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Sage Green Metallic muss man also haben, um hip zu sein. Jedenfalls gewinnt man diesen Eindruck, denn der XC40 taucht verdächtig oft in dieser Farbe auf der Volvo-Website auf. Cool ist der Schwede natürlich in jedem Lackton – und seit einiger Zeit auch in einer Konfiguration mehr als früher lautlos unterwegs. Natürlich, mit 231 PS ist das dann als Fronttriebler statt Allradler an den Start rollende Kompakt-SUV immer noch mehr als souverän unterwegs und lässt sich bei entsprechendem Stromeinsatz sogar zu Schlupf an der Vorderachse provozieren. Innen besticht der Volvo durch die markentypisch feinen Sitze und ein jüngst aufgewertetes Infotainment – hier gibt es zahlreiche integrierte Digital Services wie den Google Assistant oder der Möglichkeit, dank unbegrenztem Datenvolumen, seine Lieblingsmusik abzuspielen.

Nach dem Motto „außen kompakt und innen ganz groß“ gibt der XC40 den geeigneten Langstreckler, zumal er mit rund 70 kWh Akkukapazität ganz gut bestückt ist. Volvo kommuniziert 400 Kilometer als konservativ eingestufte Reichweite, womit man definitiv arbeiten kann. Bis zu 150 Kilowatt Ladeleistung dürften ebenfalls als langstreckentauglich durchgehen. Mindestens 40.882 Euro netto kostet der Schwede – die Förderung beträgt 9.000 Euro, was ihn preislich attraktiv macht. Außerdem liegt die Berechnungsgrundlage für die pauschale Versteuerung privater Fahrten bei einem Viertel des Brutto-Listenpreises. Zur Serienausstattung gehören zahlreiche Assistenten mit aktiver Bremsfunktion, LED-Scheinwerfer – und vor allem: Die bei Elektroautos so wichtige Wärmepumpe. Das stylische Sage Green Metallic kostet übrigens netto 958 Euro Aufpreis. Wer schön sein will, muss eben leiden beziehungsweise das Portemonnaie des Interessenten. Aber der Gegenwert für den Preis ist voll und ganz gerechtfertigt. Eine Probefahrt beim Ford-Händler mit dem 430 Newtonmeter-Monster lohnt also in jedem Fall.