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Optik spielt beim Autokauf eine durchaus zentrale Rolle, und deshalb ist der Kia XCeed nicht einfach nur ein lauer Aufguss der bestehenden Ceed-Varianten, sondern ein eigenständiges Modell, das sich in verschiedenen Disziplinen absetzt. So steht der X satter da mit breiterer Spur und fast drei Zentimetern Zuwachs in der Gesamtbreite. Und er baut ebenfalls rund drei Zentimeter höher, was ihn deutlich bulliger erscheinen lässt, während die coupéartig abfallende Dachlinie den sportiven Auftritt untermauert. Der angedeutete Unterfahrschutz erinnert an SUV-Formensprache, dabei verzichtet der XCeed jedoch auf die bauartbedingten Nachteile eines ausladenden Geländegängers und ist betont sparsam. 

Das gilt vor allem für die inzwischen lieferbare Plug-in-Version, deren 61 PS starke E-Maschine mühelos als Hauptantriebsquelle dienen kann im Alltag. Und das tut sie bis zu 58 Kilometer weit, so viel Energie speichert die rund neun kWh große Batterie nämlich. Nimmt man den 1,6 Liter großen Benzindirekteinspritzer hinzu, powert der XCeed mit 141 PS und beschleunigt binnen elf Sekunden auf 100 km/h. Und bezüglich Infotainment: Der große Touchscreen (10,25 Zoll) in der Mitte reagiert blitzschnell, und über ihn lassen sich die meisten Fahrzeugfunktionen intuitiv abhandeln. Übrigens verfügt schon die netto 30.243 Euro teure Basis (Vision) über Features wie Bluetooth-Freisprechanlage, LED-Scheinwerfer, Parkpiepser, Rückfahrkamera, Sitzheizung, Smartphone-Integration und Tempomat. Das Sicherheitsarsenal umfasst diverse Assistenten wie autonomer Bremseingriff und aktive Lenkung. Interessant auch, dass beim Plug-in-Hybriden 7.210 Euro Förderung winken. Die pauschale Versteuerung des privaten Fahranteils beträgt hier außerdem nur ein halbes Prozent.