Seat setzt in Deutschland auf einen neuen Vertriebsweg. Mit dem langjährigen Partner Fleetpool greift man bei den Car Subscription-Modellen an. Im Fokus: die CNG-Modelle der Marke. Seat steigt in Deutschland in das noch junge Geschäft mit Auto-Abos ein. Dazu hat sich die spanische Automarke mit der Fleetpool Group zusammengetan. Wie der Kölner Mobilitätsdienstleister mitteilte, wurde pünktlich zur Automesse IAA die Online-Plattform "Conqar" freigeschaltet. Im Angebot für Privatkunden sind zunächst drei Erdgas-Modelle: Ibiza TGI, Arona TGI und Leon TGI.nDer Webshop "Conqar" wurde laut Fleetpool individuell für Seat entwickelt und zeichnet sich durch eine volldigitale Vertragsabwicklung aus. In die All-inclusive-Monatsrate (ab 299 Euro) ist neben den üblichen Abo-Leistungen (Vollkasko-Versicherung, Wartung, Zulassungskosten und wintertaugliche Bereifung) sogar der Kraftstoff enthalten. Kunden zahlen per Tankkarte, die sie bei der Fahrzeugauslieferung erhalten.nEine Anmeldegebühr gibt es nicht, bei den Abo-Fahrzeugen handelt es sich um Neuwagen. Die Vertragsbindung beträgt den Angaben zufolge sechs Monate, in dieser Zeit können 10.000 oder 15.000 Kilometer zurückgelegt werden. Interessant: Sollte sich der Kunde während der Nutzungsdauer für den Kauf oder ein Leasing eines neuen Seat bei einem Markenhändler entscheiden, kann das Auto-Abo vorzeitig beendet werden. Damit will Seat unentschlossenen Neuwagenkäufern die Vorzüge der schadstoffarmen TGI-Modelle näherbringen.nLangjährige PartnerschaftnSeat und Fleetpool arbeiten bereits seit Jahren zusammen. Alle Seat-Fahrzeuge, die Kunden über Conqar buchen, werden von den Kölnern mit einer eigens entwickelten ERP-Software verwaltet – von der Fahrzeugübergabe zu Beginn des Abos über das Schadensmanagement bis hin zur Fahrzeugrückgabe in Kooperation mit TÜV-Sachverständigen.nGert Schaub hatte Fleetpool 2008 gegründet. Mittlerweile sind sechs unterschiedliche Marken unter einem Dach vereint: Neben Conqar sind dies Eazycars, Eazylectric, like2drive, ddb autoabo und Eazyway. Das Unternehmen will nach eigenen Angaben über 10.000 Mobilitätsfahrzeuge in diesem Jahr ausliefern. (rp)