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Hybride sind technisch oft komplex, weil zwei Motoren in den Antriebsstrang integriert werden müssen. Positiv daran: Häufig führt diese Komplexität zu mehr Fahrkomfort. Wie beim Juke, der besonders geschmeidig anfährt und Schaltrucke vermeidet. Klar, er fährt ja auch immer mit der 49 PS starken E-Maschine an. Vier Übersetzungen stehen dem 94 PS starken Saugbenziner zur Verfügung, während der Stromer zwei Gänge besitzt. Und dann wäre da noch der mit properen zwanzig Pferdchen ausgerüstete Hochvolt-Startergenerator, der auf die Kurbelwelle boostet. Ein Racer wird aus dem insgesamt 143 PS starken Juke Hybrid nicht, aber ein feiner Cruiser mit sämigem Antrieb. Außerdem begnügt er sich in der kombinierten Disziplin mit fünf Litern Benzin, was absolut akzeptabel ist. Technik-Freunde können auf dem Display beobachten, welcher Motor gerade am Antrieb beteiligt ist.

Stichwort Display. Das große im Bereich der Mittelkonsole gibt die Kommandozentrale, über die ziemlich alle Fahrzeugfunktionen bedient werden können. Wer in puncto Infotainment lieber auf sein vertrautes Smartphone setzt, kann freilich dessen Oberfläche per Apple CarPlay oder Android Auto auf den integrierten Monitor spiegeln. Beim Kombiinstrument offeriert der Juke eine Mischung aus klassischen Analogskalen und TFT-Bildschirm – viele Fahrinformationen bekommt der Passagier vorn links grafisch fein aufbereitet direkt vor Augen geführt. Hybrid-Kunden dürfen sich generell auf eine reichhaltige Ausstattung freuen, die auch Positionen wie Parkpiepser, schlüsselloses Schließsystem oder Tempomat enthalten. Gegen netto 663 Euro wird der Tempomat dann adaptiv, und das Navi kostet netto 411Euro extra. Der Nissan Juke 1.6 Hybrid schlägt mit mindestens 26.126 Euro netto zu Buche.