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Modellportfolio der Briten - Triumph im Modelljahr 2020

2020-01-22

Triumph geht mit einigen brandneuen Modellen ins Jahr 2020. Wir haben alle Bikes inklusive der aktuellen Preise herausgesucht. © Triumph. Mit der Rocket 3 feiert in diesem Jahr das Motorrad mit dem größten Motor im Serienbau sein Comeback im Triumph-Programm. Der Cruiser mit dem 2,5-Liter-Dreizylinder kommt gleich in zwei Versionen, als Rocket R und GT. Doch auch unterhalb des ganz dicken Hubraums ist Triumph aktiv. So gehört die Daytona – jetzt mit einem verschärften 765-Kubik-Motor – ebenfalls wieder zum Portfolio der Engländer. In diesem ist die Street Triple quasi eine Konstante. Dennoch hat Triumph auch bei der schärfsten Streety, der RS, Hand angelegt, Optik und Technik einem Feinschliff unterzogen. Wie gehabt bleibt die RS damit das heißeste Eisen der Baureihe, die sogar ein A2-Modell umfasst. Daneben ergänzt Triumph die Modellpalette mit exklusiven Bikes der Triumph-Factory-Custom-Serie. Diese sind streng limitiert und weisen wie beispielsweise die Thruxton eine besonders hochwertige Ausstattung auf.Triumph Daytona Moto2 765In der Moto2 rüstet Triumph als Motorlieferant alle Teams mit 765-Dreizylinder-Triebwerken aus. Da war es nur ein logischer Schritt, dass die Briten auch die Daytona wieder ins Programm heben würden – und zwar als Daytona Moto2 765. Ein Rennsportler fehlte in den letzten Jahren im Triumph-Programm. Daran wird die neue Daytona allerdings auf Dauer nur wenig ändern, auch wenn sie als direkter Ableger der Moto2-Renner das Zeug dazu hätte. Das Problem an der Sache ist: Triumph hat die Auflage der neuen Daytona 765 limitiert. Für ganz Europa gibt es nur 765 Stück. Genauso viele werden noch einmal in den Rest der Welt verschifft. Das war es dann. Wer trotzdem noch weiter träumen möchte: Den neuen Euro-4-Motor auf Basis des bekannten 765er-Triebwerks hieven geänderte Nockenwellen, ein erhöhtes Verdichtungsverhältnis, Titaneinlassventile, DLC-beschichtete Kolbenbolzen sowie die Titananlage vom Arrows auf 130 zulassungsfähige PS. Daneben gibt’s noch feinste Fahrwerksware von Öhlins, gestoppt wird mit aktuellem Material von Brembo. Beste Heizware – nur eben sehr selten. Triumph Street Triple S (A2-Version)Die S A2-Version der Streety ist ein Sonderfall in der Familie der Naked Bikes. Optisch ist ihre Zugehörigkeit klar zu erkennen, die Technik offenbart aber feine Unterschiede. So werkelt bei ihr ein 660 cm³ großer Drilling, der gleich mit den geforderten 48 PS werksseitig ausgeliefert wird. Und dieser spezielle Motor zieht trotz geringer Leistung gut durch, setzt im Reigen der 48-PS-Bikes sogar Bestwerte. Dazu gesellt sich dann noch ein Fahrwerk samt Bremsen, das für jeden Spaß zu haben ist. Top-Einstiegsware.Triumph Street Triple RTFT-Display, voll einstellbares Fahrwerk, Fahrmodi und Anti-Hopping-Kupplung: Für den sportlich-rasanten Auftritt bringt die Street Triple R alles mit, was sich Fans der knackigen Landstraßenrunde wünschen. Zwar ist die Ausstattung nicht ganz auf dem Top-Niveau der Schwester RS angesiedelt, Grund zur Klage gibt es aber keinen. Allenfalls die etwas unhandliche, störrische Erstbereifung stört etwas. Aber die ist ja schnell getauscht, wodurch sich die fahrdynamischen Talente der Street Triple R weiter schärfen lassen.Triumph Street Triple RSAb 2020 gilt die neue Abgasnorm Euro 5. Nach und nach müssen alle Hersteller ihre Bikes entsprechend anpassen. Bei der Street Triple RS hat Triumph gleich Nägel mit Köpfen gemacht und das Bike an zahlreichen Stellen überarbeitet. Sorgen um die Power muss man sich dabei nicht machen, wie zuvor