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Wer den Škoda Kodiaq nach der Halbzeit-Auffrischung erkennen möchte, muss schon genau hinsehen – es ist eben schwierig, ein gutes, zeitloses Auto zu optimieren, das bereits nah am Optimum ist. Die Front präsentiert sich leicht verändert, um genau zu sein: Die jetzt auch als hochadaptive Matrix-Scheinwerfer (917 Euro netto) operierenden Leuchteinheiten muten filigraner an. Als Antrieb bevorzugt Flottenmanagement den mittleren Diesel mit zwei Litern Hubraum, 150 PS und vier Zylindern. Dessen Punch reicht locker, um den 1,8-Tonner hurtig, wenngleich nicht rasant voranzutreiben. Auffällig ist ohnehin nicht der Treibsatz unter der Motorhaube, sondern das beeindruckend samtige Fahrwerk. Allerdings bürgt der lange Radstand des Kodiaq ohnehin für einen gewissen Mindestkomfort – geschmeidig flauscht er über frostgebeutelte Straßen und schwingt sanft nach beim Überrollen von Bodenwellen.

Darüber hinaus surft auch das Doppelkupplungsgetriebe ganz auf der Komfort-Welle, legt einen Gang nach dem anderen ein, ohne auch nur im Ansatz ruckelig zu wirken. Für netto 33.437 Euro bietet der Tscheche verdammt viel Auto, und das darf getrost im wahren Sinne des Wortes verstanden werden. Sowohl die Gäste wie auch das Gepäck (über 2.000 Liter Kofferraumvolumen) genießen Platz in Hülle und Fülle. Zur Serienausstattung zählen autonome Notbremsung, Bluetooth-Freisprechanlage, LED-Scheinwerfer, Parkpiepser und Tempomat. Empfehlenswert ist das 1.588 Euro netto teure Paket „Traveller Plus“ mit Einparkautomatik, aktivem Tempomat sowie Verkehrszeichen-Erkennung. Ein umfangreiches Navigationssystem wandert gegen mindestens 1.504 Euro netto an Bord. In diesem Package sind allerdings auch Features wie Akustikverglasung sowie das digitale Cockpit enthalten.