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Die Idee der Konzernlenker aus Hiroshima ist vielleicht gar nicht so dumm: Immer gegen den Mainstream. Jetzt kommen die Japaner doch tatsächlich mit einem Plug-in-Hybrid um die Ecke, da mancher Autohersteller diese Technik wieder aufgibt. Doch warum? Ein PHEV geht in Ordnung, man muss ihn nur richtig anzuwenden wissen. Wer zu Hause laden kann, ist mit ihm gut bedient. Wer natürlich den größten Anteil seiner Fahraktivität auf der langen Reise absolviert, ist vielleicht besser mit einem Diesel bedient (ja, da kommt noch etwas). Doch zurück zum PHEV, der mit seinen 327 System-Pferdchen tatsächlich der bis dato stärkste Mazda ist. Und entsprechend druckvoll schiebt der ausschließlich als Allradler und mit Achtgangautomatik lieferbare 2,1-Tonner an. Nach 5,8 Sekunden schon liegen 100 km/h an.

Beim Infotainment hat Mazda eine Schippe draufgelegt. Auf 12,3 Zoll Displayfläche lassen sich so ziemlich alle Funktionen steuern, die das SUV zu bieten hat. Besonders gefragt allerdings dürfte die Smartphone-Integration sein. Denn es ist immer angenehm, die bekannte Bedienerumgebung vorzufinen. Wer die Navigation allerdings gerne mit dem fest integrierten Lotsen vornimmt, darf das tun: Kein CX-60 verlässt das Werk ohne Navi. Fein ist übrigens auch, bestimmte Funktionalitäten mit der MyMazda-App steuern zu können. Zu denen gehört nicht nur, die Klimaanlage einstellen zu können, sondern auch die Überprüfung des Ladestatus. Schließlich steht und fällt der Sinn eines PHEV mit fleißiger Nutzung des rein elektrischen Antriebs. Dieses Jahr greift jedenfalls noch eine Förderung in Höhe von 6.750 Euro für Plug-in-Hybride bis 40.000 Euro netto – passt. Der CX-60 steht zu Preisen ab 39.824 Euro in der Liste. Viele Assistenten inklusive Fußgängererkennung sind frei Haus.