drückt der Drilling 123 PS. Das maximale Drehmoment soll sogar um 2 Nm angewachsen sein, jetzt 79 Nm betragen und schon bei 9.350/min anliegen. Diese Werte muss der MOTORRAD-Prüfstand aber erst beweisen. Auf die restlichen Änderungen triff das nicht zu. So besitzt die Auspuffanlage jetzt zwei Kats, die Gänge eins und zwei fallen kürzer aus, der Scheinwerfer strahlt nun als komplettes LED-Licht, ein Blipper ist Serie, daneben wurden die Fahrassistenzsysteme sowie die Drosselklappen neu abgestimmt. Optische Retuschen runden den neuen Auftritt weiter ab. Unterm Strich also eher ein Feintuning. Eine Modell-Revolution hatte die Street Triple RS auch gar nicht nötig, schließlich war sie bisher schon ein tolles Naked Bike für Straße und Rennpiste.Triumph Tiger 800 XR/XRX/XRX Low/XRTAlles im Reiseenduroformat hört bei Triumph auf den Namen Tiger. Los geht’s mit den 800er-Modellen, wobei die XR-Varianten mit Gussfelgen dem Einsatz auf der Straße zugetan sind. Zwischen den einzelnen Typen differiert die Ausstattung, die XRT kommt mit LED-Licht, Sitzheizung und Hauptständer am üppigsten daher. Beim Herz sind sich wieder alle einig, nutzen den 800er-Drilling, der erst 2019 feingeschliffen wurde. Dennoch: Ihre Zeit scheint abgelaufen – neue Tiger 800 sollen eventuell schon bald kommen.Triumph Tiger 800 XCX/XCAWie die XR-Schwestern kommt die XC-800er-Tiger im Reiseenduro-Look daher, rollt allerdings auf offroadtypischen Felgengrößen mit Drahtspeichenrädern. Ihre Stärken bleiben aber Komfort und Motor. Auf Asphalt entspannt Meter machen – das kann sie vorzüglich. Wird das Terrain gröber und unbefestigt, verliert sie relativ schnell die Contenance, was auch am hohen Gewicht liegt. Aber auch hier pfeifen es die Spatzen schon von den Dächern: Eine Ablösung der XC-Modelle steht wohl schon in den Startlöchern.Triumph Street TwinIm letzten Jahr gingen sie bei Triumph noch einmal in sich: Klar, die Street Twin ist ein klasse Einstiegs-Roadster im zarten Retro-Look, mit nur 55 PS aus immerhin 900 Kubik trotz drehmomentorientierter Abstimmung aber kein Arme-Langzieher. Daher gab’s mit dem Jahr 2019 einen Power-Aufschlag von zehn Pferdestärken. Aktuell mobilisiert der wassergekühlte Zweizylinder 65 PS, wobei sich der Kühler versucht, zwischen den vorderen Rahmenrohren zu verstecken. Das gelingt nicht ganz, man erkennt aber, dass Triumph sich bei der Street Twin alle Mühe gegeben hat, ein klassisches Motorrad-Erscheinungsbild zu wahren. Selbst Kühlrippen darf der Motor noch tragen. Wobei sich die Street Twin jenseits ihrer Optik als tolle Fahrspaßmaschine erweist, mit der auch Anfänger oder kurze Zeitgenossen wegen der niedrigen Sitzhöhe gut zurechtkommen. Dank geringen Verbrauchs (laut Herstellerangabe), 16.000er-Inspektionsintervallen und zwei Jahren Werks- plus zwei Jahren Anschlussgarantie bleiben die laufenden Kosten und Risiken auf niedrigem Niveau.Triumph Street ScramblerDie Triumph Street Scrambler ist die perfekte Wahl für Fans klassischen Enduro-Looks mit einem eher geruhsamen Wesen. Mit ihrem drehmomentstarken Motor pulst die Scrambler lieber bis 5.000/min durch die Gegend, als mit Höchstdrehzahl ausgequetscht zu werden. Dabei gibt sie sich ganz gentlemanlike, lastwechselt nicht, drückt mit sattem Schlag kräftig voran, fährt harmonisch und ohne Tücken. Erst bei rasantem Tempo verlangt sie mehr Aufmerksamkeit, muss mit klarem Impuls vom Fahrer geführt werden.Triumph Bonneville T100/BlackEinteilige Sitzbank, Tankkissen, Speichenräder: Die Bonneville T100 macht optisch auf „yesterday“, ist aber ein aktuelles Bike von Triumph. Als Motor kommt auch bei ihr der 900er-Twin zum Einsatz, allerdings nur mit 55 PS. Das