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Verkehrspolitik: Scheuer plant Verdopplung der Kaufprämien für E-Autos

2019-05-24

Verkehrspolitik Scheuer plant Verdopplung der Kaufprämien für E-Autos Alles auf E: Bislang kommt die E-Mobilität kaum in Schwung - auch, weil die falschen Autos von den Förderungen profitieren. Das soll eine neue, satte Prämie jetzt ändern. Matthias Rietschel / REUTERS Andreas Scheuer: 4000 Euro Prämie für E-Autos Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) möchte den Absatz von Elektroautos mit deutlich höheren staatlichen Prämien ankurbeln. Im Klimakabinett wird er deshalb eine Regelung vorstellen, die den sogenannten Umweltbonus für rein strombetriebene Autos ab 2020 von derzeit 2000 auf 4000 Euro verdoppeln soll. Dies gelte für Kleinwagen mit Batterie oder Brennstoffzelle bis zu einem Kaufpreis von 30.000 Euro. Sie werden bislang noch am wenigsten nachgefragt. Scheuer wolle den "gewünschten Elektro-Käfer-Effekt" erreichen, heißt es aus seinem Ministerium. Bislang sieht die Bilanz von Scheuer (CSU) beim Klimaschutz im Verkehr verheerend aus. Der Ausstoß von Treibhausgasen aus dem Auspuff von Straßenfahrzeugen ist seit 1990 praktisch unverändert. Dabei muss dort laut Selbstverpflichtung der Bundesregierung bis zum Jahre 2030 mindestens 40 Prozent weniger CO2 entstehen. Am kommenden Mittwoch sollen Scheuer und weitere Minister im Klimakabinett der Bundesregierung erste Vorschläge machen, wie sie ihren Reduktionsverpflichtungen nachkommen wollen. Bei teureren Wagen bis 60.000 Euro soll die Prämie künftig 2500 Euro betragen. Unklar ist, ob auch die Autoindustrie ihren Anteil am Umweltbonus erhöhen würde. Derzeit legt sie zu dem Förderbetrag des Staates die gleiche Summe drauf. Bei leichten Nutzfahrzeugen und Taxis soll die staatliche Unterstützung sogar noch höher ausfallen. Ein elektrisches Taxi könnte demnach mit 8000 Euro subventioniert werden. Scheuer hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) auf seiner Seite. Finanzminister Olaf Scholz (SPD) hatte zunächst zugestimmt, die alten Prämien bis 2020 zu verlängern und signalisiert, dass er danach eine ambitioniertere Regelung für sinnvoll erachte. E-Offensive bei deutschen Herstellern Auf den Umstieg möglichst vieler Autofahrer auf Elektroautos hoffen mittlerweile auch der neue Chef von Daimler, Ola Källenius, sowie VW-Chef Herbert Diess. Beide haben eine Offensive neuer E-Modelle angekündigt, für die sie nun Käufer brauchen. Die beiden Konzernlenker müssten deshalb auch Interesse haben, ihren Anteil an den E-Auto-Prämien aufzustocken. So könnten mehr Kunden für die Modelle mit Batterie oder Brennstoffzellen gewonnen werden, die bisher immer noch deutlich teurer sind als konventionelle Antriebe. Bis Ende April hatten rund 75.000 Autokäufer die bisherige Prämie für reine Batteriefahrzeuge beantragt. Auch Plug-in-Hybride mit Elektro- und Verbrennungsmotoren bekommen einen Umweltbonus. Der fällt bislang jedoch geringer aus. Beantragt hatten ihn bis Ende vergangenen Monats knapp 40.000 Autokunden. Dieses Thema stammt aus dem neuen SPIEGEL-Magazin - am Kiosk erhältlich ab Samstagmorgen und immer freitags bei SPIEGEL+ sowie in der digitalen Heft-Ausgabe. Was im neuen SPIEGEL steht und welche Geschichten Sie bei SPIEGEL+ finden, erfahren Sie auch in unserem kostenlosen Politik-Newsletter DIE LAGE, der sechsmal in der Woche erscheint - kompakt, analytisch, meinungsstark, geschrieben