PDF DOWNLOAD

Citroën wäre ja nicht Citroën, wenn die französische Marke das Segment der unteren Mittelklasse nicht irgendwie anders interpretieren würde als der Rest. Und voilà, der neue C4 kommt ein bisschen Crossover-mäßig daher, ohne das Segment komplett zu verlassen. Also, nichts wie rein in den 1,53 Meter hohen Franzosen. Markenkennern dürfte auffallen, dass die Architekten die Bedienung ein wenig gestrafft haben – ein Knöpfchen-Satellit auf der linken Seite des Lenkrads entfällt, die Tasten für den Tempomat wandern auf die Lenkrad-Speiche. Apropos Knöpfchen und Tasten: Davon gibt es im C4 noch viele in physischer Form – dennoch fehlt es nicht an Modernität, mechanischen Anzeigenadeln erteilt der untere Mittelklässler beispielsweise eine Absage und setzt auf ein bestens auflösendes Display, um Tempo wie Bordcomputer-Daten anzuzeigen.

Auf Knopfdruck startet der kultivierte Diesel. Schön, dass Citröen noch einen Selbstzünder in der klassischen Kompaktklasse anbietet, um die Langstrecken-Nutzer bei der Stange zu halten. Man kann aber auch einfach Fan dieser Motorengattung sein, weil die im unteren Drehzahlbereich bereits so viel Zugkraft aufbringt (300 Nm schon ab 1.750 Umdrehungen), dass das Fahrzeug einfach souverän wirkt. Noch ein Schippchen mehr Souveränität hält mit der – bei der 131 PS-Version serienmäßigen – Achtgang-Wandlerautomatik Einzug. Motor und Getriebe sind in diesem C4 im wahren Sinne des Wortes ein starkes Team, das den Franzosen zu einem attraktiven Vehikel macht. Darüber hinaus sind selbstredend alle heute selbstverständlichen Assistenten lieferbar, und jede Menge Infotainment weilt ebenfalls an Bord. Mit dem starken HDI kostet der hier besprochene Citroën mindestens 25.747 Euro netto. Navi und Tempomat sind übrigens serienmäßig.