heißt für zukünftige Bonneville-Eigner: In der Ruhe liegt die Kraft, weil die klassische Triumph zudem mit 232 kg Gewicht nicht gerade leicht ist. Die Variante Black ist für alle Schwarzseher die richtige Wahl, daneben gibt’s noch diverse Sondermodelle der T100, etwa die Bud Ekins in Rot/Weiß.Triumph Tiger SportDie Tiger Sport ist mittlerweile so etwas wie ein Evergreen im Triumph-Programm. Hier trifft enduromäßiges Äußeres auf ein Straßenfahrwerk mit 17-Zoll-Bereifung – neudeutsch heißt das Crossover. Mit ihrem bärigen Motor voller Drehmoment begeistert die Tiger Sport alle vom Tourenfahrer bis zum Schräglagen-Crack. Nur ihr Gewicht, das steht ihr mittlerweile ein wenig im Weg, weil es in Fahrt stetig zu spüren ist, die Mitbewerber leichter, dynamischer ausfallen. Dennoch: ein klasse Touringmobil für Langstreckler.Triumph Speed Triple S/RSMit dem aktuellen Speed-Triple-Jahrgang steuert Triumph in großen Schritten Richtung Volljährigkeit, schließlich wilderte der Ur-Typ aller Straßenkämpfer erstmals 1993 durchs Programm der Briten. Über die Jahre haben die Engländer die Street Triple dabei immer weiter verfeinert, ihr mehr Leistung anerzogen – 150 Pferde sind ein Wort – und auch die Technik auf dem aktuellsten Stand gehalten. So gehören ein TFT-Display, verschiedene Fahrmodi, ein Tempomat, eine Traktionskontrolle sowie voll einstellbare Federelemente einfach zum guten Ton. Derart ausgerüstet wischt das potente Naked Bike zügig und gut kontrollierbar über Landstraßen jedweder Art, schiebt mit dem 1050 Kubik großen Drilling schon im mittleren Drehzahlbereich mit starkem Punch voran. Das gilt natürlich auch für die Speed Triple RS, die mit einer hochwertigen Ausstattung Pluspunkte setzt. Dazu gehören ein kurvenoptimiertes ABS samt Traktionskontrolle, Schalldämpfer von Arrow sowie Gabel und Federbein von Öhlins. Allerdings steigt mit den Extras auch der Preis.Triumph Speed TwinDie Speed Twin, noch so ein Bike im Triumph-Programm, das auf dem großen 1200er-Zweizylinder fußt, eine Lücke zwischen der Thruxton und der Bonneville T120 finden will. Aber ist da überhaupt noch Platz? Eine gute Frage, schließlich geizen die Briten nicht gerade mit Bikes im klassischen Look. Und dennoch hat die Speed Twin ihre Berechtigung, gliedert sich richtig gut zwischen den anderen Motorrädern ein. Woran liegt das? Nun, zum einen will sie mehr Roadster als Retro-Mobil sein. Vorgegaukelte Amal-Vergaser oder Ähnliches, auf alt gemachte Zierelemente ignoriert sie. Sie betont eher klassische Formen ohne optische Spielereien, besinnt sich auf das, was ein gutes Motorrad ausmacht. Und genauso fährt sie sich auch. Eben genau die Spur lässiger als eine Thruxton mit ihrem Stummellenker, aber eben auch deutlich rasanter als die schwere T120. Nur beim Fahrwerk, da dürfte die Speed Twin gerne etwas hochwertiger ausgestattet sein, Gabel und Dämpfer bieten wenig Reserven. Fahrspaß satt bietet die Speed Twin aber trotzdem.Triumph Bonneville T120/BlackBonneville, noch so ein Name, der im Triumph-Programm eine dauerhafte Heimat gefunden hat. Das wundert nur wenig, denn bereits 1959 stellten die Engländer das erste Modell mit diesem Namen auf die Räder. Die Vergangenheit bemüht man gerne, um sie im Hier und Heute mit einem Motorradmodell wie der Bonneville T120 zu zitieren. Damit die„Bonnie“ keinesfalls modern wirkt, steht sie auf schicken Speichenfelgen, sieht die Einspritzung wie ein Vergaser aus, zieren den 1200er-Motor Kühlrippen – trotz Wasserkühlung –, umschließen Faltenbälge die Gabel und schlängelt sich der Krümmer so logisch und gradlinig wie möglich in Richtung der schlanken Endtöpfe. Fürs Auge hat die Bonneville T120 also