von den politischen Köpfen der Redaktion. insgesamt 9 Beiträge Die Preise werden natürlich entsprechend hoch angesetzt, damit man davon die Prämie wieder abziehen kann. Am Ende glaubt der Kunde, er hätte ein Schnäppchen gemacht. Aber es wirkt auf jeden Fall! Die Preise werden natürlich entsprechend hoch angesetzt, damit man davon die Prämie wieder abziehen kann. Am Ende glaubt der Kunde, er hätte ein Schnäppchen gemacht. Aber es wirkt auf jeden Fall! Statt das Geld für sinnvolle Projekte abzugeben, werden hier wieder Lobbyisten gefördert. Das die Elektroautos mit Strom, erzeugt durch Verbrennung angetrieben werden will man einfach mal übersehen. Es wird sich bald zeigen, [...] Statt das Geld für sinnvolle Projekte abzugeben, werden hier wieder Lobbyisten gefördert. Das die Elektroautos mit Strom, erzeugt durch Verbrennung angetrieben werden will man einfach mal übersehen. Es wird sich bald zeigen, das die Elektromobilität unsere Stromversorgung destabilisiert und für eine Verbesserung der Umwelt ein Hemmnis darstellt. Was wird mit dem giftigen Lithium bei Unfällen? Die ganze Sache ist nicht durchdacht und nur auf Publicity ausgerichtet. Wann werden die Menschen eigentlich mal schlau… Sicher erst, wenn der Planet unbewohnbar geworden ist. Es ist eine Schande! Was soll ich damit? Keine Ladeinfrastruktur. Und wenn die dann mal da ist, dauert das Laden viel zu lange. Akku ist nicht langlebig genug. Die Gewinnung der für den Akku benötigten Rohstoffe (Kobalt, Silizium) sind eine [...] Was soll ich damit? Keine Ladeinfrastruktur. Und wenn die dann mal da ist, dauert das Laden viel zu lange. Akku ist nicht langlebig genug. Die Gewinnung der für den Akku benötigten Rohstoffe (Kobalt, Silizium) sind eine unglaubliche Umweltzerstörung und oft auf Kosten der Menschenrechte. Und noch tausend andere Gründe. Ich begreife nicht, wieso unsere Politiker (und nicht nur die) so völlig phantasielos sind. E-Mobilität kann den Individualverkehr nicht aufrecht halten. Und diesen brauchen wir. Darauf ist unsere Gesellschaft mittlerweile abgestellt. Nur bildungsferne Realitätsverweigerer (also Grüne) merken es nicht. Die Sechziger, wo ich fußläufig alles erreichen konnte, sind vorbei. Wieso alles, ohne Rücksicht auf Verluste, auf Akku setzen? Weiter forschen an E-Fuel, Wasserstoff u.s.w. Es gibt andere Lösungen. Allerdings braucht man dafür einen IQ über Zimmertemperatur. "Bislang sieht die Bilanz von Scheuer (CSU) beim Klimaschutz im Verkehr verheerend aus. Der Ausstoß von Treibhausgasen aus dem Auspuff von Straßenfahrzeugen ist seit 1990 praktisch unverändert. Dabei muss dort laut [...] "Bislang sieht die Bilanz von Scheuer (CSU) beim Klimaschutz im Verkehr verheerend aus. Der Ausstoß von Treibhausgasen aus dem Auspuff von Straßenfahrzeugen ist seit 1990 praktisch unverändert. Dabei muss dort laut Selbstverpflichtung der Bundesregierung bis zum Jahre 2030 mindestens 40 Prozent weniger CO2 entstehen. " Die Bundesregierung im Kampf gegen Verbraucherverhalten. Nun ja, damit sind schon ganz andere gescheitert. Die vermeintlichen Weltenretter werden es auch eines Tages merken. Ihr Kommentar zum Thema Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. © SPIEGEL ONLINE 2019 Alle Rechte vorbehaltenVervielfältigung nur mit Genehmigung

Quelle: https://www.spiegel.de/auto/aktuell/andreas-scheuer-will-kaufpraemien-fuer-e-autos-verdoppeln-a-1269102.html#ref=rss

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