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Keyless go: So gefährlich ist der schlüssellose Zugang

2019-03-22

Laptop statt Kuhfuß: Der schlüssellose Zugang "Keyless go" macht es Autodieben besonders leicht. Ihre Masche ist seit Jahren bekannt. Haben die Hersteller ihre Systeme inzwischen sicherer gemacht? Nicht nur die Autos werden immer digitaler, sondern auch ihre Diebe. Einer der Gründe dafür heißt "Keyless go". Das Komfort-Extra ermöglicht dem Besitzer den schlüssellosen Zugang zu seinem Auto. Aber eben nicht nur dem Besitzer. Wie Diebe das System überlisten, ist bekannt. Die Hersteller sind gewarnt – und zwar bereits seit Jahren. Haben sie ihre Systeme inzwischen sicherer gemacht? Das hat das britische Fahrzeugsicherheitszentrum Thatcham Research getestet. Dabei wurden elf aktuelle Neuwagen geprüft – vom kleinen Suzuki Jimny bis hin zum teuren Porsche Macan. Schlechte Testnoten für sechs Autos Die Ergebnisse: ernüchternd. Bei sechs der elf Autos wurde die Sicherheit als "schwach" bewertet. In einem Fall sagten die Tester sogar: "inakzeptabel". Das ist "Keyless go"Das Auto öffnen und starten – und der Schlüssel bleibt in der Tasche: "Keyless go" macht's möglich. Beladen mit Einkaufstüten, wird man das System schnell lieben. Dabei empfängt ein Modul im Auto Funkwellen, wenn Sie sich mit dem Schlüssel nähern. Bei diesen Modellen können Diebe ohne Schwierigkeiten das Funksignal zwischen Schlüssel und Auto abfangen und sich so Zugang zum Auto verschaffen – was sich technisch verhindern ließe. Dabei ist die übrige Sicherungs-Technik an Bord der Test-Modelle gut und zeitgemäß, was auch die Tester bestätigen. Die Technik könnte sicherer sein Aber es geht auch besser. Das beweisen vier Modelle mit der Testnote "ausgezeichnet". Warum ist das System hier sicherer als in anderen Autos? Der Grund ist, dass hier ein besserer Funkstandard verwendet wird oder dass der Schlüssel auf eine andere Weise gegen das Abfangen des Signals gesichert wird. Keine Zauberei also, sondern Maßnahmen, die jeder Hersteller treffen könnte. So funktioniert die Masche der DiebeDie Technik, um "Keyless" go zu überlisten, gibt es in jedem Elektromarkt für 100 Euro. Damit lässt sich die Reichweite der Funksignale zwischen Schlüssel und Auto um hunderte Meter verlängern. So kann das Auto geöffnet und gestartet werden, obwohl der Besitzer weit entfernt ist oder der Autoschlüssel zu Hause auf der Kommode liegt. Ranking: Diese Autos werden am häufigsten geklautAutodiebe rüsten auf: So schützen Sie sich gegen die neuen TricksSuzuki Jimny: Der Diebstahlschutz ist laut Test "inakzeptabel" – selbst ohne "Keyless go". (Quelle: Hersteller) Eine Besonderheit im Test ist der Suzuki Jimny. Er hat kein "Keyless go"-System an Bord – weder serienmäßig noch gegen Aufpreis. Das miese Testergebnis ("inakzeptabel") hat er aber ganz anderen Schwächen zu verdanken. Ein Sprecher des Testinstituts: "Dieses Auto unterbietet deutlich alle Erwartungen, schneidet in allen Punkten schlecht ab. Ihm fehlt grundlegende Sicherheits-Ausstattung, die man als Kunde erwarten darf." Kurzum: Beim Jimny müssen Diebe kein Funksignal abfangen – denn sie kommen ohnehin leicht hinein. Die Testergebnisse auf einen Blick ModellTestergebnisAudi e-tronausgezeichnetFord MondeoschwachHyundai NexoschwachJaguar XEausgezeichnetKia ProCeedschwachLand Rover EvoqueausgezeichnetLexus UXschwachMercedes B-KlasseausgezeichnetPorsche MacanschwachSuzuki JimnyinakzeptabelToyota Corolla HybridschwachLässt sich die "Keyless go"-Funktion ausschalten? Wer das "Keyless go"-System seines Autos deaktivieren will, findet Informationen dazu im Handbuch. Sie können auch die Mitarbeiter Ihrer Werkstatt fragen, ob das System ausschaltbar ist. Wenn Sie sich einen Neuwagen zulegen wollen, sollten Sie sich gut überlegen, ob das Ausstattungsdetail seinen Aufpreis wirklich wert ist.

Quelle: https://www.t-online.de/auto/technik/id_85450306/-keyless-go-so-gefaehrlich-ist-der-schluessellose-zugang.html

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