einiges zu bieten, genau wie ihre Black getaufte Schwester, die einfach auf alles Bunte verzichtet. Weitere Sondermodelle runden das T120-Portfolio ab. Richtig gute Laune gibt’s dann beim Fahren mit allen Bonnies, wenn der dicke Zweizylinder mit der 270-Grad-Kurbelwelle Mensch und Maschine mit viel Drehmoment vom Fleck schiebt.Triumph Bonneville Bobber/Black/TFCDie Bonneville Bobber buhlt mittlerweile in drei Versionen um Käufer. Typ eins kommt eher als Chopper daher, besitzt ein 19 Zoll großes Vorderrad. Typ zwei trägt den Namenszusatz Black und rollt auf einem breiten 130er-Vorderrad in 16 Zoll durch die Gegend. Zudem sorgen bei ihr gleich zwei Bremsscheiben im Vorderrad für standesgemäße Verzögerung. Und Typ drei treibt’s gleich ganz exklusiv, schließlich steht das Label Triumph Factory Custom für streng limitierten Maschinenbau und hochwertigste Komponenten. Mit denen kann die Bonneville Bobber TFC an allen Ecken und Kanten glänzen. Die TFC steht wieder auf dem 19-Zoll-Rad vorn, ist auf 750 Stück limitiert. Dazu besitzt ihr Motor mit 87 PS mehr Power als die anderen beiden Versionen. Doch egal, zu welcher Variante man greift, die Bobber sind alle so etwas wie der zweiradgewordene „King of Cool“. Sie sehen nicht nur lässig aus, sondern fahren sich auch so, sind sogar der Dynamik (ABS und TC sind an Bord) nicht abgeneigt, zumindest im Vergleich mit anderen Bikes gleichen Wesens.Triumph Scrambler 1200 XC/XERetro ist ja irgendwie immer noch hip. Das Problem dabei: Oft werden mit dem Aussehen Nachteile erkauft, verspricht die Optik mehr, als die Funktion halten kann. Gerade unter den sogenannten Scramblern passiert das ziemlich häufig. Die im Look alter Enduros daherkommenden Hüpfer machen auf offroad, wollen aber eigentlich lieber auf Asphalt bewegt werden. Dass das auch anders geht, demonstriert Triumph mit der Scrambler 1200. Schmale Reifen, vorne in 21-Zoll-Größe, dazu satte Federwege von mindestens 200 Millimetern für ordentliche Bodenfreiheit, und nicht zu viel Gewicht zeigen: Retro und Gelände – das geht doch. Wobei Triumph wie oftmals im eigenen Programm gleich zwei Versionen mit dem 1200er-Zweizylinder zur Wahl stellt. Die Scrambler 1200 XC gibt dabei mit „nur“ 200 Millimeter Federweg das gemäßigte Geländemobil, während Modellvariante XE mit 25 Zentimeter Federweg, Öhlins-Federbein und Kurven-ABS noch mehr in Richtung offroad getrimmt wurde und zudem noch bei der Ausstattung punktet.Triumph Thruxton/RWenn ihr euch fragen solltet, was ein Baukastensystem ist – bitte einfach einen Blick auf die Thruxton von Triumph werfen. Die mit Stummellenkern ausgerüstete Schönheit wird nämlich als weiteres Modell vom 1200er-Reihenzweizylinder der Engländer mit 270 Grad Hubzapfenversatz der Kurbelwelle angetrieben. In der Thruxton mobilisiert der Motor die meiste Leistung. 97 PS gibt es hier frei Haus per 90-Grad-Dreh am Gasgriff. Die neue RS schlägt da noch ein paar Extra-Ponys drauf.Triumph Thruxton RSMit der RS präsentiert Triumph das sportlichste Thruxton-Modell als Neuheit für die Saison 2020. Mehr Leistung, mehr Drehvermögen, mehr Nm und weniger Gewicht. Mit diesen Zutaten stellt die RS das bisherige sportliche Thruxton-Aushängeschild, die Thruxton R, locker in den Schatten. Gestoppt wird der Retro-Renner mit M50-Monobloc-Zangen von Brembo, bis die sehr sportlichen Metzeler Racetec RR als Erstbereifung quietschen. Unterm Strich bedeutet das: Mehr Sport in Retro-Optik gab’s bei Triumph noch nie.Triumph Bonneville SpeedmasterBitte lasst euch vom Namen nicht täuschen: Bonneville Speedmaster verspricht mehr Dynamik, als das Bike halten kann. Denn mal im Ernst: Weiter vorne liegen die Rasten bei