PDF DOWNLOAD

Unauffällig und zurückhaltend gibt sich der große silberne Škoda, wenn er angefahren kommt. Entscheidend sind die inneren Werte – und der Superb ist eine wahre Ruheoase. Man hört seinen Diesel kaum werkeln, nicht einmal bei hohen Drehzahlen. Die muss der Fahrer im Alltag aber keineswegs bemühen, auch nicht im Falle unserer getesteten 150 PS-Variante. Die Wucht des 360 Nm-Drehmomentplateaus reicht jederzeit aus, um selbst im großen Gang mal einen einen langsamen Lkw am Hang zu schnupfen. Es ist von 1.600 bis 2.750 Touren abrufbar, und außerhalb dieses Bereichs hält man sich selten auf. Währenddessen legt der siebenstufige Doppelkuppler eine Übersetzung nach der anderen ein, nahezu unmerklich für den Fahrer. Und so strömen die Passagiere bei leisen Motor- und Windgeräuschen vor sich hin, weilen auf bequemen Sitzen und insbesondere in der zweiten Reihe bei betont viel Kniefreiheit.

Denn der Superb ist anerkanntermaßen ein Raumwunder, überschüttet seine Fahrgäste mit Platz. Doch auch das Gepäckabteil kann sich mit fast 2.100 Litern bei umgeklappten Rücksitzen mehr als sehen lassen. Außerdem ist der elegante Tscheche zum Infotainment-Profi geworden über die Jahre, bietet Anzeigefläche, wohin das Auge reicht. Und wenn man sich an den Pixeln sattgesehen hat, darf der Blick gerne zum feinen Holzdekor schwenken, das sich wie übrigens auch die anderen Materialien bestens verarbeitet präsentiert. Ab netto 30.672 Euro startet der noble Transporter mit Automatikgetriebe, bietet für diesen Kurs die heute üblichen Sicherheitsfeatures, Bluetooth-Freisprechanlage, die typischen Škoda- Simply-Clever-Features, zu denen auch der Eiskratzer in der Tankklappe nebst Schirm in der Türe gehören – und Tempomat. Das Navigationssystem kostet ab netto 1.319 Euro Aufpreis.