Die spanischen Customizer von Cafe Racer Dreams haben aus einer Honda NX 650 Dominator des Jahrgangs 1990 einen schicken Cafe Racer gebaut. © Cafe Racer Dreams. Bei diesem Umbau haben sich die Customizer von Cafe Racer Dreams vorgenommen, einen schicken Retro-Racer auf die Räder zu stellen, ohne dabei die endurotypischen Grundzüge der legendären Honda NX 650 Dominator zu vernachlässigen. Und der Plan ist soweit recht gut aufgegangen, wie wir finden. Lediglich die nicht symmetrisch angeordneten Scheinwerfer könnten bei manch einem Beobachter auf eher weniger Gegenliebe stoßen – Geschmackssache, wie man im Volksmund so sagt ...1990er-Dominator als BasisAls Basis für den Umbau, der übrigens knapp zwei Monate in Anspruch genommen hat, dient eine NX 650 Dominator aus dem Modelljahr 1990. Entsprechend leistet der Einzylindermotor mit 644 cm³ von Honda 44 PS bei 6.000/min. Um den Umbau in der Form auf die Räder stellen zu können, musste das Team von Cafe Racer Dreams einen eigens entwickelten Hilfsrahmen installieren. Beim Tank bedienten sich die Spanier bei der Yamaha XT 500, da mit selbigem nach eigenen Aussagen in jüngerer Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht wurden. Auch die eingangs erwähnten asymmetrischen Scheinwerfer wurden in Eigenentwicklung gefertigt. Bei der Gabel, den Fußrasten und den Bremsen setzen die Customizer dagegen auf die originalen Bauteile der Dominator.Bei der Auspuffanlage entschied man sich dafür, auf Komponenten des US-Herstellers SuperTrapp zu setzen. Auch bei den Felgen und der Bereifung setzt Cafe Racer Dreams auf Bauteile eines externen Herstellers. So stammen die Räder aus dem Hause Excel, die Reifen werden von Firestone geliefert. Bei der Lackierung setzen die Spanier auf silbergraue und schwarze Farbelemente. Passend dazu gibt es eine leicht gekrümmte und in Braun gehaltene Sitzbank, die gut zum restlichen Bike passt. Auch das Firmenlogo und die Zahl 62 ist an eingen Stellen des Motorrads zu sehen. Wie viel Geld der Umbau verschlungen hat, erwähnen die Customizer von Cafe Racer Dreams nicht. Der zweimonatige Arbeitsaufwand zeigt aber, dass jede Menge Herzblut in der Moto CRD 62 steckt.