keinem anderen Triumph-Modell, reckt sich der Lenker einem nirgends sonst so weit entgegen. Das hört sich in Summe stark nach Cruiser an – und genau das will die Speedmaster auch sein. Sie ist ein Bike für die gemäßigte Gangart. Individualisten können die Speedmaster mit zahlreichen Parts von Triumph nach eigenem Gusto verfeinern.Triumph Tiger 1200 XCX/XCAAusgerüstet mit Speichenrädern geht Triumphs größte Raubkatze Tiger 1200 in den Varianten XCX und XCA vordergründig bei Enduro-Jüngern auf Stimmenfang. Spätestens beim Blick aufs Gewicht wird aber klar: Hier sind Profis für den Offroad-Verkehr gefordert. Wer sein Glück auch diesseits des Unbefestigten findet, erhält mit den XC-Tigern top ausgestattete Reiseenduros, die Komfort und modernste Ausstattung miteinander kombinieren. Die XCA kann das mit noch mehr Features zum höheren Preis noch ein wenig besser.Triumph Tiger 1200 XR/XRX/XRX Low/XRTMit der Tiger 1200 baut Triumph schon fast so etwas wie eine Ausnahme im Reigen der großen aktuellen Reiseenduros. Die werden fast ausnahmslos von Zweizylindern angetrieben, der Dreier in Reihe ist eine Besonderheit. Und der Triple weiß zu glänzen, paart besten Motorlauf schon bei niedrigsten Drehzahlen mit feinem Ansprechverhalten und sehr anständigen Manieren. Allerdings lässt der Drilling auch ein wenig Wums für einen immerhin 1215 Kubik großen Motor vermissen. Ebenso umgänglich wie der Motor gibt sich die Tiger 1200 auch an sich, schwingt trotz hohen Gewichts behände durch Bögen, ihre Bremsen beißen bissig zu. Weitere Highlights der Tiger 1200: ihre üppige Serienausstattung und der tolle Reisekomfort. Den weisen alle Modelle von der XR bis hin zur XRT auf (die XRX LRH ist eine Variante mit geringerer Sitzhöhe). Wer auf Features wie Heizgriffe, Kurvenlicht und vieles mehr nicht verzichten möchte, greift zur XRT, darunter gibt es je nach Modell ein paar Ausstattungsmerkmale weniger.Triumph Rocket 3 GTGemeinhin schreibt man den Engländern Understatement zu. Ein Vorurteil, und was für eines, denn schließlich zeigt Triumph mit der Neuauflage der Rocket 3, dass ab sofort wieder pure Größe zählt. Drei Zylinder, fast 2,5 Liter Hubraum, dazu fast 300 Kilogramm – was 40 weniger sind als zuvor – kombiniert mit Reifen im Breitformat. Und auch die Leistungswerte nötigen Respekt ab. Während aktuelle 1000er-Naked-Bikes ebenfalls 167 PS und mehr liefern, sind 221 Nm eine Ansage, vor allem, weil sie schon bei 4.000/min anliegen. Dieses Bike wird keine Schwierigkeiten haben, Mensch und Maschine standesgemäß nach vorn zu katapultieren. Und das in der Version GT der Rocket sogar ziemlich bequem. Verstellbare Fußrasten, eine Sissybar für den Sozius, ein zum Fahrer geneigter Lenker: Die GT soll neben rennen auch touren können. Damit das klappt, hat ihr Triumph an Technik alles mit auf den Weg gegeben, was aktuell zu haben ist – vom TFT-Display über ein Kurven-ABS, eine Traktionskontrolle, verschiedene Fahrmodi bis hin zur Berganfahrhilfe.Triumph Rocket 3 RAlles, was zur Rocket 3 GT geschrieben wurde, gilt auch fürs Schwestermodell R. Die betont nur weniger den Touring-Aspekt, ist eher eine pure Fahrmaschine. Ihr Lenker liegt weiter vorn, die ebenfalls einstellbaren Rasten etwas weiter hinten. Dazu sitzt der R-Pilot gute zwei Zentimeter höher. Ansonsten gibt es bei der Ausstattung und dem Elektronikpaket keine Unterschiede, verfügt die R über die gleichen Fahrhilfen wie die GT. Und beim Motor, da zeigen beide eh, wo der Drehmomenthammer hängt.

Quelle: http://www.msn.com/de-de/auto/nachrichten/modellportfolio-der-briten-triumph-im-modelljahr-2020/ar-BBZdzwr?srcref=rss

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