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Land Rover setzt mit seiner im wahren Sinne des Wortes schweren Modellpalette auf Elektrifizierung. Und wenn die Ingenieure es geschickt anstellen, geht die CO2-Ersparnis mit Fahrspaß einher, denn Elektrifizierung bedeutet auch immer Drehmoment, und zwar viel davon. Die Modellbezeichnung „P300e“ ist durchaus ernstgemeint – satte 309 PS wirken auf die beiden Achsen des Hybriden, wenn sich Verbrenner (200 PS vorn) und E-Maschine (109 PS hinten) zusammentun. Dass das Gewicht des 2,2 Tonnen wiegenden Disco Sport nicht vollends aus dem Ruder läuft, liegt daran, dass pro Achse ein Motor arbeitet und daher die gewichtigen Komponenten Differenzial und Kardanwelle entfallen. Immerhin kann man mit dem Strom aus der rund 13 kWh großen Batterie 55 Kilometer nach WLTP-Norm zurücklegen, was für eine sparsame E-Maschine spricht. Beim P300e ist es so, dass er im EV-Modus tatsächlich so lange ohne Verbrenner fährt, bis man den Kickdown- Schalter bemüht. Und dann marschiert der knapp 4,60 Meter lange Offroader so richtig los, seine Aggregate verwandeln den großen Briten in einen sportiven Sprinter, der nur 6,6 Sekunden bis Landstraßentempo benötigt. Der Dreizylinder bleibt akustisch übrigens zurückhaltend selbst bei hoher Drehzahl. Zudem ist der kräftigste Discovery Sport auch noch richtig praktisch, bietet herrschaftliche Platzverhältnisse sowohl in der ersten wie auch in der zweiten Reihe. Ganz unerheblich ist der finanzielle Aufwand für den Plug-in natürlich nicht – aber es handelt sich schließlich um das Topmodell. So verlangt Land Rover ab 47.798 Euro netto, wobei das Gefährt mit 5.625 Euro gefördert wird. Serienmäßig sind autonomes Bremssystem, LED-Scheinwerfer, Parksensoren, Rückfahrkamera, Smartphone-Integration und Tempomat.