. Seit 2018 bestehen bereits Projekte des in Berlin ansässigen Unternehmens mit mehreren Automobilherstellern. "Wir sind fest davon überzeugt, dass sich zukünftig bei allen Automobilherstellern die über Telematik-Funktionen zur Verfügung gestellten Fahrzeugdaten sowohl in Quantität als auch Qualität deutlich entwickeln werden“, erklärt Thilo Wagner, DAT-Geschäftsführer Produkte. Ziel der Beteiligung sei, auch bei den von den Fahrzeugen laufend generierten und zukünftig "on demand" zur Verfügung stehenden Daten der Rolle als neutrale Dateninstanz der automobilen Wirtschaft gerecht zu werden. High Mobility habe hierfür die technischen Grundlagen geschaffen, deren Ausbau man zum Nutzen aller Marktteilnehmer vorantreiben werde.nRisto Vahtra, Gründer von High-Mobility: "In einer Zeit, in der Software und Services zunehmend den Erfolg eines Automobilherstellers mitbestimmen, sind wir bestrebt, die beste Plattform für die Entwicklung von Apps für vernetzte Autos zu schaffen und diese Plattform in ein globales Entwickler-Ökosystem zu integrieren."nDie Bereitstellung von Telematikdaten für unterschiedliche Geschäftsmodelle entspreche Auftrag und Kernkompetenz der DAT, heißt es in einer Mitteilung. Die Daten sämtlicher Automobilhersteller und Importeure mit ihren jeweils unterschiedlichen Datenformaten würden dank der DAT seit Jahrzehnten in ein einheitliches, lesbares Format gebracht und wieder dem Markt bereitgestellt. Nur so könne sichergestellt werden, dass alle Akteure gleichberechtigt auf diese wichtigen Ressourcen für ihr Tagesgeschäftt zugreifen könnten. Speziell Telematikdaten von Automobilen seien für Automobilbetriebe, insbesondere Werkstätten, ebenso höchstrelevant wie für Sachverständige, die sich mit der Rekonstruktion von Unfällen oder der Kalkulation von Unfallschäden beschäftigten.n"Durch die Beteiligung an High-Mobility haben wir uns den Zugriff auf eine bereits erfolgte Entwicklungsleistung gesichert, die wir ohne diese Maßnahme ohnehin hätten selbst erbringen müssen, da es für uns eine Selbstverständlichkeit ist, auch bei der Verteilung von Telematikdaten eine führende Rolle einzunehmen. Die gewonnene Zeit werden wir nutzen, um auf der von High-Mobility geschaffenen technischen Basis für alle Beteiligten zukünftig Mehrwerte aus den von Fahrzeugen bereitgestellten Daten zu schaffen", resümiert Thilo Wagner. (AH)