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Škoda lässt sich nicht lumpen und stellt für eine erste Testfahrt nicht irgend einen Enyaq zur Verfügung – nein, es ist gleich das Topmodell mit 204 PS. Die Tschechen kombinieren mit dem vorerst stärksten Triebwerk außerdem den größten Akku und las- sen die Maschine am 77 kWh-Netto-Reservoire zuzeln. Der ist gut für 500 Kilometer WLTP-Reichweite – das ist doch schonmal eine Basis für solch ein großes Familienfahrzeug. Stichwort Größe: Klar sitzt man hier maximal geräumig – und nicht nur das. Je nach Ausstattung erhält der Kunde geschmeidige Lederfauteuils, um dem Enyaq einen luxuriösen Touch zu verleihen. Apropos Touch. Viel Display, viel Infotainment und demnach auch viel Berührung mit dem großen, zen- tral angeordneten Screen ist angesagt. Zusätzliche Navigationshinweise sowie das Tempo werden direkt vor des Fahrers Auge angezeigt auf einer separierten Display-Anordnung.

Drehen wir eine Runde. Lautlos setzt sich der 4,65 Meter lange Hecktriebler in Bewegung, vermittelt das Gefühl „schwerer Wagen“ und strahlt damit eine ungeahnte Solidität aus. Fahrpedal etwas tiefer, und der Enyaq galoppiert ganz schön stürmisch los. Wenn der Tscheche bullig schiebt, wird das Grinsen der Passagiere tendenziell breiter. Also, Elektromobilität kann ja schon Spaß machen. Bei aller Fahrfreude denkt Škoda weiterhin an den Nutzwert und spendiert selbstredend auch dem neuen Enyaq Goodies (Simply-Clever-Features) wie eine Mittelkonsole mit verschiedenen Fächern, Kleiderhaken im Kofferraum und doppelte Sitzlehnentaschen mit mehreren Ebenen. Mit einem Basis-Nettopreis von 36.932 Euro gibt es 9.000 Euro Elektroauto-Förderprämie und die geviertelte Dienstwagen-Besteuerung ist sowieso gesetzt. Auch im Portemonnaie kann E-Mobilität Spaß machen.