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SUV gibt es wahrlich genug auf dem Markt, und zwar so viele, dass die Auswahl womöglich eine gewisse Qual bereitet. Wenn man im Kompaktsegment aber etwas Nobles sucht, dann kommt man schnell auf den XC40. Der sticht schon in puncto Design aus der Masse hervor, macht den Betrachtern schnell Lust auf mehr – zumindest dürften das diejenigen Personen mit einem gewissen Sinn für Ästhetik so empfinden. Eine klare Formensprache ist ebenso charakterstiftend wie die Scheinwerfer mit dem bekannten, Licht gewordenen „Thors Hammer“ – der Waffe des Donnergottes Thor. Doch genug Mythologie, zurück zum Auto, das außerdem ein paar so genannte Easter Eggs bereithält, also kleine Botschaften der Designer an den Besitzer wie beispielsweise die Miniatur-Schwedenflagge im Bereich der Motorhaubenkante nahe der A-Säule oder auf Wunsch einen Stadtplan als Bestandteil des Innenraumdekors. Innen präsentiert sich der Volvo übrigens wertig verarbeitet, um dem selbst gestellten Premium-Anspruch gerecht zu werden – Mission also gelungen. 

Und der Antrieb? „B4“ bedeutet, dass neben dem Verbrenner auch ein kräftiger E-Motor zum Einsatz kommt, der immer einspringt, wenn der – in unserem Fall – Zweiliter-Benziner betriebsungünstig läuft. Vor allem kaschiert die 40 Nm Drehmoment und 14 Pferdestärken zusteuernde E-Maschine die bei Turbomotoren übliche Anfahrschwäche. Die Hauptantriebsquelle mobilisiert 197 PS und sorgt damit für absolute Souveränität. Hinzu kommt, dass der Alleskönner mit 1,7 Tonnen Leergewicht gar nicht so ausufernd gewichtig ist – entsprechend spritzig marschiert er der 100 km/h-Marke entgegen, die er binnen 8,4 Sekunden (Werksangabe) erreicht. Als dazu gut passend stellt sich die achtgängige Getriebeautomatik heraus, die geschmeidig schaltet und spontan auf Laständerungen reagiert. Bezüglich Geräusch bleibt der kleine XC ein Leisetreter, behelligt seine Passagiere selbst dann nicht, wenn man den Vierzylinder hochjubeln lässt, was manchmal Freude bereitet in Anbetracht der dann folgenden Fahrdynamik. Übrigens beschleunigt der Schwede nicht nur nachdrücklich, sondern wieselt auch flink um Landstraßen-Kurven.

Viel Unterstützung bekommt der Fahrer bei Volvo typischerweise von der Assistenz – die wird hier hochgehalten, zumal das Unternehmen stark auf Sicherheit setzt. So ist es kein Wunder, dass der Vierziger serienmäßig über ein autonomes Bremssystem verfügt. Außerdem erhält das Fahrzeug im Rahmen eines cloudbasierten Dienstes Informationen darüber, ob die Straßenverhältnisse weiter voraus beispielsweise rutschig sind oder wo sich Fahrzeuge mit eingeschalteter Warnblinkanlage aufhalten. Auch gibt es einen Tempomat mit adaptiver Steuerung, der in der Lage ist, gemäß Vordermann bis zum Stillstand abzubremsen, was nicht nur der Sicherheit, sondern auch dem Komfort dienlich ist. Hierfür verlangt Volvo allerdings 1.302 Euro (netto) Aufpreis. Enthalten in dieser Option sind indes auch Querverkehr-Warner, Spurwechsel- und Totwinkel-Assistent. Darüber hinaus strafft das Auto die Gurte im Falle eines sich ereignenden Heckaufpralls. Ab netto 33.781 Euro steht der XC40 B4 beim Händler.