Der Alfa RomeoJeepHändlerverband hat sich vergrößert. Seit November vertritt die Organisation auch die Interessen der Autohäuser, die Modelle von Dodge und RAM vertreiben. Durch die Aufnahme der beiden Marken in den Verband erhofft sich der Imporeur AEC Europe eine noch bessere Kommunikation und Zusammenarbeit mit den Partnerbetrieben, wie Natalie Gitter, Business Development Director, in einer Mitteilung erklärte. Gemeinsam wolle man das Vertrauen in die amerikanischen Fahrzeugklassiker stärken. AEC ist autorisierter Importeur für die FCA-Marken Dodge und RAM in Europa. Den hiesigen Markt bedient das kanadische Unternehmen von München aus. Mit dem Händlerverband arbeite man seit langem eng zusammen und unterstütze dessen Händlertagung, sagte Gitter. Aus gegebenen Anlass habe der Importeur in diesem Jahr wieder ein großes Dinner für die Teilnehmer veranstaltet. Im Rahmen des Vorabend-Events stand Benjamin Jakob, Vorstandsmitglied im neuen Jeep, Alfa Romeo, RAM & Dodge Händlerverband (JARD), für ein Interview zur Verfügung. Herr Jakob, AEC Europe hat wieder das "Dodge & RAM Dinner" in lockerer Atmosphäre organisiert. Welchen Benefit hat diese Tradition für Ihren Verband? Benkamin Jakob: Für uns ist es eine tolle Gelegenheit unsere Tagung einzuläuten. Alle Teilnehmer haben die Chance, sich entspannt kennenzulernen und neue Kontakte zu knüpfen oder bestehende zu vertiefen. AEC ist als Importeur bereits seit sieben Jahren bei der Tagung dabei – und das vorabendliche "Dodge & RAM Dinner" ist zu einer beliebten Tradition geworden. Sie sind nun seit einem Jahr Teil des Verbandsvorstands. Welche positiven Veränderungen konnten Sie seitdem für die deutschen Alfa Romeo- und Jeep-Händler erkennen? B. Jakob: Wir profitieren von Verbesserungen bei verschiedensten Themen: eine neue Kontinuität im Vertriebsprogramm, die Abwendung von Gesamtmargen, Fokus auf Leasing und Finanzierungsgeschäfte zur Erhöhung der Kundenbindung und Ausgleichszahlungen für die ehemaligen Lancia-Händler von über einer halben Million Euro, um nur ein paar Punkte zusammenzufassen. Ihr Vater Peter Jakob hatte 2018 verkündet, dass es sein letztes Jahr als Chef des Händlerverbands sein wird. Ebenso wünschte er sich einen Zusammenschluss aller FCA-Marken und äußerte, dass er "als Vorsitzender in den Ruhestand gehe, wenn dies erreicht ist". Können wir daraus schließen, dass dieses Projekt vorwärtskommt? B. Jakob: Es wird wohl tatsächlich seine letzte Amtszeit. Auch wenn das Ziel des Zusammenschlusses aller Konzernmarken noch nicht ganz erreicht ist, sind wir auf einem sehr guten Weg. Mit dem Anschluss von Dodge und RAM sind wir bereits einen großen Schritt gegangen und freuen uns auf alles, was noch auf uns zukommt. Durch den möglichen Zusammenschluss von FCA mit der PSA-Gruppe bleibt die Zukunft spannend. Sie sind, wie viele Ihrer Kollegen des Händlerverbands, auch Teil des europaweiten AEC Netzwerks und mit "Big Blocks" einer der größten Dodge- und RAM-Händler in Deutschland. Wie profitieren diese Marken von einem Zusammenschluss wie dem neuen JARD? B. Jakob: Ich denke, dass alle Marken des JARD sehr von dem Verband profitieren. Wir haben die Möglichkeit Probleme und Anliegen, die uns selbst im Arbeitsalltag begegnen, direkt an FCA heranzutragen und mit Nachdruck zu behandeln. Somit können wir gemeinsam mehr bewegen als im Alleingang. Nun, wo Dodge und RAM offiziell als Marken in den Händlerverband aufgenommen wurden, freuen wir uns sehr, den Mitgliedern des Verbandes ein noch besserer Ansprechpartner für Ihre Anliegen zu sein. Herr Jakob, herzlichen Dank für das Gespräch!