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Die Macht der Zahl entfaltet schon vor dem Einstieg ihre Wirkung: 265 PS Systemleistung, das sitzt. Aber schnell wird klar, dass der Koreaner eher von sanftmütigem Naturell ist. Souverän setzt er sich aber durchaus in Bewegung, nur acht Sekunden vergehen bis zur 100 km/h-Marke. In der Praxis bedeutet das: Schon eine zarte Gaspedalbewegung wird in munteren Vortrieb umgewandelt. Doch entscheidend ist freilich die Betriebsstrategie – wie geschmeidig wechselt der Antriebsstrang zwischen den beiden Maschinen? Und wie bequem kann man rein elektrisch fahren, was ja der Sinn des extern aufladbaren Hybriden ist. Das geht dank drehmomentstarker 91 PS-Maschine sogar recht gut, und knapp 14 kWh Akkukapazität taugen für 70 Kilometer rein elektrische Fahrt. Je nach Ladeleistung zwischen 2,3 und 7,6 Kilowatt dauert eine vollständige Ladung zwischen 105 und 327 Minuten.

Der Sportage ist ein piekfein verarbeiteter Allrounder mit unglaublich geräumiger Passagierkabine und anschmiegsamen Sesseln. Ein fahrbarer Untersatz für die Sinne also, ein Befund, der nicht zuletzt durch die modernistisch-coole Außenhaut untermauert wird. Außerdem glänzt er durch ein hohes Maß an Praxistauglichkeit, was sich im Gepäckraumvolumen manifestiert. Klappt man die Rücksitzbank um, schluckt das hintere Abteil bis zu 1.715 Liter – damit kann man schon etwas anfangen. Mindestens 37.302 Euro netto weist die Preisliste für den stärksten Sportage aus – dafür ist der Koreaner aber wirklich üppig ausgestattet mit Features wie LED-Scheinwerfer, Lendenwirbelstütze, Navigationssystem, Rückfahrkamera, Parksensoren und aktiver Tempomat. Zu den weiteren serienmäßigen Assistenten zählen autonomes Bremssystem und Spurhaltewarner samt aktiver Lenkung.