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Leistung scheinen die Kunden nie genug haben zu können – wie sonst erklärt sich, dass DS beim SUV DS7 noch einmal ordentlich draufsattelt. Ja gut, eine große Kunst war das insofern nicht, als dass die Anlagen ja bereits vorhanden sind. Schon der bisherige Hybridstrang beinhaltet ja die beiden erforderlichen E-Maschinen – eine vorn und eine weitere für den Antrieb der Hinterachse –, allerdings mit einer Systemleistung von 300 PS. Bei Elektromotoren lässt sich das mit der Leistung etwas flexibler handhaben als bei Verbrennern. Andere Software drauf und fertig – jetzt sind auch 360 PS möglich. Beim Antritt merkt man das durchaus, das Topmodell E-Tense 4x4 kommt hurtiger aus den Startlöchern, richtig hurtig sogar. Nach 5,6 Sekunden sollen 100 km/h anliegen, das ist Sportwagen-Level durch und durch. Um die volle Power abrufen zu können, muss man allerdings ins Sport-Programm switchen. Nun, das ist nicht weiter schlimm, denn die grundsätzliche Dämpfercharakteristik des DS7 ist komfortabel gehalten. Selbiges gilt auch für die Sitze – dieses SUV ist für die Langstrecke optimal. Und derweil schauen die Passagiere auf feine Alcantara-Einlagen, sieht nobel aus, und das möchte DS ja auch. Vor allem in dem Dunkelblau (Saphir-Blau) des Testwagens wirkt der Allrounder gediegen, DS wird seinem Anspruch also gerecht. Blicken wir kurz auf die elektrische Reichweite des Hybrid – die fällt mit 57 Kilometern in der gemittelten WLTPDisziplin ordentlich aus. Plug-in-Hybride werden auch in Zukunft am Markt bestehen, so viel ist klar. Und wenn sie nicht rein elektrisch bewegt werden, dann dienen sie eben dem Performance-Gewinn – ist ja auch eine legitime Funktion. Mit einem Grundpreis von 52.513 Euro bietet der DS7 E-Tense 4x4 eine reichhaltige Serienausstattung, zu der viel Infotainment und geballte Assistenz gehören.