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Mercedes-Benz hat entschieden, seine batterieelektrischen Fahr- zeuge optisch kenntlich zu machen. Und so ist der EQA nicht einfach ein elektrischer GLA, sondern erlangt vor al- lem dank modifizierter Front Eigenständigkeit. Gemein hat der EQA mit seinen Verbrenner-Brüdern aber, dass er ähnlich geräumig und vielseitig ist. Keine Abstriche müssen also die Passagiere hinnehmen, kommen luftig unter, was die Reiselust fördern dürfte. Dazu tragen außerdem angenehme Sitze bei mit zahlreichen Funktionen – wer 800 Euro extra übrig hat, darf sich sogar über belüftete Kontaktflächen freuen. Überbordendes Infotainment vor allem in Form des so genannten Widescreens lässt die Herzen aller Technikfans höherschlagen. Dabei ist es den Elektronik-Architekten gelungen, komplexe Funktionalitäten in logische Bediener-Moves zu packen, so dass man nach ein paar Mal berühren und wischen weiß, wie es geht. Und wie geht das Fahren im EQA? Denkbar einfach, und selbst die von Flottenmanagement ausprobierte Basisversion EQA 250 mit 190 PS und 67 kWh Akkukapazität ist bereits so drehmomentstark, dass es ein Leichtes ist, die vorderen Pneus an ihre Traktionsgrenze zu bekommen. Im Alltag macht der Stromer mächtig Spaß, fasziniert immer wieder durch die bauartbedingt typische ansatzlose Beschleunigung. Klar, hier muss eben nicht heruntergeschaltet werden, um mal eben einen Überholvorgang zu starten. Mit netto 39.950 Euro preist Mercedes-Benz den jungen Stromer wohlfeil ein, zumal Navigationssystem und Tempomat bereits zum serienmäßigen Lieferumfang gehören. Dass ein Premium-Kompakter inzwischen Fahrerassistenz in Hülle und Fülle bietet, bedarf wohl keiner Erklärung mehr. Nach wie vor spannend beim E-Auto: Der EQA kann die volle Förderprämie von 9.000 Euro einstreichen – einmal ganz abgesehen von der geviertelten Dienstwagenbesteuerung.